Optisch lebt der Arcam von seinem Understatement. Nun kommt es bei einem Verstärker aber eher auf die inneren Werte an und dazu haben wir einmal unter die Abdeckung gesehen. Den Ersteindruck würden wir mit aufgeräumt und durchdachtem Layout beschreiben. Alle Bauteile sind sehr ordentlich verbaut, Kabel sind platzsparend verlegt und man erkennt anhand der hochwertigen Bauteile, dass hier ein Verstärker vor einem steht, der mächtig Dampf machen kann.
Alleine der große Ringkern-Transformator, der gefühlt 90 Prozent des Gesamtgewichts ausmacht, beeindruckt. Arcam setzt bei dem FMJ G A39, wie der Name schon verrät, auf einen Class-G Verstärker. Wo eigentlich Class-AB Verstärker, die Effizienz und verzerrungsfreies Abspielen vereinen, oder Class-D Verstärker in den letzten Jahren aufgrund der enormen Effizienz sehr oft im Verstärkermarkt wiederzufinden sind, kocht Arcam ein eigenes „Süppchen“.
Der Hersteller bringt hier einen klassischen Class-AB Verstärkeraufbau unter, der eine zweite Stromleitung mit integrierter Umschalttechnik spendiert bekommen hat. Bei diesem Aufbau kann der Verstärker sehr effizient arbeiten, da er bei geringer Leistung in eine Art Energiesparmodus fällt. Sobald der Drehregler in Richtung Anschlag bewegt wird und Leistung gefordert ist, wechselt der Arcam auf eine höhere Betriebsspannung und stellt die komplette Leistung zur Verfügung. Diese Schaltungen arbeiten extrem schnell, so dass der Umschaltprozess verzögerungsfrei stattfinden kann. Selbiges Verfahren wurde auch schon in AV-Receivern von Arcam eingesetzt. Somit hat man fast einen Wirkungsgrad wie ein Class-D Verstärker, aber gleichzeitig die Leistungsreserven und verzerrungsarmen Klang einer reinen Class-AB Endstufe.
In der heutigen Zeit sind energiesparende Technologien auch nicht mehr ganz unwichtig, somit gefällt uns dieser Ansatz sehr gut. Um bei hohen Lautstärken die Abwärme abtransportieren zu können, wurden auch noch zwei Lüfter verbaut. Diese arbeiten aber erst bei Pegeln, wo man die Lüfter am wenigsten hören wird. Bei Zimmerlautstärke arbeitet der Arcam geräuschlos, eben im „Energiesparmodus“. Mit zweimal 120 Watt bei acht Ohm stellt der Arcam auch genügend Reserven zur Verfügung, um auch potenten, ausgewachsenen Lautsprechern mit ordentlich „Saft“ zu versorgen. Man verspricht sogar bis zu 240 Watt bei vier Ohm bereitstellen zu können. Auf der nächsten Seite geht es weiter mit dem Klangcheck.
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