Test: Sharp AQUOS JP7000 (65JP7265E) Mini-LED TV

Sharp JP7000 65JP7265E newsSharp im TV-Bereich hat eine sehr lange Geschichte, in den letzten Jahren war es eher ruhig. Mittlerweile kommt die Marke, nach einigen Umstrukturierungen, wieder im Markt an und hat einige Neuheiten vorgestellt. Die nagelneue JP7000-Serie schickt sich an, ein breites und preislich sehr attraktives Mini-LED-Angebot darzustellen. Was die Geräte können, haben wir umfangreich getestet.

 

 

Erstmals wurde die besagte Serie auf der vergangenen IFA 2025 angekündigt und ist nun seit Ende Dezember dann auch final in den Handel gegangen. Die Preise ordnen sich für die verschiedenen Größen wie folgt ein:

 

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Mit der neuen JP7000-Serie positioniert Sharp seine Aquos-Mini-LED-Modelle als besonders attraktives Gesamtpaket, das moderne Technik und einen vergleichsweise niedrigen Einstiegspreis vereinen soll. Bei der Mini-LED-Technik kommen deutlich kleinere LEDs zum Einsatz, wodurch eine erheblich höhere Anzahl an Leuchtdioden verbaut werden kann. Das Ergebnis sind höhere Spitzenhelligkeiten und eine insgesamt präzisere Lichtsteuerung. Ergänzt wird die Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung durch QLED-Technik. Eine Quantum-Dot-Schicht filtert das Licht in besonders reine Grundfarben, was für eine hohe Farbintensität und eine gesteigerte Farbraumabdeckung sorgen soll.

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Sharp unterstützt neben HDR10 auch Dolby Vision, das mit dynamischen Metadaten arbeitet und Helligkeit sowie Kontrast szenenweise anpasst. Für flüssige Bewegungsdarstellung ist zudem Aquos Smooth Motion an Bord. Die Zwischenbildberechnung reduziert Ruckler bei schnellen Kameraschwenks und sorgt insbesondere bei Sportübertragungen für ein klareres und ruhigeres Bild. Bei der Bildwiederholrate bietet der TV allerdings nur 60 Hz an. Dafür wird aber ALLM (Auto Low Latency Mode) fürs Gaming-Erlebnis mit unterstützt.

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Sound by Harman Kardon und Dolby Atmos

Die JP7000-Serie ist mit zwei Zwei-Wege-Lautsprechern ausgestattet, die jeweils 12 Watt Leistung liefern. Die Klangabstimmung erfolgte in Zusammenarbeit mit Harman Kardon und wurde entsprechend zertifiziert.

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Zusätzlich prangt auch der Dolby Atmos Batch mit auf dem TV. Für den normalen TV-Alltag dürfte damit in vielen Fällen keine zusätzliche Soundbar notwendig sein, auch wenn Sharp passende Audio-Upgrades ebenfalls im Portfolio führt. Im weiteren Verlauf gehen wir aber nochmals detailliert auf die Klangleistung des Gerätes ein.

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Als Smart-TV-Plattform kommt Google TV zum Einsatz. Das Betriebssystem bietet Zugriff auf eine sehr breite App-Auswahl, darunter alle gängigen Streaming-Dienste wie Netflix, Disney+ oder YouTube, aber auch Musik-Apps wie Spotify sowie zahlreiche weitere Anwendungen. Darüber hinaus lässt sich der Fernseher in ein bestehendes Google-Smart-Home-Ökosystem integrieren. 

Die nachfolgende Tabelle hält noch einmal alle wichtigen Detail-Aspekte bereit:

 

TV im Überblick
Name  Sharp AQUOS JP7000 65JP7265E
Preis  680,- (Straßenpreis)
Garantie  2 Jahre
Hersteller-Homepage  https://www.sharpconsumer.de/
Gewicht ohne Standfuß  15 Kg (mit Standfuß)
Maße  144 x 83 x 8,3 cm (mit Standfuß)
VESA  400 x 300
 
Display  Mini-LED, Direct Lit, FALD
Display-Typ  QD-OLED
Panel-Größe  65 Zoll
Bildfrequenz  60 Hz (4K)
HDR-Formate  Dolby Vision, HDR, HDR10, HLG
Sound  2x 12 Watt Sound-System
 
