Test: Teufel Cinebar Cinebar Pro 2 - 5.1.2 Soundbar

Teufel Cinebar Pro 2 newsNun ist es soweit – die neue Teufel CINEBAR PRO 2 geht an den Start und hat zum Ziel, den Markt der kompakten und zugleich Dolby Atmos zertifizierten Soundbars aufzumischen. Nominell als 5.1.2-Kanal-Lösung konzipiert, sowie auch dedizierte Höhenkanäle und die Möglichkeit, Subwoofer und Rear-Speaker per Funk anzusteuern. Wir haben den ausführlichen Praxistest dazu gemacht und im Artikel festgehalten.

 

 

Nun ist es soweit – die neue Teufel CINEBAR PRO 2 geht an den Start und hat zum Ziel, den Markt der kompakten und zugleich Dolby Atmos zertifizierten Soundbars aufzumischen. Nominell als 5.1.2-Kanal-Lösung konzipiert, sowie auch dedizierte Höhenkanäle und die Möglichkeit, Subwoofer und Rear-Speaker per Funk anzusteuern. Wir haben den ausführlichen Praxistest dazu gemacht und im Artikel festgehalten. 

Teufel Cinebar Pro 2 20

Selbstredend wurde auch an die Integration von modernen Streaming-Funktionen gedacht, wie zum Beispiel Apple AirPlay 2, Google Cast, Spotify Connect, TIDAL Connect, TuneIn sowie Bluetooth 5.3 mit AAC. 

Darüber hinaus stehen natürlich die Unterstützung und Wiedergabe von Dolby Atmos und DTS‑X‑Inhalten im Fokus. Teufel Dynamore (Ultimate) als DPS-Technologie steht hier ebenfalls mit zur Verfügung, was für „raumfüllenden und cineastischen 3D-Sound“ sorgen soll. Federführend steht hier als perfekte Ergänzung noch das Teufel Effekt 2 Bundle im Fokus, womit man das Setup problemlos (und per Funk) auf einen 7.1.2-Kanal-Aufbau bringen kann. Für den passenden Tiefgang innerhalb des Bundles sorgt dann der ebenfalls neu aufgelegte Teufel T10 MK2 Subwoofer mit seiner 250‑mm-Membran und 150 Watt an Leistung.

Teufel Effekt 2 - optionale Rear-Speaker 

Wer möchte, der kann (optional) noch die Teufel EFFEKT 2 als Rear-Speaker in den Verbund hinzufügen, um einen echten Mehrkanal-Klang zu erhalten.

Die neue Teufel CINEBAR PRO 2 möchte an die Erfolge der bisherigen Soundbar-Modelle anknüpfen, setzt technisch noch einmal deutlich höher an. Während die CINEBAR 22 (zum Testbericht) vor allem mit einer vergleichsweise kompakten Bauform und einem umfangreichen Funktionsumfang punkten konnte, richtet sich die PRO 2 klar an Anwender, die eine leistungsfähige Heimkino-Lösung ohne klassischen AV-Receiver suchen. Nennenswert hierbei: Die CINEBAR 22 und die CINEBAR Pro 2 haben nun die gleiche Designsprache inne.

Designtechnisch gehen wir auf der nächsten Seite nochmal im Detail ein (…) auf der Oberseite befindet sich ein sehr schickes Touch-Element, das beleuchtet ist und in der Intensität auch gedimmt werden kann. Aber eine Deaktivierung der Beleuchtung ist im Betrieb möglich. Das verleiht dem Produkt eine gewisse Eleganz und auch Wertigkeit. Zusätzlich steht auch noch eine App-Steuerung bereit, die ein paar grundlegende Parameter bereitstellt, sowie aber auch die Streaming-Integration vereinfacht. Mehr dazu auf den nächsten Seiten dieses Artikels.

Auf der mittlerweile zurückliegenden IFA 2026 konnten wir weitere Impressionen und Eindrücke der neuen Soundbar sowie weiterer Produkte sammeln. Diese findest du im nachfolgenden Video: 

Wie schon einmal erwähnt, verfügt die CINEBAR PRO 2 erstmals innerhalb dieser Teufel-Soundbar-Klasse über eigene Höhenkanäle. Gleichermaßen bietet das System auch dedizierte Stereo- und Center-Kanäle, die sich in den Settings auch separat steuern und regulieren lassen können. Insgesamt sind hier 10 verschiede Membranen im recht großen Gehäuse (122 cm breit) untergebracht. Die Leistung spezifiziert der Hersteller auf in Summe 232 Watt, die sich wie folgt aufteilen: 3x 30 W Woofer + 7,5 W Tweeter + 4 x 30 W Seite und Upfire.

