Die nuJubilee 50 sind zwei vollaktive 2,5-Wege-Boxen, welche aus einem Gehäuse massiven MDF verarbeitet wurden. Daraus ergibt sich eine sehr solide und zugleich stabil wirkende Anmutung. Optisch eine klare Abgrenzung schaffen die markant gestalteten Traversen, die ebenfalls aus MDF gefertigt sind und an der Unterseite verschraubt werden. Die kantige Linienführung präsentiert sich markant und mit einem extrem hohen Wiederkennungswert. Waren die letzten Produktvorstellungen eher durch elegante Rundungen geprägt, gestaltet man die Jubi-Lautsprecher komplett gegenteilig.
Schicke Kontraste in der Front - dank schwarzer Membranen
Anders als bei vielen Aktiv-Modellen von Nubert, kommen die nuJubilee 50 ohne Frontgitter daher. Es wird nach aktuellem Stand auch kein optional erhältliches geben. Die 94 Zentimeter der Schallwandler fügen sich elegant in den Wohnraum ein und können eher als kleinere Standlautsprecher-Versionen bezeichnet werden.
Sockelbereich wird fest am Lautsprecher verschraubt
Alle verbauten Chassis sind im Gehäuse sauber eingelassen und die Kalotte ohne sichtbare Schrauben montiert, was in einem sehr cleanen Look mündet. Wo wir gerade beim Thema Schallwandler sind: In der „Jubi 50“ sitzt für den Hochtonbereich eine Seidengewebekalotte mit 25 mm Durchmesser. Den Tief-Mitteltonbereich decken zwei 118 mm große Membranen aus Polypropylen ab.
Den Frequenzbereich gibt Nubert mit 41 – 22.000 Hertz an, wobei die Trennfrequenz für den Hochtöner auf 2250 Hz spezifiziert wurde. Gepaart wird die Chassis-Konstruktion mit einem klassischen Bassreflex-Kanal auf der Rückseite im unteren Drittel des Gehäuses. Stopfen werden im Übrigen nicht mit beigelegt.
Der Schleiflack auf dem Gehäuse ist perfekt aufgetragen. Mit dem richtigen Lichteinfall zeigen sich schöne Reflexionen auf der matten Oberfläche und lassen den Standlautsprecher dadurch sehr wertig wirken. Wer es dezenter mag, der kann im Online-Shop auch die tiefschwarze Ausführung ordern.
Angetrieben wird das System von einem Digitalverstärker mit insgesamt 160 Watt (Impulsleistung 240 W). Das Master- und Client-System arbeitet auf bekanntem Wege, dass in einem Gehäuse die komplette Verstärker- und Anschlusstechnik sitzt. Die zweite Einheit wird per Kabel verbunden. Glücklicherweise liegt ein fünf Meter langes Verbindungskabel bei, was so auch einen gewissen Gestaltungsfreiraum bei der Aufstellung erlaubt. Neben dem analogen Cinch-Eingang können die nuJubilee 50 auch über einen koaxialen und optischen Digitaleingang Signale empfangen.
Für den Betrieb an einem TV-Gerät steht ein HDMI-Eingang zur Verfügung, der auch eARC unterstützt und sich so das Audiosystem auch über die TV-Fernbedienung in der Lautstärke steuern lässt bzw. sich mit dem Fernseher zusammen ein- und ausschaltet. Wer mehr Tiefgang haben möchte, der klemmt am SUB-OUT jene Tieftöner an. Kabellos steht eine Bluetooth-Schnittstelle bereit, die den aptX-HD Codec unterstützt. Dolby-Digital (AC3) sowie DTS Digital Surround werden ebenfalls decodiert, nicht mehr ganz „State of the Art“, aber in einem Stereo-Szenario eher weniger Kauf-entscheidend - zur Not kann der Zuspieler einfach PCM-Signale senden.
Das zentrale Steuerrad kennen wir bereits von etlichen anderen Nubert-Produkten. Für Neulinge dürfte dies zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig sein, ist aber bereits nach kürzester Zeit intuitiv zu bedienen und auch von der haptischen Bedienung her sehr solide. Leuchtindikatoren zeigen zudem auch den aktuell anliegenden Lautstärkepegel an, sowie auch das gerade aktive Eingangssignal, welches mit einer fest definierten Farbe untermauert wird. Jene muss man zwar auswendig lernen, aber auch das geht schnell im Rahmen der Nutzung.
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