Netterweise stand ein separiertes Anschluss-Feld bzw. die Elektronikplatine zur Verfügung, sodass wir auch einen detaillierten Blick auf die verlöteten / verbauten Chips werfen konnten. Ein ähnliches Modul findet man bereits schon in dem nuBox-Lineup vor. Im Falle der AS-3500 wurden laut Nubert alle Bereiche nochmal überarbeitet. So will man ein größeres Netzteil verbaut haben, sowie aber auch im Verstärker-Bereich noch mehr Masse hinzugelegt haben, was letztlich der Leistung zugutekommen soll. Bei den Eingängen wurde logischer Weise ein neuer (HDMI)-Chip zugeordnet bzw. verlötet, der nun ARC und eARC kann.


Der verlötete Bluetooth-Chip (passender Weise blaue Platine) ist der gleiche wie in der nuPro-X, der bekannter Maßen mit aptX-HD und aptX-LL umgehen kann. Burr Brown Chips sind für die analog-digital-Wandlung zuständig bzw. schicken das Signal an den DSP der nun auch Dolby Digital / DTS unterstützt. So wird also nicht nur Ton im PCM-Format wiedergegeben, sondern auch Dolby-Digital- (AC3) sowie DTS Digital Surround dekodiert.
Bei den Chassis selbst könnte man fast schon sagen, dass diese für eine klassische „Soundbar“ völlig überdimensioniert erscheinen… Aber haben ist bekanntlich besser als brauchen. Genau diesem Credo folgt Nubert auch bei der neuesten Kreation, wie unser Klangcheck dann wieder eindrucksvoll unter Beweis stellte. Aber dazu gleich dann (…) Der Vorteil dieser vermeintlich zu groß erscheinenden Chassis ist ganz klar, dass Hubwege erzielt werden können, die dann letztlich in einer kraftvollen Stimmendarbietung bzw. einem druckfesten Tieftonbereich münden werden, wie man es ja bereits aus anderen Produkten dieser Gattung her kennt.
Die technischen Details geben hier bis zu 37 Hz für den Tieftonbereich an was für ein Produkt dieser Art eine Ansage darstellt. Es war sicherlich schon zu vernehmen, wem das nicht reicht, der kann über den Sub-Out auch noch einen dedizierten externen Tieftöner anklemmen.
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