 

Für die Tieftonwiedergabe kommt in unserem Testaufbau der neue T 10 Mk2 zum Einsatz. Der aktive Subwoofer ist mit einem 250-mm-Tieftöner und einer Class-D-Endstufe mit 150 Watt ausgestattet. Seine untere Grenzfrequenz gibt Teufel mit 31 Hz bei -3 dB an. Damit ist er auch für entsprechend anspruchsvolle Heimkino-Anwendungen ausgelegt. Eine Funkverbindung zwischen Soundbar und Subwoofer ist ebenfalls möglich. Das spart ein zusätzliches Signalkabel quer durch das Wohnzimmer. Eine Stromversorgung benötigt der aktive Tieftöner selbstverständlich weiterhin.

Als potentielle Kombinationen bietet der Hersteller direkt vier Bundles an, die verschiedene Anspruchsszenarien innehaben. Das Cinebar Pro 2 Surround 7.1 Set, welches wir hier auch vorstellen, kostet 899,- EUR (als UVP). Weitere Kombinationen sehen wie folgt aus:

 

 

 

Soundbar  im Überblick
 Bezeichnung  Teufel CINEBAR Pro 2
Preis  1299,- EUR (UVP)
Garantie  2 Jahre
Hersteller-Homepage  www.teufel.de
Maße  Soundbar: 122 x 9,5 x 17 cm (BxHxT)
 Subwoofer: 34 x 45 x 38 cm (BxHxT)
Gewicht  Soundbar: 8 Kg
 Subwoofer: 15,5 Kg
 
Design  5.1.2 Kanal
 5.1.2 Kanal (mit optionalen EFFEKT 2)
Frequenzband  150-20.000 Hz
Anschlüsse  ▪ 2x HDMI 2.1 (Eingang)
 ▪ 1x HDMI 2.1 (Ausgang)
 ▪ 1x Optisch (Toslink)
 ▪ 1x USB (Typ-A)
 ▪ Bluetooth 5.3
 ▪ Bluetooth AAC
 
Gesamtleistung  233 Watt, Class D, 10x Verstärkerkanäle
Chassis  ▪  3x Front
 ▪  3x WF
 ▪  3x TW
 ▪  2x Side
 ▪  2x Upfire
Sonstige Features
 Bluetooth 5.3
 4K-Pass-Through
 Dolby Atmos, Dolby True HD, Dolby Digital Plus, Dolby Digital
Audio-Formate  DTS:X, DTS-HD, DTS Digital Surround

 

 


 

Weitere Detailansichten

Der Klangriegel macht einen sehr wertigen und gleichermaßen eleganten Eindruck, in weiß wirkt diese nochmals ein Stück hochwertiger, als ohnehin schon. Das schick eingefügte Frontgitter ist aus Metall. Das Display wurde auf Grund der Treiber-Bestückung seitlich platziert, was natürlich akustische Hintergründe hat, wie wir gleich sehen werden. Die weiße Farbausführung ist natürlich deutlich kontrastreicher – es steht aber auch eine schwarze Ausführung zur Wahl, gleichwohl auch beim Subwoofer.

Die Bedienung selbst kann entweder mit der Fernbedienung erfolgen oder für die grundlegenden Settings, über das Touch-Steuerfeld auf der Oberseite der Soundbar. Die Fernbedienung hat eine deutliche Aufwertung erfahren. Als Material verwendet man hier jetzt Metall und sehr solide Tasten mit einem angenehmen Druckpunkt. Das war bei der Cinebar 22 noch nicht so und wurde auch von uns kritisiert. Zudem liegt das Eingabegerät sehr gut in der Hand, da es deutlich dem Stadium einer bloßen „Begleiterscheinung“ entwachsen ist. 

Sehr wertige Einfassung der Soundbar

Die Steuerelemente selbst sind sehr gut und durchdacht positioniert worden. Settings erreicht man sinnvoll und selbstverständlich. Auch Preset-Buttons sind auf der Fernbedienung vorhanden sowie das schnelle Anpassen des Pegels möglich. 