Betriebssystem  Google TV
Anschlüsse  4x HDMI 2.1 (4K @ 60 Hz)
 2x USB, opt. Tonausgang, LAN Wi-Fi 6 / 802.11ax, 1x CI+ Slot
Tuner  1x DVB-C/​-T/​-T2/​-S/​-S2
Sonstiges  Standfuß ab Werk mitgeliefert
 Google Assistant integriert
 HbbTV, Sprachsteuerung

 


 

weitere Detailansichten

Das Gehäuse respektive das Design des TVs ist wirklich elegant und schlank gestaltet worden. Wer möglichst wenig Technik um sein Panel, dafür eine gewisse Eleganz erhalten möchte, der ist hier goldrichtig. Gerade einmal 8 Zentimeter ist das Gehäuse nach hinten in der Tiefe dick. Ein wirkliches Kabelmanagement findet man leider nicht vor. Etwaige Kabelstränge lassen sich aber mittels mehrerer (beigelegter Clips) am Gehäuse entlang verlegen und punktuell durch den Standfuß nach außen führen.

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Der Standfuß wird clever am TV-Rahmen befestigt und verleiht diesem eine gewisse „Luftigkeit“, auch wenn das Konstrukt nicht ganz so stabil steht, wie beispielsweise bei einer Lösung mit seitlichen Auflagepunkten. Der Materialmix und die Farbwahl sind gut gewählt und verleihen dem Gerät ein edles Antlitz.

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Für einen stabilen Stand sorgt eine aus zwei Teilen zusammengeschraubte Fußhaltung, die mit Aluminium-Applikationen eine wertige Optik erzeugen möchte. Man kann diese während der Montage auch leicht in der Höhe verändern, sodass darunter eine Soundbar Platz nehmen kann und nicht in das Bild ragt. Wer dies nicht vorhat, schraubt die Füße einfach in der tieferen Position an. Dennoch kann man hier etwas Kritik anführen und meinen, dass der Kunststoffanteil zu hoch ist.

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Der Fernseher bietet vielfältige drahtlose Verbindungen und ausreichend physische Schnittstellen, um Bild- und Tonsignale flexibel zu übertragen. Zur Ausstattung gehört zunächst ein Triple-Tuner für den klassischen TV-Empfang über Antenne, Kabel oder Satellit, allerdings in der einfachen Ausführung ohne Twin-Funktion.

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Stromkabel - per Verlängerung anpassbar

Vier HDMI-2.1-Eingänge stehen zur Verfügung, bieten allerdings nur eine 60-Hz-Darstellung. Einer der HDMI-2.1-Ports unterstützt eARC, wodurch hochwertige Audioformate wie Dolby Atmos oder DTS:X zuverlässig an eine kompatible Soundbar oder AV-Anlage zurückgeleitet werden können. ALLM als Gaming-Feature steht ebenfalls zur Verfügung, VRR allerdings nicht. Ergänzend stehen ein digitaler optischer Audioausgang (S/PDIF), ein CI+-Schacht, ein Ethernet-Anschluss mit 100 Mbit/s und zwei USB-3.0-Ports bereit. Ein klassischer, analoger Klinkeneingang für Kopfhörer oder andere Audio-Geräte ist ebenfalls vorhanden. Für die kabellose Kommunikation sind Bluetooth sowie WiFi 5 verbaut.

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Das Stromkabel ist mit einer ausreichenden Länge von 1,5m fest am Gerät verbaut. Schöner wäre es noch gewesen, wenn man dieses abnehmen und gegen ein anderes, mit der gewünschten Länge, auswechseln könnte.

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Die Fußkonstruktion wird direkt am Rahmen verbaut, kann aber auch weggelassen werden und das Display mittels VESA 400 x 300 mm Standard über eine Halterung an der Wand befestigt werden. Das rückwärtige Gehäuse ist stabil und suggeriert eine problemlose Montage, sofern man dies auch umsetzen möchte.

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Klang des Sharp JP7000

Auch wenn man, wie auch viele andere Hersteller, hier mit Dolby Atmos wirbt, sollte nicht der Eindruck entstehen, ein potentes Soundsystem zu erhalten. Die verbauten Chassis werden mit 2x 12 Watt angegeben und klingen auch sehr solide, wenig blechern im Vergleich zu vielen anderen TVs. Für die alltägliche Unterhaltung ist das in der Tat aber vollkommen ausreichend und hat auch eine gewisse „Tiefe“ in der Klangcharakteristik vorzuweisen, sodass man ganz bequem auch Filme oder Serien genießen kann.

