Für die Einrichtung steht neben dem zweizeiligen Frontdisplay diesmal, dank der HDMI-Schnittstelle, auch ein On-Screen-Menü zur Verfügung, welches dem Nutzer die Installation so einfach wie möglich macht. Hier müssen nur 4-5 Punkte bestätigt werden und schon ist der Onkyo einsatzbereit. Aber auch Freunde der smarten Nutzung kommen auf ihre Kosten.

Das On-Screen-Menü hilft bei der Einrichtung
Wurde beim TX-8150 noch die mittlerweile etwas in die Jahre gekommene Onkyo-Remote App genutzt, nutzt der neue Receiver die modernere Onkyo-Controller App. Diese wurde optisch wie auch vom Funktionsumfang deutlich erweitert und sieht nicht nur schick aus, ist auch sehr intuitiv in der Handhabung und logisch aufgebaut. Über die Software lässt sich der Stereo-Receiver komplett steuern, alle Funktionen sind über die App-Oberfläche erreichbar, geht schnell in Fleisch und Blut und die "echte" Fernbedienung wird wohl zum Verstauben verdammt.
Aber nicht nur die Steuerung selbst überzeugt, auch die Funktionsvielfalt ist für einen Stereo-Receiver enorm. Durch die Netzwerk-Schnittstellen können auch Daten von einer NAS abgerufen oder eben auf Streaming-Dienste wie TIDAL, Spotify oder Deezer zurückgegriffen werden. Entweder erledigt man dieses über die App oder nutzt das On-Screen-Display z. B. am Fernseher, um sich so durch die Musikdienste oder angeschlossenen Speichermedien zu navigieren. Überaus praktisch von Onkyo umgesetzt und kinderleicht in der Bedienung, dank der CEC-Funktion kann sogar die TV-Fernbedienung dafür genutzt werden.

Ein einfaches Menü für direkte Toneinstellungen ist auch vorhanden
Wo wir schon beim Einsatz am TV wären. Durch die HDMI-Schnittstellen können mit dem Verstärker Bluray-Player, PCs oder andere Zuspieler verbunden werden und mittels HDMI-Out auf dem TV-Gerät dargestellt werden. Aktuelle Bildformate mit HDCP 2.2 mit 4K, HDR und 3D-Formaten werden durchgeschleift. Die komplexen Audioformate werden mittels PCM entgegengenommen, macht auch anders keinen Sinn, schließlich handelt es sich um einen Stereo-Verstärker und nicht einen AV-Receiver mit etlichen Kanälen.

Der NET-Eingang offenbart die Streamingdienste und ein MiniPlayer ist auch dabei (gestreamt von der NAS)
Einen eigenen Decoder für z. B. Dolby Atmos, DTS.X etc. besitzt der Verstärker nicht, somit muss schon im Zuspieler die Wandlung in PCM passieren. Dank der ARC- und CEC-Funktion gibt auch der Verstärker das TV Tonsignal aus und geht in den Standby-Zustand bzw. wacht aus dem Schlafmodus automatisch auf, sobald man den Fernseher ein- oder ausschaltet. Das funktioniert im Alltag tadellos und macht aus dem Onkyo TX-8270 eine echte Multimedia-Maschine.

Hauptmenü mit vielen Einstellungsmöglichkeiten (OSD)
Auch die Leistungsentfaltung ist für diese Preisklasse gut gelungen, so dass er weder mit Regallautsprechern oder Standlautsprecher seine Probleme hatte. In unserem Fall zogen wir die Pylon Diamond Monitor und Diamond 28 Standlautsprecher zum Test heran und wurden mit einer souveränen Klangkulisse belohnt. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob wir gerade einen monumentalen Film über den HDMI-Kanal schickten oder heftige Beats vom TIDAL-Account abriefen. Die Soundkulisse war von Dynamik geprägt, der Bassbereich wirkte nie angestrengt, immer stimmig vom Timing und auch die anderen Frequenzbereiche besaßen eine klare und deutliche Struktur.
In dieser Konstellation fiel es dem Onkyo TX-8270 jedenfalls nicht schwer uns vollends zu überzeugen und bot in jeder Lage eine souveräne Klangkulisse. Im direkten Vergleich mit der Onkyo M-5000R Endstufe fehlt es dem Stereo-Receiver es etwas an Transparenz und Wucht im unteren Frequenzbereich, die große Endstufe ist einfach satter und kontrollierter unterwegs, aber das ist meckern auf einem hohen Niveau. Schließlich kostet der Verstärker, trotz seiner ganzen Features, nur ein Bruchteil der M-5000R Endstufe und meistert seine Sache dafür hervorragend.
Somit können wir dem Onkyo TX-8270 Stereo-Receiver auf der nächsten Seite sein Abschlusszeugnis ausstellen.
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