Hochwertige Fernbedienung mitgeliefert - 

Beleuchtete Touch-Elemente an Oberseite

Das 5.1.2-Layout ist eines der wichtigsten Merkmale der neuen Soundbar. Die drei Frontkanäle sind koaxial aufgebaut, wodurch die jeweiligen Lautsprechereinheiten konstruktiv auf eine gemeinsame Schallabstrahlung ausgelegt sind. Ergänzt wird das System durch weitere Kanäle für die räumliche und vertikale Wiedergabe. Damit will man nicht nur simuliert die immersiven Höhenkanäle erzeugen, sondern auch physisch vorhanden präsentieren. Innerhalb des eigenen Soundbar-Portfolios ist es die erste Klanglösung, die das in dieser Form anbietet.

Konkret sprechen wir hier von 10 verbauten Lautsprecher-Chassis, die auch als solche zu bezeichnen sind. Die nachstehende Abbildung visualisiert den Koxialaufbau derer: 3x in der Front (Links – Center – Rechts), 2x auf der Oberseite aus Upfirering-Chassis und zwei weitere als seitlich abstrahlende Modelle. Die Gesamtleistung (232 Watt) der Treibereinheiten verteilt sich auch wie folgt: 3x 30 W Woofer + 7,5 W Tweeter + 4 x 30 W Side and Upfire.

Um schon ein wenig den Praxistest zu teasern: Die Sprachverständlichkeit und die Kanalstaffelung zwischen Center und Links sowie Rechts sind als exellent zu bezeichnen und setzen sich deutlich von vielen anderen Produkten dieser Klasse aktuell ab. Einen großen Anteil daran haben einfach die „massiven“ Koaxial-Chassis, die hier verbaut werden – siehe Bild. Als Frequenzbereich gibt man im Übrigen 150 – 20.000 Hz (nur für die Soundbar ohne Subwoofer) an.

 Teufel Cinebar Pro 2 22

Wie bei einer Soundbar dieser Klasse üblich, sollte bereits vor dem Aufstellen geprüft werden, wie viel Platz unter dem Fernseher zur Verfügung steht. Die Positionierung ist nicht nur aus optischen Gründen relevant, sondern kann auch die Wahrnehmung der Höhenkanäle und die allgemeine Raumwirkung beeinflussen. Wer die Soundbar an der Wand montieren möchte, sollte die dafür vorgesehenen Befestigungsmöglichkeiten und die Angaben in der Bedienungsanleitung berücksichtigen. Eine entsprechende Halterung wird von Teufel auch im Zubehör für 70 Euro angeboten.

Teufel Cinebar Pro 2 23

Mit den Maßen von 122 cm in der Breite, 17 cm in der Tief und 9,5 cm in der Höhe bekommt man eine große Soundbar vor die Nase. Aufgrund der Höhe sollte man natürlich prüfen, inwiefern diese vor dem eigenen TV passt und ob sie ggf. ins Bild ragt. Mit einem Gewicht von 8 Kg (nur für die Soundbar) fällt sie auch in dieser Kategorie sehr solide aus. Der Subwoofer bringt nochmals 15 Kg auf die Waage. Am dargestellten Beispiel eines LG G6 in 55 Zoll sieht man sehr gut, dass der Klangriegel noch bündig am unteren Bildrand abschließt. Aber nicht jeder TV bietet den „Freiraum“ in diesem Bereich. 

Teufel Cinebar Pro 2 10

Haltepunkte / Gewinde für eine Wandmontage - Halter ist als Zubehör bei Teufel erhältlich

Bei der Verbindung zwischen CINEBAR PRO 2 und T 10 Mk2 kann auf eine kabellose Übertragung zurückgegriffen werden. Das integrierte Wireless-Modul des Subwoofers ermöglicht die Verbindung mit kompatiblen Teufel-Systemen. Ein separates Subwoofer-Signalkabel ist damit nicht zwingend erforderlich.

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Anschlussbereiche befinden sich in verschiedenen Kammern

Wichtig bleibt allerdings: Auch im Funkbetrieb benötigt der Subwoofer einen eigenen Stromanschluss. Darüber hinaus lässt sich der T 10 Mk2 über seinen Cinch-Eingang kabelgebunden betreiben. Das ist insbesondere dann interessant, wenn der Subwoofer mit einem kompatiblen AV-Receiver oder einem anderen geeigneten Gerät verwendet werden soll.