Aber wie gesagt, für ein solides Tieftonfundament sollte man dann doch eher zu einer externen Sound-Lösung wie einer Soundbar greifen. Sharp bietet im eigenen Portfolio dazu sehr interessante, leistungsstarke und auch preislich attraktive Lösungen an.

 

Fernbedienung

Der Käufer bekommt eine solide Fernbedienung mitgeliefert. Sie ist zwar nicht beleuchtet, bietet aber eine gute Ergonomie und alle notwendigen Tasten, die man sich wünscht – natürlich auch einen Nummernblock, der nicht erst nervig über ein Sub-Menü auf dem TV selbst aufgerufen werden muss. Des Weiteren haben die größten Streaming-Dienste einen Hotkey erhalten. Apropos Hotkey: Einen kann man sich selbst belegen mit seiner Wunschfunktion oder App.

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GoogleTV Betriebssystem

Zentraler Bestandteil des TVs: Google TV sowie der Google Sprachassistent. Der generelle Funktionsumfang dieses Betriebssystems sollte allgemein bekannt sein. Die Steuerung ist flott und lässt sich angenehm steuern. Auf Grund des angebundenen Play Stores von Google, hat man hier de facto keine Limitierung bei den Apps und eine schier endlose Auswahl an Möglichkeiten, die sich installieren lassen.

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Wie so oft, findet hier eine gewisse Verzahnung der Google-Basis sowie der eigenen Menü-Overlays statt. Auch das funktioniert gut und die eigene Steuerung geht innerhalb einer kurzen Eingewöhnungszeit sehr gut von der Hand.

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Sehr gut ist auch die Wiedergabe von Streaming-Inhalten. Inhalte werden sehr schnell geladen und flüssig dargestellt. Etwas schade dafür, dass man für eine Darstellung der eigenen NAS-Struktur eine weitere Anwendung wie beispielsweise den VLC-Player benötigt. Ein Bordmittel ist leider nicht vorhanden. Für direkt angeschlossene Medien, wie zum Beispiel einen USB-Stick, gibt es ein eigenes Ordner-Overlay, welches auch sofort startet.

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Google Menü-Overlay (oben)

Die Menü-Overlays kennen wir bereits von anderen Herstellern: In diesem Fall hat man größtenteils alles unverändert gelassen und keine weitere Menü-Struktur „drüber gebügelt“, sondern dezent ergänzt, wie wir in den nächsten Schritten sehen werden.

 

 

Bildeinstellungen

Die Settings für die Bildsteuerung sind umfangreich, aber auch nicht überladen und dadurch leicht verständlich aufgebaut, für den Laien und für den anspruchsvolleren Nutzer. Die Funktionen sind gut erklärt, an ein, zwei Stellen aber etwas wirr übersetzt. Dennoch bietet der JP7000 eine breite Palette an Funktionen in diesem Segment, die sich nicht nur über das umfangreiche Menü, sondern auch über das Schnellzugriffsmenü erreichen lassen.

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Einer der wichtigsten Funktionen für die Bild-Settings dürfte der Reiter „Lokal Dimmen“ sein, der ein deutlich anderes Panel-Verhalten hervorruft, wie wir auf der nächsten Seite auch nochmal thematisiert haben.

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Der Reiter der Zwischenbildberechnung „Bewegungsverstärkung“ ist auch umfangreich ausgestattet und ermöglicht etliche Parameter. Sogar einen „Pure“ Modus hat man integriert, der bewegungstechnisch dann dem Filmmaker Mode am nächsten kommen soll. Selbiger Bildmodus ist im Übrigen nicht im TV implementiert worden. Letztlich muss man selbst ein wenig austesten, welches Setting am besten gefällt.

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Auf der nächsten Seite geht es dann weiter mit dem allgemeinen Praxisbetrieb sowie den Betrachtungen aus dem Gaming-Segment. 

 


 

Praxis / Allgemeine Darstellung

Trotz fehlender Angabe von Dimming-Zonen und einem vermeintlich wenig (sehr guten) Panel, liefert der Sharp ein überzeugendes Bild ab. Erwähnt werden sollte im Übrigen auch das leicht matte Coating des Panels, welches weniger „glossy“ ist als bei anderen Modellen und daher auch weniger anfällig für externen Lichteinfall.

