Die optische Darbietung ist wahrlich nicht so wie man es vermutet. Nubert hat es geschafft, speziell bei der nuZeo 11, hier einen eleganten Mix aus Leistung und Design zu kreieren. Das Gehäuse verjüngt sich nach hinten leicht, was eben jenen Aspekt erst möglich macht. Die wenigen, aber effektiven Rundungen unterstützten diesen Effekt zusätzlich. Im Kern erkennt man die Herkunft der Lautsprecher aber schon von weitem, was ausdrücklich als Lob zu werten ist. Richtig spannend wird es aber dann, wenn man sich auf die Details der einzelnen Chassis einlässt. Hier wurde einiges neu entwickelt und kommt dann auch erstmals in der nuZeo zum Einsatz.
Gehen wir dazu die Front des Gehäuses einmal von oben nach unten durch. Den Anfang dabei macht der 26 mm messende Kalottenhochtöner, der sich hinter einer dezenten Gitterbespannung versteckt und ebenfalls eine von Grund auf neu entworfene Eigenkonstruktion darstellt. Hierbei habe man erstmals Kunstseide (Tetoron) verwendet, die im Gegenteil der sonst üblichen Naturseide erheblich weniger Fertigungstoleranzen mit sich bringt. Am Chassis befindet sich zusätzlich noch eine angekoppelte bzw. bedämpfte Gehäuserückkammer, die eine Erweiterung des Hochtonbereiches zum unteren Übertragungsende hin erlaubt, damit eine tieffrequente Ankopplung des Hochtöners zum Mitteltöner mitbringt.
Sehr schön in die Front eingelassen - stimmiges Gesamtbild
Klangschädigende Interferenzeffekte im Übernahmebereich will man dank steilflankiger Filterung der Übernahmebereiche wirkungsvoll reduziert haben. Phasentreue Filter mit Linkwitz-Riley-Charakteristik bewirken zusammen mit der tiefen Übernahmefrequenz eine deutliche Verbreiterung des Abstrahlverhaltens - sowohl in vertikaler als auch in horizontaler Richtung. Die optimale Hörzone ist damit nicht nur auf einen einzigen Punkt im Raum („Sweet Spot“) beschränkt, sondern erstreckt sich über einen weiten Hörbereich. Soll heißen, dass der Hörer nicht immer im perfekten Winkel zum Lautsprecher sitzen muss, sondern seitlich gute Hörergebnisse präsentiert bekommen soll. Spoilerwarnung: Dieses Vorhaben ist vollends aufgegangene!
Die letzte Neukonstruktion im Bunde stellt der Tieftöner dar, der mit seinen 169 mm im Durchmesser schon recht potent erscheint. Auch in der Praxis soll es dann so sein (…) zusammen mit einem besonders starken Magnetantrieb sowie einer aktiven DSP-gesteuerten Linearisierung des Bassbereiches, möchte der Hersteller hier eine extrem hohe Präzision im Tieftonbereich bis nahe an die untere Wahrnehmungsgrenze (-3 dB bei 29 Hz) ermöglichen. Beim Material setzt man auch hier, wie schon einmal erwähnt, auf Carbonfaser. Die doppellagige Invers-Kalottenmembrane ist aus einem Stück gefertigt und ohne Staubschutzkalotte, dafür mit zusätzlicher Dämpfungsschicht aus transparentem Polymerkunststoff.
Ein weiterer Aspekt, der als Highlight gewertet werden kann, sind definitiv die Traversen, auf denen die neue nuZeo 11 thront. Hier wird jene Wertigkeit vermittelt, die für einen Lautsprecher dieser Güteklasse angemessen ist. Die massiven Elemente werden fest am Gehäuse verschraubt und ermöglichen es, sehr komfortabel, die Lautsprecher an den Untergrund anzupassen. Die Entkoppler unter den Spikes sitzen in dem Maße fest, dass sie nicht abfallen und es bei der Aufstellung sehr komfortabel von Statten gehen kann. Wer möchte, der kann die Unterlegscheiben natürlich auch weglassen. Der oberhalb sitzenden Drehmechanismus ermöglicht sehr bequem die Höhenverstellung.
Nach unten hin findet sich noch die Bassreflexöffnung, die einer ordentlichen Sichtprüfung von Nubi standgehalten hat.
Sehr wertig ausgeführt - Traversen und Unterlegscheiben - fallen nicht ab
Wie es sich für einen Aktivlautsprecher auch gehört, befindet sich rückseitig ein vielfältiges Anschlussfeld. Wer Modelle aus der aktuellen nuPro-Serie kennt, wie beispielsweise die XS-8500 RC, der wird hier gewisse optische Ähnlichkeiten feststellen. Die massiven Kühlfinnen sind u. a. für die vier verbauten Endstufen zuständig. Anschlussseitig bekommt der Anwender hier zwei digital Koaxial-Ports, einen XLR-Anschluss (AES-EBU-Eingang), einen Audio-Chinch-Port und einen digitalen Koaxial-Ausgang geboten. Für die Quellenauswahl hat man zudem einen Drehregler implementiert, der mittels Lichtindikatoren die verschiedenen Eingänge dann auch visuell unterscheiden lässt. An der Front ändert sich ja nach Eingangsquelle auch die LED-Farbe hinter dem Nubert-Logo. Eine Fernbedienung für die Steuerung wäre schon rein aus Komfortaspekten wünschenswert gewesen.
Wer jetzt zum Beispiel eine potente Vorstufe wie einen Nubert nuControl X verwenden möchte, der kann die Lautsprecher auf zwei Wege mit Musik erklingen lassen. Entweder ganz klassisch per XLR-Kabel, oder auf dem Funkweg mittels X-Connect-Technologie. Dies wäre dann auch der Weg, wenn man vorhat, einen Surround-Aufbau zu realisieren, oder nur einen Center-Speaker zum Verbund hinzuzufügen. Allerdings nicht mit besagter Vorstufe, sondern mit dem Nubert nuXinema preAV, der bekanntlich mehrkanal-tauglich ist. Wie sich das letztlich in der Praxis gibt, haben wir auf der nächsten Seite festgehalten.
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