Teufel Cinebar Pro 2 12

Die CINEBAR PRO 2 selbst ist auf den Einsatz mit modernen Fernsehern und Zuspielern ausgelegt. Bei der Einrichtung sollte man darauf achten, die Tonübertragung des Fernsehers korrekt zu konfigurieren. Gerade bei Dolby Atmos und DTS ist entscheidend, dass das jeweilige Quellgerät das passende Tonformat ausgibt und der Übertragungsweg dieses unterstützt. Für die Nutzung von Streaming-Diensten stehen zusätzlich AirPlay 2 und Google Cast zur Verfügung. Damit deckt das System neben dem klassischen TV-Betrieb auch die drahtlose Musikwiedergabe ab.

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Bei den Anschlüssen selbst stehen zwei HDMI 2.1 (Input) und ein HDMI 2.1 Port als Ausgang zu Verfügung. eARC wird ebenfalls mit unterstützt. Des Weitere bietet die Soundbar noch einen Stereo-Cinch-Eingang und einen optischen TOSLINK-Port für Audio-Verarbeitung an. 

 


 

Der T 10 Mk2 Subwoofer

Bestandteil der neuen Anlage ist auch der ebenfalls neue Teufel T10 Mk2 Subwoofer. Dabei handelt es sich um einen aktiven Subwoofer, den Teufel nicht nur als Ergänzung zur neuen CINEBAR PRO 2 anbietet, sondern auch für weitere kompatible Systeme vorgesehen hat.

Das Herzstück bildet ein langhubiger 250-mm-Tieftöner. Die integrierte Class-D-Endstufe stellt eine Leistung von 150 Watt bereit. Den Frequenzbereich gibt Teufel mit 31 bis 190 Hz an, die untere Grenzfrequenz liegt bei 31 Hz (-3 dB). Gegenüber dem bisherigen T 10 wurde das Gehäuse überarbeitet und fällt nun kompakter aus. Die Abmessungen betragen 34,1 × 45 × 38 cm (B × H × T), das Gewicht liegt bei rund 15,5 kg. Angeboten wird der Subwoofer in Schwarz und Weiß.

Teufel T10 Subwoofer - flexibel in seiner Aufstellart dank der Füße

Eine Besonderheit ist die flexible Aufstellung. Der T 10 Mk2 lässt sich sowohl als Frontfire- als auch als Downfire-Subwoofer betreiben. Je nach Variante strahlt der Tieftöner nach vorne oder nach unten in Richtung Boden ab. Welche Aufstellung im eigenen Raum sinnvoller ist, hängt unter anderem von der Positionierung, dem Boden und der Raumakustik ab. Hier kann es sich lohnen, beide Varianten auszuprobieren.

Rückwärtig mit Bassreflex-Öffnung und einigen Schalterelementen 

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Eine Besonderheit ist die flexible Aufstellung. Der T 10 Mk2 lässt sich sowohl als Frontfire- als auch als Downfire-Subwoofer betreiben. Je nach Variante strahlt der Tieftöner nach vorne oder nach unten in Richtung Boden ab. Welche Aufstellung im eigenen Raum sinnvoller ist, hängt unter anderem von der Positionierung, dem Boden und der Raumakustik ab. Hier kann es sich lohnen, beide Varianten auszuprobieren.

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Auch die Einstellmöglichkeiten wurden erweitert. Neben dem Pegelregler und der Phasenumschaltung verfügt der T 10 Mk2 über einen einstellbaren Tiefpassfilter. Damit lässt sich die Integration in unterschiedliche Lautsprechersysteme flexibler gestalten. Die Pegelregelung bietet einen Einstellbereich von -15 bis +15 dB. Das Stromkabel ist abnehmbar, außerdem erkennt der Subwoofer einen angeschlossenen Kabeleingang automatisch und wechselt entsprechend in den Kabelbetrieb.

 


 

Praxis und Klangcheck

Teufel spricht im Übrigen selbst davon, dass die 5.1-Grundausführung, also ohne Rear-Lautsprecher, einen Raum von bis zu 50 m² befüllen können soll. Für die Einrichtung ist nicht mehr notwendig als entsprechende Anschlusskabel, mitunter nervige Apps werden nicht genutzt. Man kann also direkt starten. In diesem Fall haben wir vom LG G6 OLED (zum Testartikel) gebrauch gemacht. Dieser ist mit dem webOS26-Betriebssystem ausgestattet. Je nach TV sollte man im Übrigen auch darauf achten, dass hier die Audio-Signale durchgeschliffen und die Decodierung von der Soundbar vorgenommen wird. Gerade letzteres zeigte sich im Praxistest: Also, wenn bspw. ein UHD-Player vorhanden ist, am besten direkt an die Soundbar anschließen.

