Soundbars

Test: LG DSE6S Eclair - 3.0 Soundbar

Praxistest und Klangcheck

Die Einrichtung geht wieder hervorragend einfach von der Hand, die Symbiose aus LG TV und Soundbar ist erstklassig. Umstellen im Menü und los geht es, keine Detailanpassungen in tiefen Untermenüs sind notwendig.

Zusammenspiel aus Soundbar und TV (C2 - 65 Zoll)

Die Einrichtung geht wieder hervorragend einfach von der Hand, die Symbiose aus LG TV und Soundbar ist erstklassig. Umstellen im Menü des TVs und los geht es, keine Detailanpassungen in tiefen Untermenüs oder dergleichen sind notwendig. Die Zuspielung haben wir mit zahlreichen Dolby Atmos Testfiles aber auch den bekannten Filmtiteln absolviert. Während des Praxistest gab es wieder einen kleinen Aha-Effekt der sich einstellte. Die klangliche Potenz kann man der Soundbar auf jeden Fall attestieren, auch wenn ich grundsätzlich Wiedergabelösungen ohne Subwoofer etwas skeptisch gegenüberstehe, wenn diese in einem Atemzug mit „Bass-Performance“ genannt werden.

Wichtig ist, dass die „Eclair“ eine solide Darbietung aufs Feld gelegt hat, die in vielen Facetten genau das macht, was man von ihr erwartet: In Form einer einfach zu bedienenden Soundbar massiv den TV-Sound aufzuwerten. Die großen Disziplinen wie eine Dialogaufwertung sowie aber auch Action-geladene Szenen gekonnt und „groß“ dazustellen wurden mit Bravour gemeistert. So schafft es die DSE6S eine sehr klare und angenehme Bühne im Bereich der Dialogwiedergabe zu präsentieren, die man mit Hilfe der verschiedenen DSP-Settings (nach Genre benannt) auch noch wechseln kann. Eine Staffelung der Stereo- und Center-Kanäle kann ebenfalls gut herausgelesen werden. Das Ziel einer raumfüllenden Immersion gelingt erstaunlich gut. Beim Film „Midway“ werden die Sequenzen derart massiv und präsent, aber erstaunlich unverfälscht in den Raum getragen, dass man hier eine deutlich größere Audio-Lösung vermuten könnte. Dies wurde mit dem „Cinema“ DSP-Profil durchgeführt. Wer es richtig „präsent“ haben möchte, der kann noch das Bass-Profil auswählen.

veränderter Aufstellort - direkt vor dem TV

Eine Beobachtung die zudem gemacht wurde, dass die Soundbar eher für kleinere Räume ausgelegt ist. Wer diese in eher kahle und recht große Räumlichkeiten (größer als 40m²) unterbringen möchte, der wird merken, dass der DSE6S hier eher schneller als später die Puste ausgehen wird. Wie auf den Bildern zu sehen, mit Aufstellort unter dem TV, konnte der Klang in unserem Fall nicht voll entfaltet werden. Vor dem TV aufgestellt, ein akustisch besser aufgestellter Raum mit weniger Grundfläche und dichter stehenden Reflektionskörpern, lässt die LG aber deutlich besser dastehen. Oder besser gesagt wie ein gänzlich anderes Produkt wirken. Hier sollte jeder am besten selbst probieren. Am „richtigen Ort“ aufgestellt kann der Klangriegel aber wirklich überzeugen. Ein letzter Vergleich noch: Die LG DQP5 Eclair, ebenfalls von uns getestet, kommt ja mit Wireless Subwoofer daher. Hier wollte man seitens der Hersteller wohl die Lösung schaffen, die Basspotenz ohne externen Tieftöner zu erreichen. Was soll man sagen, weit weg ist man nicht davon – toll gemacht!

 

 

App-Steuerung

Wie auch schon bei den anderen LG Soundbars welche bei uns auf dem Prüfstand waren, bspw. die LG DSN7CY 3.0.2, LG DSN8YG 3.1.2 oder der DS95QR, hat auch die neue Eclair wieder eine App mit dazu bekommen. Erfreulicher Weise muss man sich nicht durch die Google Home App kämpfen um das Gerät dafür vorzubereiten. Die Einrichtung ist simpel und innerhalb weniger Momente abgeschlossen. Entsprechende Schritte werden einfach erklärt über das Smart Device angeleitet und sehr gut erklärt.

  LG DSE6S App 04 LG DSE6S App 05 LG DSE6S App 06 LG DSE6S App 07 LG DSE6S App 04

Des Weiteren bietet diese auch die Funktion der „Raumkalibrierung“ bei der Messtöne in den Raum abgestrahlt werden und letztlich die klangliche Leistung verbessert werden soll. Dieses Feature verbreitet sich aktuell immer mehr, wie zuletzt auch bei der JBL BAR 1000 (zum Testbericht), welche als 7.1.4-Lösung beworben wird. Wie gut dieses Feature agiert kann man mittels Vorher / Nachher-Vergleich selbst testen. Weitere Usability-Funktionen lassen sich hier ebenfalls bearbeiten. Einen Equalizer gibt es allerdings nicht. Kommen wir damit nun zum abschließenden Fazit.

 


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