 

Die Darstellung von Film- und Serieninhalten ist überzeugend. Dank der matten Beschichtung fehlt dem Bild aber eine gewisse „Brillanz“. Dieses Verhalten ist aber üblich und haben wir auch zuletzt schon beim TCL Q7C (zum Test) festgehalten und subjektiv betrachtet, weniger gut befunden. In manchen Situationen merkt man dem TV an, dass die Rechenleistung der verbauten CPU nicht so extrem performant ist, wie bei anderen Top-Modellen. Das äußert sich in Form von ganz marginalen Ladenzeiten, die beim App- oder Menüwechsel auftauchen. Hier sind natürlich die Top-Modelle aller Hersteller besser aufgestellt – aber teils auch um ein Vielfaches teurer. Für den alltäglichen Gebrauch kann dieser Aspekt aber weniger in Fokus rücken.

 

 

 

Gaming-Betrieb

Auch wenn das Panel nur eine 60-Hz-Ausgabe hat, kann man mit dem Sharp auch sehr gut zocken. Die subjektiv empfundene Darstellung ist sehr gut und es gibt keinen Grund zur Kritik. Etwas schade ist der Umstand, dass keinerlei Overlay für die Gaming-Darstellung vorhanden ist. Andere Hersteller haben selbst im Einstiegssegment hier deutlich mehr Features im Aufgebot.

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Leider nur 60 Hz - Darstellung

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Response Time / Input Lag

Richtig gut schneidet der Sharp beim Thema Input Lag, der wirklich sehr gut ist. Dieser wurde von uns mit 2,1 ms gemessen und ist damit sehr schnell unterwegs. Der gemittelte Wert liegt am Ende bei 8,4 ms. Der grundlegend, extrem geringe Input Lag, macht sich im Gaming dann auch, trotz der geringen Bildwiederholrate von nur 60 Hz bemerkbar. Die Bild- und Bewegungsdarstellung ist mitunter als sehr gut – empfunden!

Input Lag 01 Input Lag 02 Input Lag 03

Auf der nächsten Seite geht es weiter mit dem Praxisbereich sowie den zahlreichen Messwerten.

  


 

 

Bildqualität - Messungen

Die Farbdarstellung wurde im Film-Modus gemessen. Einen Filmmaker-Mode, wie die allermeisten Top-Geräte inzwischen, bringt der Sharp leider nicht mit. Dafür wird aber Dolby Vision mit unterstützt und war auch in den Messsequenzen dann aktiv. Gemessen an der Grundausrichtung vergleichsweise günstig + viel Ausstattung, präsentiert sich das gesamte HDR-Bilderlebnis als überzeugend.

HDR ColourChecker

ColorChecker Analyse HDR (oben)

Im HDR-Bereich fällt die gemessene Farbdarstellung grundsolide aus. So ermittelten wir einen Avg DE2000 von 2,86. Proportional gesehen, ist die SDR-Darstellung (unten) besser einzustufen, als die des erweiterten Farbraums. Hier konnten wir eine sehr geringe Abweichung vom Avg DE2000 von 1,44 nachweisen. OLED-Top-Geräte aus 2025 liegen bei rund 1,00 bis 1,10.

SDR ColourChecker

ColorChecker Analyse SDR (oben)

Im Messbereich der Farbraumdarstellung wurde es dann nochmal spannender. So ließ sich der BT.2020-Farbraum zu 70,8% darstellen. Der DCI-P3-Farbraum weist letztlich ebenfalls einen sehr guten Wert von 95,65 % auf. Im direkten Vergleich ist das fast gleichauf mit einem TCL Q8C / C8K.

HDR BT2020 Coverage

BT.2020 Farbraum wird zu durchschnittlich 80,6 % abgedeckt

HDR P3 Coverage

DCI-P3 Farbraum wird zu durchschnittlich 97,48 % abgedeckt – referenzartige Darstellungswerte!

Aber auch im Bereich der Grau- bzw. Schwarzdarstellung liefert der Sharp gute Ergebnisse. Die Messkurven bewegen sich in der HDR- sowie auch in der SDR-Darstellung immer extrem nahe an der Soll-Kurve. Die leichten Farbabweichungen im Blaubereich können vereinzelt mit leichten Veränderungen bei der Farbsteuerung selbst vom Anwender vorgenommen und nochmals verfeinert werden. Auch fällt auf: Je größer die Bilddarstellung, um so größer weicht der Blauton ab. Mit etwas Feintuning bekommt man hier noch eine präzisere Farbdarstellung hin.

