Wie schon eine Seite zuvor geschrieben, fallen die optischen Unterschiede im Vergleich zur inzwischen älteren Version sehr marginal aus. Die meisten würden diese auf Anhieb vielleicht sogar gar nicht erkennen. Aber erst einmal der Reihe nach. Der knapp 20 Kilogramm schwere Standlautsprecher offeriert nach dem Auspacken direkt die typischen ELAC-Merkmale, die man auch von anderen Serien gewohnt ist. Das leicht abgerundete Gehäuse, welches mit montierten Spikes knapp unter einem Meter bleibt, wirkt auf der den ersten Blick sehr zurückhaltend und weniger aufdringlich als manch anderer kantige Vertreter. Aber das kennen wir ja von den Norddeutschen nicht anders, wenn man zum Beispiel auf die sehr elegante Formgebung der Vela-Serie blickt.
Im exzellent lackierten Gehäuse verbaut man bekannter Weise ein Zweieinhalb-Wege-System, welches jetzt vom neuen JET 6 Hochtöner flankiert wird. Die beiden Tiefmitteltöner kommen wieder mit der üppig dimensionierten Gummisicke und der glatten Aluminiummembran daher. Wir erinnern uns, beim Erstmodell der Solano bildete hier die Basis ein Sandwich-Design aus einem Zellstoffkonus, der mit einer glatten, eloxierten Aluminium-Membran kombiniert wurde. Der Schwingspulenträger, wurde seiner Zeit aus der ELAC eigenen AS-XR Technologie übernommen. Die Tiefmitteltöner sind mit einem eloxierten Aluminiumring eingefasst, stehen aufgrund der leichten Schallwandwölbung seitlich etwas ab und geben dem Lautsprecher optisch die typische ELAC-Charakteristik.
Im eingangs verlinkten Interview wurde seitens ELAC auch davon gesprochen, dass man gerade hier bei diesen Komponenten-Part, eine „Schwäche“ der ersten Solano-Generation ausgemerzt haben wolle. Im Klartext bedeutet das, dass in manchen Situationen ein wenig das beherzte und knackige Zupacken im Tieftonbereich fehlte. Hier will man deutlich präzisere und intensivere Ergebnisse liefern. Wir waren auf den Praxistest gespannt (…) Der angegebene Frequenzgang von 30 – 50.000 Hertz bleibt unverändert. Die Übergangsfrequenz beträgt 450 Hertz und 2.400 Hertz.
Da der Lautsprecher mit Bassreflex-System arbeitet, ist diese Öffnung natürlich auch zu finden. In diesem Falle unter anderem recht prominent im oberen Drittel, rückwertig ausgeführt. einen weiteren findet man im Sockel des Lautsprechers als Downfire-Ausführung. Wie von den Kielern gewohnt, zieht sich die hohe Verarbeitungsqualität über den ganzen Lautsprecher und so verwundert es nicht, dass auch die Rückseite komplett mitlackiert wurde und ein hochwertiges Anschlussterminal besitzt. Diese bietet neben einer Bi-Amping- auch eine Bi-Wiring-Anschlussmöglichkeit und überzeugt mit massiven Schraubanschlüssen sowie einer hochwertigen Kabelbrücke.
Gleiches gilt für den massiven Sockel inklusive der mitgelieferten Spikes. Alle Bauteile sind aus massivem Aluminium gefertigt, die Spikes mit ihrem Gewinde ermöglichen somit eine Höhenverstellung, und eine Anpassung an den Boden. Die Aluminium-Unterlegscheiben sind zudem mit einer Korkunterseite ausgestattet, sodass keine Kratzer auf den teuren Boden entstehen, aber trotzdem die Lautsprecher einfach geschoben werden können. Auch die kleinen Haltenasen, die eine falsche Montage der Füße unmöglich machen, verdeutlichen wieviel Gedanken man sich selbst bei der Standfuß-Gestaltung gemacht hat. Optisch wie auch von der Verarbeitung her weiterhin ein Top-Lautsprecher!
Unterlegscheiben haben Korkeinlagen - so bleiben teure Böden weiterhin geschützt
Massiver Sockelbereich mit Metallbodenplatte und verschraubten Traversen
Da zum Testzeitpunkt auch ein Paar der neuen ELAC Vela FS 408.2 im Hörraum zugegen war, darf ein kleiner optischer Vergleich zur Solano nicht fehlen, oder umgedreht, wie man es nennen mag. Im 1:1-Vergleich zeigt sich deutlich, wo die über der Solano positionierte Vela-Serie sich abheben möchte und verarbeitungstechnische Unterschiede in Erscheinung treten. Die Design-Sprache könnte zudem nicht unterschiedlicher sein. Klassik, geradlinig aber dennoch mit einigen Rundungen präsentiert sich unser Testlautsprecher. Bei der Rückansicht sowie den Blick von der Seite wird aber deutlich, wie unterschiedlich beide Modelle gestaltet worden sind.
Auf der nächsten Seite kommen wir denn nun endlich zum Praxistest und wollen herausfinden, was klanglich alles verbessert wurde ob überhaupt Unterschiede wahrnehmbar sind.
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