Sehr schick sieht natürlich das beleuchtete Display auf der Oberseite aus, das hat sogar einen Annäherungssensor verbaut und reagiert mit der Helligkeitsdarstellung darauf. Während des Betriebs schaltet sich das Segment ab, man kann aber auch direkt im Klangriegel und auch in der App die Helligkeit anpassen, sodass sie im Betrieb nicht stört.

Nicht zwingend für den reinen Soundbar-Betrieb am TV notwendig, im Gesamtbild aber absolut von Vorteil – die Rede ist von der Einrichtung über die Teufel Home App, die zugleich auch die Verbindung zum hiesigen Netzwerk hergestellt. Diese geht spielend einfach von der Hand und ist innerhalb von wenigen Minuten abgeschlossen. Sie verbindet die Soundbar ins Web und bietet einige klanglichen Einstellungsparameter an. Leider fehlt hier die „Tiefe“, wie man sie an der Soundbar selbst vornehmen kann. Das muss lobend erwähnt werden: In der Cinebar Pro 2 selbst wird jeglicher Klangparameter angeboten, Pegel für die einzelnen Kanäle, also wirklich jeden einzelnen, Treble, Bass-Settings und auch die Abstände der gepaairten Geräte lassen sich variieren. Es wäre natürlich noch super gewesen, dies mit in die App zu integrieren. 

   

Sehr viel Komfort bietet die Anwendung dann bei der Auswahl von der digitalen Streaming-Wiedergabe, die hier als Schnittstelle direkt hinterlegbar ist. Auch Presets können abgespeichert werden, die sich dann haptisch am Gerät auch abrufen lassen. Speziell die Integrationen von Apple AirPlay 2, Google Cast, Spotify Connect, TIDAL Connect und TuneIn stellen hier eine sinnige Erweiterung des Nutzungsfeldes dar.

  Teufel Cinebar Pro 2 GUI 07 Teufel Cinebar Pro 2 GUI 08 Teufel Cinebar Pro 2 GUI 09

 

 

Wir müssen bei der klanglichen Beurteilung unterscheiden zwischen der „out of the Box Lösung“, die bekanntlich nur aus Soundbar und Subwoofer daherkommt, sowie der Surround-Lösung mit 7.1.4-Kanal-Aufbau. Bereits in der Grundausstattung bekommt man als Anwender einen unglaublich fein aufgelösten Klang, mit sehr guter Bühnenstaffelung und Differenzierung der jeweiligen Kanäle im Raum.

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Sehr einfache Einrichtung von Subwoofer & Rear-Speaker

Das System ist in der Grundabstsimmung bereits sehr vielseitige nutzbar und zugleich auch sehr leistungsstark. Sowohl bei Musik als auch bei Filmton agiert die Anlage mit einer sehr präzisen, dynamischen und räumlich überzeugenden Wiedergabe. Besonders hervorzuheben sind hierbei die drei nach vorn gerichteten Audio-Kanäle, respektive die Lautsprecher-Chassis. Dieses sorgen für eine überaus hörbare Kanalabstufung zwischen dem Stereo-Bereich und dem Center-Kanal. Zudem beugt man so aktiv einem großen Problem, was fast alle Streaming-Anbieter dem Nutzer aufbürden: Auf Grund der schlechten Sound-Abmischung hat man sehr oft den Fall, dass die Pegel zwischen Dialog und Musik stark schwanken. Mit dem dedizierten Center-Kanal wird man dem her und die Sprachverständlichkeit in Dialogszenen nimmt extrem zu.

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Gleichermaßen schafft es die Soundbar, extrem ausgewogen und homogen zu klingen, ohne eine eigene Note der Audiospur hinzuzudichten. Das Immersionsverhalten ist natürlich auch immer von den eigenen Räumlichkeiten abhängig. Den besten Erfolg erzielt man hier, wenn man viele glatte Wände zur Verfügung hat, die auch über Reflektionen die Wellen entsprechend zur Hörposition hin zu tragen können. Dank der Möglichkeit, auch jeden einzelnen Pegel selbst einstellen zu können (nach und unten hin), bieten sich hier sehr viele Möglichkeiten, den jeweiligen Bereich aufzudicken oder abgeschwächt darstellen zu lassen.

