AV Receiver/ Verstärker

Test: ELAC Alchemy Serie

 

ELAC Alchemy PPA-2 Phonovorstufe

Den Anfang macht die PPA-2 Phonovorstufe, die sich wirklich jedem Tonabnehmersystem gewachsen fühlt. Der PPA-2 kann mit MM (Moving Magnet) und MC-Systeme (Moving Coil) gleichermaßen gut umgehen und bietet für beide Eingänge eine stufenlose und voneinander unabhängige Impedanzregelung. Dabei hilft auch das Display in der Front, welches mit Hilfe des kleinen schwarzen Knopfes Informationen zu aktuellen Werten bereitstellt bzw. eine Messung der Lastimpedanz des Tonabnehmers durchführt und somit eine perfekte Justage des genutzten Tonabnehmers ermöglicht.

Elac Alchemy PPA 2 2k Elac Alchemy PPA 2 2k

Für die Steuerung des PPA-2 stehen einige Tasten auf der Vorderseite dem Nutzer zur Verfügung mit denen man den Eingang wählt, den Hochpass-Filter aktiviert, falls Störgeräusche auftreten oder den MC-Modus aktiviert, der das Signal um 18dB anhebt. Freunde von alten Mono-Schallplatten können mit dem Mono-Modus diese auch genießen. Das aufbereitete Signal kann dann über die beiden integrierten Ausgänge, Cinch oder XLR an einen Vorverstärker bzw. den DDP-2 weitergegeben werden. Rückseitig befinden sich zwei Erdungsanschlüsse (Signalmasse und Gehäusemasse), wie schon angesprochen, zwei separat regelbare Eingänge, einen Cinch-Eingang und XLR-Ein- und Ausgänge. Da symmetrische Verbindungen weites gehend immun gegen Brummeinstreuungen sind, empfiehlt der Hersteller auch die Nutzung dieser.

Elac Alchemy PPA 2 3k

Elac Alchemy PPA 2 5k Elac Alchemy PPA 2 5k

Interessant ist die Buchse neben der Spannungsversorgung des PPA-2. Diese soll die Stromversorgung der eigenen Miracord-Modelle, wie z.B. dem Miracord 90, übernehmen, besser als die mitgelieferte Stromversorgung sein bzw. vereinfacht den Aufwand bei der Kabelverlegung. Leider liegt der Vorstufe kein passendes Kabel bei, denn beim Miracord 90 ist das Kabel fest mit dem externen Netzteil verbunden und somit muss sich der Nutzer mit einer optionalen Alternative beschäftigen. Das Innenleben ist sehr aufgeräumt, viel muss so eine Phonovorstufe technisch auch nicht beherbergen, aber trotzdem wurde auf die wichtige räumliche Trennung von Signalverarbeitung und Stromsektion geachtet, so dass störende Einstreuungen in das Tonsignal vermieden werden. Viel mehr gibt es zur Phonovorstufe auch nicht zu sagen und wir können uns dem DPA-2 Vollverstärker auf der nächsten Seite widmen.


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