Mit der neuen Soundbar-Generation führt JBL die neue „JBL One“ App ein. Diese bietet zahlreiche Features, die man auch als wirklich Portfolio-Erweiterung bezeichnen kann. Oftmals sind die Apps nur nerviger Beigeschmack und bieten effektiv keinen wirklichen Mehrwert, in unserem Fall kann man aber wirklich sagen, dass sich die Installation der Anwendung lohnt. Inhaltlich muss man die Anwendung mehrschichtig betrachten, denn jene staffelt sich auch in drei Bereiche. Zum einen in die akustische Steuerung der verbundenen Soundbar, dann der App-Zuspielung von einem Streaming-Dienst sowie zu guter Letzt die Nutzung von Multiroom-Schnittstellen wie Chromecast, Airplay und Alexa.
Die Einrichtung ist binnen von wenigen Minuten abgeschlossen und funktioniert kinderleicht. Zusätzliche Hinweise führen den Anwender zielgerichtet durch das Menü und erleichtern den Abschluss. Das Hinzufügen von Streaming-Diensten, TIDAL zum Beispiel wird in die App nativ eingebunden, ist ebenfalls einfach abzuschließen. Die App kann im Übrigen auch als Fernbedienungsersatz herhalten, da eine entsprechende GUI dafür angeboten wird. In dem Hauptdashboard hat man dank eines kleinen 3-Band-Equalizers die Möglichkeit, die wichtigsten Bereiche selbst ein wenig nachzujustieren. Die Funktion kann aber auch deaktiviert werden.


Wirklich unterscheiden oder besser gesagt einen Mehrwert im Vergleich zu den Vorjahresmodellen will die Soundbar in Verbindung mit der App aber mit der Audio-Kalibrierung bieten. JBL vermeidet es in den Wortlauten von Raumeinmessung zu sprechen. Es wird auch nicht klar kommuniziert, was genau die Geräte in diesem Prozess machen. Für den Ablauf werden die beiden Satelliten an den jeweils in der Anwendung genannten Position aufgestellt und dann in mehreren Abfolgen die klassischen Testtöne abgespielt. Dieser Prozess dauert maximal fünf Minuten. Hinsichtlich der klanglichen Auswirkungen finden sich unsere Einschätzungen auf der nächsten Seite.
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