Mit dem Vorgänger Miracord 90 hatte der Miracord 80 es gar nicht leicht, die gehegten Erwartungen zu erfüllen, schafft es aber Größtenteils dann doch. Das Chassis ist und bleibt schick, die Verarbeitung ist weiterhin auf einem sehr hohen Niveau anzutreffen und auch optisch spricht der Miracord 80 einen an. Dies kombiniert der Hersteller mit etwas weniger technischen Elementen, sodass der Bedienregler etwas zurückhaltender wirkt und auch der Antrieb nicht so dominant in den Vordergrund tritt, wie es noch beim Jubiläumsdreher der Fall war. Dank der massiven Bauweise agiert der 80er auch mit einer ruhigen Laufkultur, auch wenn es vom Pegel mal etwas lauter zu Werke geht.
In der Kombination mit dem ELAC D96 Tonabnehmersystem bekommt man eine ernst gemeinte Grundlage für den ambitionierten Vinylliebhaber, aber beim Miracord 80 ist hier noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht, denn er bietet auch noch Aufrüstpotenzial bei der Systemauswahl.
Ein bisschen Kritik muss sich aber auch der neue Sprössling gefallen lassen. So ist das mitgelieferte Netzteil überhaupt nicht passend zum wertigen Eindruck des Plattenspielers und für das Preisgefüge echt mutig einzustufen. Auch liegt dem Plattendreher kein Cinchkabel bei, um zumindest mal direkt loslegen zu können. Beides hatte der Vorgänger besser gemacht.
Für einen Kaufpreis von 2.199 Euro ist der ELAC Miracord 80 sicherlich erstmal eine große Investition, aufgrund der hohen Verarbeitungsgüte, der massiven Bauweise und den stimmig eingesetzten Komponenten aber auch sicherlich eine, die man nur einmal im Leben macht. Für uns ein Top-Produkt!
Übrigens: Für 2.499 Euro ist der Miracord 80 auch mit vorinstallierten und justierten ELAC D96 Tonabnehmer zu bekommen, eine Acrylhaube wird für 199,- Euro angeboten.
ELAC Miracord 80

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