AV Receiver/ Verstärker

Test: Onkyo P-3000R Vorverstärker & M-5000R Endstufe

 den nachfolgenden Seien wollen wir detailierte Blicke auf die einzelnen Komponenten werfen und V

Onkyo P-3000R Vorverstärker

Die Schaltzentrale einer solchen Kombination von separaten Vorverstärker und Endverstärker, bildet immer ersteres. Der Vorverstärker ist für die Signal-Verarbeitung und -Aufbereitung zuständig, alle Geräte werden hier zur Kommunikation angeschlossen. Vorverstärker steuern darüber hinaus noch die Lautstärkeregelung des Systems. In unserem Fall wäre das der Onkyo P3000R, den wir uns zuerst anschauen möchten. 

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Hat man den Onkyo Vorverstärker von seiner Umverpackung befreit, findet man einen sehr aufwändig gefertigten Zweikanal-Vorverstärker vor. Die knapp 11 Kilogramm Gewicht sind für einen Vorverstärker amtlich, wenn man bedenkt das die ganze „schwere“ Verstärkertechnik hier nicht untergebracht ist. Ältere Semester der HiFi-Enthusiasten würden jetzt folgenden Satz mit einbauen „Ein hohes Gewicht, unterstreicht die Qualität des Verstärkers“. Das gilt zwar nicht mehr so ganz, in Zeiten platzsparender und guter Class-D Verstärkertechnik, aber lässt sich auch nicht komplett leugnen. Wie dem auch sei, Onkyo jedenfalls schöpft bei seinem Vorverstärker, was die Materialwahl und Verarbeitung betrifft, aus dem vollen. 

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Das Gehäuse des P-3000R ist im sichtbaren Bereich komplett aus Aluminium gefertigt und sehr wertig verarbeitet. Die Front und den seitlichen Beplankung befinden sich 2mm starke Aluminiumverzierungen mit einer dezent gebürsteten Oberfläche. Die Aussparungen sind präzise gefräst und die Kanten sehr sauber gearbeitet. Neben dem massiven Aluminiumdeckel, der minimal schmaler ist als die Frontplatte, wurden auch alle Bedienelemente aus dem hochwertigen Metall gefertigt und perfekt in das Gehäuse integriert. Die beiden gleichgroßen und symmetrisch angeordneten Drehknöpfe sind für die Quellenwahl bzw. die Lautstärkeregellung zuständig und auch aus massiven Aluminium produziert. Der motorgetriebene Lautstärkeknopf ist stufenlos regelbar, wohingegen der Eingangsquellenregler eine feine aber deutliche Rasterung besitzt. 

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Neben dem Hauptnetzschalter und der ON/Standby-Taste, befindet sich auf der linken Seite noch die Mode-Taste. Diese navigiert den Besitzer durch die einzelnen Menüpunkte des Vorverstärkers, mit Hilfe des Multi-Jog-Dial welches auch die Eingänge auswählt. Um das Einstellungsmenü grafisch aufzubereiten, setzt Onkyo auf ein sehr gut lesbares LED Display, welches in zwei Stufen dimmbar oder auch ganz abschaltbar ist. Um das Abtastsignal eines digitalen Eingangssignals zu wandeln, ist die SRC-Taste gedacht. Hier bietet sich die Möglichkeit, das Ausgansmaterial auf bis das Vierfache hoch zu konvertieren, solange das Ausgansmaterial nicht über 192/176,4 kHz liegt. Sollte das Material schon in einer hohen Abtastrate über 192/176,4 kHz vorliegen, findet keine Konvertierung mehr statt. 

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Für Fans der absolut neutralen und puristischen Wiedergabe, sitzt neben dem Lautstärkeregler noch die Direct-Taste. Ist diese Funktion aktiv, werden alle Klangregelungseinstellungen wie Bass- oder Treble-Einstellungen übergangen und das Quellmaterial ungefiltert vom Zuspieler direkt an die Endstufe durchgeschleift. Ist dieser Modus aktiv, wird es durch eine dezent blau leuchtende LED dem Hörer signalisiert. 

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An die mögliche Verwendung eines guten Kopfhörers hat Onkyo auch gedacht und „pflanzte“ noch einen 6,3mm Klinke-Anschluss in die Front. Dieser besitzt einen eigenständigen Verstärker und schaltet bei Benutzung die Pre-Amp-Ausgänge automatisch auf stumm. Das funktionierte auch einwandfrei mit unseren Sennheiser HD 650 Kopfhörern, die sich klanglich sehr wohl fühlten an dem Anschluss. In Verbindung mit einem PC kann man hier sicherlich von einem separaten Kopfhörervertärker absehen, denn von der Leistung und Klangqualität war kein Unterschied zu unserem dedizierten ASUS Essence One Kopfhörerstärker zu vernehmen.  

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Rückseitig hat Onkyo alles klar strukturiert und einige Anschlüsse in analoger oder digitaler Form untergebracht. Auf der digitalen Seite stehen dem Käufer fünf Eingänge und ein Ausgang zur Verfügung, wovon drei optisch (2x Eingang und 1x Ausgang), zwei koaxial und einer in einem symmetrischen AES/EBU Anschluss ausgeführt sind. Letzterer kann z. B. für den C-7000R CD-Spieler aus gleichem Hause genutzt werden. 

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Im analogen Bereich stellt der Vorverstärker vier Eingänge und zwei Ausgänge mittels 24 Karat vergoldeten Cinch-Anschlüssen zur Verfügung, darunter eine diskret aufgebaute Phono-Vorstufe für MM-Tonabnehmersysteme. Für den Anschluss an einen oder zwei Endverstärkern, stehen zwei Pre-Out Ausgänge zur Verfügung, die für eine Bi-Amping Verkabelung oder für ein 2.1 Lautsprechersystem genutzt werden können.

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Neben dem 12V Trigger-Out Anschlusses, der benötigt wird um angeschlossene Endstufen gleichzeitig aus dem Standby aufzuwecken, packt Onkyo noch den Remote-Control mit in das Anschlusspanel. Dieser dient einer analogen Audioverbindung zwischen dem Vorverstärker und einem Onkyo-Dock. Um digitale Medien vom heimischen Computer direkt an den Vorverstärker zu schicken, wurde auch an einen digitalen USB-Eingang gedacht. Dieser unterstützt Medien von bis zu 192kHz/32Bit und benötigt einen separaten USB-Gerätetreiber, der auf der Homepage von Onkyo zum Download bereitsteht und für Windows- wie auch Mac-Systeme geeignet ist.  

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Zu guter Letzt möchten wir natürlich die Fernbedienung nicht unerwähnt lassen. Die Oberfläche der Fernbedienung ist mit einem dünnen Aluminiumblech verkleidet, der Gehäuse besteht aber aus Kunststoff. Der Druckpunkt der Tasten geht in Ordnung, alle Tasten sind logisch untergebracht und auch sehr gut lesbar. Haptisch wie auch von der Verarbeitung will sie unserer Meinung nach aber nicht so wirklich zu den sehr edlen Gerätenschaften passen.


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