HDR GreyScale

Greyscale-Verlauf HDR-Bereich - präzise Verlaufskurve und nahe an der Referenzdarstellung 

Die SDR-Darstellung sieht ebenfalls grundsolide aus. Einige wenige Ausreißer ließen sich bei der Gamma-Präzision ausmachen. Der AVG dE2000 beträgt hier immer noch solide 1,9. Subjektiv empfunden sieht das Bild dennoch gut aus.

SDR GreyScale Multi

SDR GreyScale Tracking

  

 

Peak Luminance / max. Helligkeit

Bei der maximalen Helligkeit muss man differenziert betrachten und verstehen, wie der TV agiert. Anders als viele andere Hersteller, forciert man hier, wie im Übrigen bei vielen Mini-LED / LCD-Geräten, eine Fullframe-Helligkeit als Spitzenwert. Diese greift aber nur, wenn man im Menü den Punkt „Local Dimming“ deaktiviert. Hier lassen sich drei Abstufungen justieren, die dann eine feinere HDR-Darstellung zur Folge haben sollen.

Dementsprechend gibt es sich dann auch mit den gemessenen Spitzenwerten. Nachfolgend haben wir einmal, mit den verschiedenen Reitern, jenes Verhalten dokumentiert.

Als Bildprofil wurde das Film-Setting gewählt. Ein Filmmaker-Mode ist leider nicht vorhanden. Wer auf die „unverfälschte“ Darstellung im Bereich der Bewegung viel Wert legt, kann im Bereich der Zwischenbildberechnung im Übrigen den Reiter „Cinema“ auswählen und erhält dann die 24p-Darstellung. Als Spitzenhelligkeit konnten wir einen Wert von 680 ermitteln – in der Vollbilddarstellung wohlgemerkt.

Peak Luminancen HDR local DImming off

HDR local Dimming - off

Peak Luminancen HDR local Dimming niedrig

HDR local Dimming - niedrig

Peak Luminancen HDR local Dimming Hoch

HDR local Dimming - Hoch

Damit haben wir alle wichtigen Mess- und Teilbereiche abgehandelt und kommen auf der nächsten Seite zum finalen Testfazit.

 


 

Fazit

Bei der grundlegenden Herangehensweise bzw. der Betrachtung des TVs sollte man mit berücksichtigen, dass wir hier ein Einstiegsgerät vor uns haben, welches ein gutes Preis-Leistungsangebot bieten möchte. Für die Top-Notch-Darstellung gibt es ganz andere Geräte – von daher müssen einige Punkte in Relation gesetzt werden.

Für aktuell, also wirklich kurz nach der Markeinführung, ist das 65 Zoll Gerät für rund 680 Euro im Handel verfügbar. Die 75-Zoll-Version stellt sich preislich noch ansprechender auf und wird für knapp unter 900 Euro beworben. Dafür erhält der potentielle Käufer ein schickes TV-Gerät mit ansprechendem Design, einem vollgestopften Streaming-Betriebssystem (Google TV) das auch mit dem dazugehörigen Sprachassistenten ausgestattet ist

Bildtechnisch liefert der TV eine grundsolide Darbietung ab. Hervorzuheben ist die SDR-Darstellung, die gemessen und auch subjektiv empfunden wirklich gut ist. Also gerade für das alltägliche, meist lineare TV-Bild, dann besonders geeignet.

Die kleineren Schwächen wiegen in Summe nicht so schwer, wie man es meinen könnte. Bereits in der jetzigen Konstellation die Sharp JP7000-Serie absolut einen Blick wert. Tendenziell erscheint das 75-Zoll-Gerät noch attraktiver zu sein, als es bereits unser 65-Zoll-Testgerät ist. 

 

Sharp JP7000 - Mini-LED TV

Günstiger TV mit solider Leistung und vollem Streaming-Umfang, 23.01.2026  
Pro
  • sehr schickes Design - elegant & schlank
  • hohe Farbtreue und guter Kontrast
  • guter Ton / Lautsprecher
  • gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • umfangreiches Streaming-O
Contra
  • Kein Kabelmanagement an der Rückseite
  • Ansprechverhalten des OS manchmal etwas ruckelig
Sharp JP7000 14

 

 

  

 

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