Beim Betriebssystem setzt man bekanntlich voll und ganz auf die Funktionalitäten von Amazons FireOS TV nebst allen anderen Funktionen. Dies ist auch für alle anderen Modellreihen gültig, wie wir auch schon in unserer allgemeinen News-Meldung zusammengefasst haben. Panasonic hat hier eine Verschmelzung des alten myHome Screen OS vorgenommen, welche sich jetzt in die bekannte Amazon-Plattform verzahnt. Ähnlich wie bei Google TV gibt es zwei verschiedene Parts, nur dass die Lösung bei Panasonic wirklich stimmig erscheint. Die einzelnen Menüpunkte sind nicht so hart voneinander abgegrenzt, sondern wirken deutlich harmonischer ineinander verflochten.
FireOS HomeScreen mit verschiedenen Apps
In vielen Bereichen merkt man dennoch die Omnipräsenz der FireOS-Plattform, wohingegen in anderen Bereichen der Panasonic-Part wohl dosiert hinzukommt. Aber dazu in den nächsten Absätzen noch gleich mehr. Bei der App-Kompatibilität im Allgemeinen stehen einem so gut wie alle Möglichkeiten offen. Eben jener Aspekt war in der Vergangenheit immer ein gewisser, limitierender Faktor der myHome Screen Plattform, der nun abgestellt wurde. Spoiler: Auch die 2025er-Modelle (Z95B usw.) laufen mit dem gleichen Betriebssystem.
Umfangreiche Einstellungsstruktur – die FireOS-Ebene
Die grundlegende Steuerung funktioniert tadellos, sehr flüssig, ohne Leistungseinbußen, und all diejenigen, welche die Amazon-Plattform vom TV-Stick kennen, werden sich ohnehin sehr schnell zurechtfinden. Auch wichtige Settings wie eine Kindersicherung sind mit implementiert worden. Die Fülle an Einstellmöglichkeiten würde vermutlich den Rahmen sprengen – sagen wir so: Es ist wirklich alles vorhanden, was man als sinnvoll erachten kann – und darüber hinaus.
Wer als eingefleischter Panasonic-Fan oder Nutzer sich das erste Mal durch die Struktur wählt, der dürfte ein Weilchen benötigen, um sich zurechtzufinden, wurde diese ja gänzlich überarbeitet und ist zugleich auf die rechte Seite gewandert. Die Fülle an Funktionen und Settings ist aber nicht weniger geworden, sondern dank der zahlreichen, teils neuen Bildmodi, im Umfang eher noch angewachsen.
Vergleicht man die Menüs, wird man im Nachgang feststellen, dass die neue GUI schon deutlich intuitiver ist als noch bei den Vorgängermodellen. Im Bereich der HDR-Darstellung sowie der detaillierten Farbanpassung wird den Anwendern eine Fülle an Einstellungsdetails geboten, die noch das letzte Quäntchen an Personalisierung und Darstellungsqualität herausholen lässt.
Neben den zahlreichen Abstufungen in Bildsettings für HDR und SDR, lassen sich auch die Parameter für die Zwischenbildberechnung in etlichen Abstufungen variieren oder gar ausschalten. Auch ein nettes Detail, ob nun privat oder für Händler: Ein dediziertes Calman Ready Connect Menü lässt sich aufrufen und die Software innerhalb von Sekunden mit dem TV-Gerät für die Kalibrierung koppeln.
Aber auch im Bereich der Akustik wird ein breites Portfolio an Einstellungen geboten. Zum einen lässt sich bequem auswählen, auf welchem Wege man hier die Audioverbindung vornehmen möchte, respektive welche Audioausgabe erfolgen soll (bspw. HDMI, optisch etc.) und ob die internen Lautsprecher verwendet werden sollen, oder ob ein externes System angeschlossen ist.
Mittels des Equalizers kann man auch das Frequenzband anpassen und den Klang dahingehend verändern. Dolby Atmos Settings und der Auswahlort (Wand oder TV-Stand-Montage) sind ebenfalls wichtige, zu nennende Details. Wie auch schon bei den Bildeinstellungen wird im Audio-Bereich ebenfalls alles Wichtige dargeboten, was man für den einfachen oder komplexen Alltagsbetrieb benötigt. Auf der nächsten Seite widmen wir uns dann noch dem Gaming.
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