Teufel Cinebar Pro 2 21

Der Bühnenaufbau vor dem Hörer ist vergleichsweise groß und löst sich sehr gut von der Schallquelle. Mit dem Teufel spezifischen „Dynamore“-Setting bekommt man noch ein DSP-Preset mit an die Hand, welches die geschilderten Eindrücke nochmals vergrößert. Speziell in dialoglastigen Filmen wird hier eine vorzügliche Darbietung geboten. Im Menü befinden sich auch noch einige Profile für entsprechende Hörszenarien, u.a. ein Nachtmodus. Dieser senkt einige Pegelbereiche merkbar herab, sodass etwaige „Mithörer“ nicht gestört werden.

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Die Einrichtung ist kinderleicht - Menü das Pairing auswählen - Knopf drücken - fertig 

In Kombination mit dem T10 MK2 Subwoofer wird gleichermaßen ein klanglich sehr gut abgestimmtes System bereitgestellt, was aber dank des 230 mm messenden Tieftöners auch ordentlich die Magengegend anregen kann. Da er mit einem nach hinten gerichteten Bassreflex-Kanal arbeitet, empfiehlt es sich, dem Tieftöner ein wenig Platz von der Rückwand zu geben. Dank seiner Funkverbindung kann dieser aber auch vergleichsweise flexibel im Raum positioniert werden. Wie schon geschrieben, kann man das Tiefton-Chassis auch nach vorn zeigen lassen, was die Wirkungsweise noch einmal ändert. Etwas schade ist, jedenfalls soll es Anwendungsfälle geben, dass man keine zwei Subwoofer mit der Soundbar koppeln kann – wäre doch spannend gewesen, oder? Der Tieftöner ist sehr passend dimensioniert und gibt dem System eine gewisse klangliche Reife, die zu keiner Zeit gequält oder überanstrengt klingt. Hier ist massig Leistung vorhanden, vermutlich mehr, als die meisten in ihrem Umfeld ausfahren können.

Natürlich auch in Schwarz verfügbar: die Teufel Effekt 2

Auch die Erweiterbarkeit bleibt ein wichtiger Bestandteil des Konzepts – und dann wird es richtig spannend! Die Teufel EFFEKT 2 gibt es im Bundle für 399 Euro. Sie erweitern die Wiedergabe um physische Rear-Kanäle und geben dem gesamten System eine klangliche Fülle, die in diesem Preissbereich eher selten anzutreffen ist! So lässt sich das System bei Bedarf weiter ausbauen, ohne dass dafür Lautsprecherkabel durch das gesamte Wohnzimmer verlegt werden müssen. Die Immersion und der Surround-Effekt, die hier erzeugt werden, sind wirklich auf allerhöchstem (Soundbar!)-Niveau anzutreffen. Teufel ist es gelungen, eine Abstimmung zu finden, die eingespeiste Atmos-Tonspuren genau so wiedergeben kann, wie sie klingen sollen. Dosiert, nicht überpegelt – die Rear-Kanäle setzen dann ein, wenn sie sollen, und nicht dauerhaft oder „gequält“ im Klang. Das Zusammenspiel aus allen Komponenten wirkt einfach perfekt aufeinander abgestimmt und holt extrem viel aus den Möglichkeiten einer solchen Anlage heraus.

 

Stative von Teufel sind ebenfalls erhältlich

Aber auch wenn Musik ein Thema ist, kann die Soundbar der zentrale Bestandteil des Systems bleiben und auch 3D-Spuren wiedergeben. Speziell die Integrationen von Apple AirPlay 2, Google Cast, Spotify Connect, TIDAL Connect und TuneIn stellen hier eine sinnige Erweiterung des Nutzungsfeldes dar und können das System zur Musikanlage avancieren lassen.

Kommen wir auf der nächsten Seite zum finalen Fazit. 

 


 

Fazit

Mit der CINEBAR PRO 2 stellt Teufel eine neue Soundbar vor, die sich technisch deutlich von den kompakteren Lösungen des Herstellers absetzt. Das vollaktive 10-Kanal-System im 5.1.2-Layout, die Unterstützung von Dolby Atmos und DTS sowie die dedizierten Höhenkanäle markieren dabei die wesentlichen Unterschiede zur CINEBAR 22. Gerade die Integration eigener Höhenkanäle ist ein interessanter Schritt. Während viele Soundbars die vertikale Raumwirkung über digitale Signalverarbeitung und Reflexionen erzeugen, verfügt die CINEBAR PRO 2 über separate Lautsprecher für diesen Bereich. Damit schafft Teufel eine andere technische Grundlage für die Wiedergabe moderner objektbasierter Tonformate.

