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Test: Polk MagniFi Mini Soundbar-System

 

Detailansicht

Hat man das „2.1 Set“ aus der Umverpackung befreit, bekommt man schnell einen Eindruck welchen Ansatz Polk mit der Soundbar verfolgt. Denn trotz der geringen Breite von 34 Zentimeter und einer Höhe von gerade mal knapp über acht Zentimeter, ist die Soundbar vollgestopft mit Technik. Denn laut den Amerikanern, soll dieses System aus einer ultrakompakten Soundbar und kabellos angebundenen Subwoofer ein 5.1 System obsolet machen. Das möchte der Hersteller mit dem Einsatz von zwei winzigen 13mm Hochtönern und vier 57mm Mitteltönern erreichen. Beide Hochtöner und zwei der vier Mitteltöner strahlen dafür nach vorne ab, sollen somit einen Center-Lautsprecher „imitieren“ bzw. für den Stereoeffekt sorgen. Dafür wurden die beiden Hochtöner so weit wie möglich nach außen gesetzt, um eine Stereobühne kreieren zu können. Die übrigen zwei Mitteltöner wurden für den räumlichen Effekt seitlich angewinkelt im Gehäuse untergebracht.

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Neben der Aufstellung vor dem Fernseher, wo sie je nach Fernsehgröße etwas verloren wirken könnte, kann die kleine Polk MagniFi Mini auch beispielsweise an einem stationären PC genutzt werden. Im Gegensatz zur Teufel Cinebar One(+) besitzt die Polk Soundbar zwar keine eigene USB-Soundkarte, kann aber mittels optischen oder analogen Ausgangs auch vom Computer Tonsignale empfangen.

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Für eine Verkabelung mit dem TV-Gerät oder einem eventuell zur Verfügung stehenden AV-Receiver, besitzt die Soundbar einen HDMI-Anschluss (ARC) und für die kabellose Kommunikation steht zusätzlich WLAN oder Bluetooth zur Verfügung. Über die WLAN-Schnittstelle lässt sich dann auch die Google Cast Funktion nutzen, aber dazu im Praxistest dann mehr.

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Foto: Polk Audio

Optisch setzt Polk auf eine dezente Erscheinung. Das dunkle Gehäuse wird von einer gräulichen Stoffbespannung umgeben und in der Front werden die beiden nach vorne ausgerichteten Mitteltöner von einem silbernen Rahmen eingefasst. Um die Polk Soundbar auch ohne die mitgelieferte Fernbedienung zu nutzen, die „by the way“ wirklich wertig ist, wurde eine gummiertes Steuerungspanel im Top der Soundbar eingelassen. Dort können elementare Funktionen wie Lautstärke, Eingangswahl oder Bluetooth etc. erreicht werden. Mit dem Polk Schriftzug wird das wertige Gehäuse mit den wohlgeformten Gehäuselinien optisch abgerundet.

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Der Subwoofer mit dem 165mm großen Tieftöner und seinen schlanken 4 Kilogramm besitzt ein Gehäuse welches vollständig aus Kunststoff besteht und rückseitig den Pairing-Button und einen Netzanschluss bereitstellt. Mehr braucht es auch gar nicht für das System, aber als Subwoofer für andere Systemumgebungen fällt er aufgrund fehlender Schnittstellen raus. Für den richtigen Tiefgang arbeitet der Subwoofer in einem Bassreflex-System, welches als Downfire-Variante ausgeführt wurde. Zusammen sollen beide Gerätschaften 150 Watt zur Verfügung stellen können, genaue Angaben zu den verbauten CLASS-D Endstufen waren aber nicht zu finden. Den möglichen Frequenzgang gibt man mit 40 – 24.000 Hertz an. Für die Verarbeitung von 5.1 Ton-Material wurde der MagniFi Mini zusätzlich ein Decoder für Dolby Digital spendiert, andere Tonformate wie DTS können aber nicht direkt wiedergegeben werden und müssen als PCM-Bitstream zugespielt werden.

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Kompakt, wertig verarbeitet und stimmig für dieses Preisgefüge, so würden wir bei der Detailbetrachtung die Polk MagniFi Mini bewerten. Auch die Wertigkeit der beiliegenden Fernbedienung hat uns positiv überrascht, was leider nicht so oft bei solchen Sets anzutreffen ist. Aber trotz schon vieler lobenden Worte, das Wichtigste mit dem Praxistest und der Klangbeurteilung steht ja noch aus und zu dem Teil kommen wir jetzt.


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