Auch die Streaming-Ausstattung fällt umfangreich aus. Apple AirPlay 2, Google Cast und die Teufel Home App erweitern den Einsatzzweck über den klassischen Fernsehton hinaus. Die Soundbar kann damit gleichzeitig als zentrale Wiedergabelösung für Musik und andere Audioinhalte dienen.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil unseres Testaufbaus ist der T 10 Mk2. Der aktive Subwoofer bringt einen 250-mm-Tieftöner, eine 150-Watt-Class-D-Endstufe und eine angegebene untere Grenzfrequenz von 31 Hz mit. Die Möglichkeit, ihn als Frontfire oder Downfire zu betreiben, eröffnet zusätzliche Spielräume bei der Aufstellung.

Gegenüber seinem Vorgänger wurde das Gehäuse kompakter gestaltet. Hinzu kommen ein einstellbarer Tiefpassfilter, ein größerer Regelbereich für den Pegel und ein abnehmbares Stromkabel. Die Funkverbindung zur kompatiblen Soundbar vereinfacht außerdem die Installation im Wohnraum. Auch die Erweiterbarkeit ist ein Pluspunkt. Wer später zusätzliche Rear-Lautsprecher integrieren möchte, kann das System mit kompatiblen EFFEKT-Lautsprechern ausbauen. Damit bleibt die Lösung flexibel, ohne dass von Anfang an ein vollständiges separates Lautsprecherset erforderlich ist.

Natürlich muss sich eine Soundbar dieser Klasse letztlich auch an ihrem Preis und ihrer tatsächlichen Leistung im Hörtest messen lassen. Fest steht bereits: Die CINEBAR PRO 2 ist nicht als einfache TV-Ton-Aufwertung gedacht, sondern als umfangreich ausgestattete Heimkino-Zentrale. Mit dedizierten Höhenkanälen, modernen Streaming-Funktionen und der Kombination mit dem T 10 Mk2 richtet sich das System an Anwender, die eine leistungsfähige Lösung mit möglichst überschaubarem Installationsaufwand suchen.

Das Gesamtpaket, ob nun „nur“ Soundbar+Subwoofer Bundle oder gleichermaßen mit den EFFEKT 2 Rear-Speakern, die Systeme überzeugen voll und ganz. Als vollwertiger Surround-Ausbau (7.1.2) steht hier ein System vor uns, was eine UVP von 1649 Euro vorzuweisen hat und im direkten Vergleich, sogar sehr fair bepreist scheint. Geht man davon aus, dass die marktüblichen „Rabatte“ im Laufe des Produktzyklus folgen, sprechen wir sogar von einer Preis-Leistungsempfehlung!

 

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Teufel Cinebar Pro2 Deal Teufel Cinebar Pro 2 - Standard

1299,- EUR
▪ 5.1.2-Soundbar mit Dolby Atmos
▪ T10 MK2 Subwoofer enthalten

 

Teufel Cinebar Pro2 Surround Deal Teufel Cinebar Pro 2 - 7.1.2 Surround Set

1649,- EUR
▪ 7.1.2-System mit Dolby Atmos
▪ T10 MK2 Subwoofer enthalten
▪ EFFEKT 2 Rear-Speaker enthalten

 

Teufel Cinebar Pro 2 - 7.1.2 Soundbar

Hervorragendes Soundbar-System mit großem Funktion-Umfang und tollem Klang, 13.10.2026  
Pro
  • sehr starkes & potentes Klangbild
  • Bühnenaufbau und Stimmenpräsenz
  • schickes Design, wertige Anmutung
  • nützliches und gut lesbares Display
  • Immersion bei 3D-Tonspur deutlich hörbar
  • Einrichtung sehr einfach
  • App-Steuerung bietet noch mehr Funktionen
  • Im Bundle preislich attraktiv (7.1.2)
  • wertige Fernbedienung mitgeliefert
Contra
  • k.A.
Teufel Cinebar Pro 2 20

 

Teufel Cinebar Pro 2 Top Award k  Teufel T10 SubwooferTop Award k

 

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