Das Design der 900 Gramm leichten Box, welche in den Maßen H130 × B174 × T106 mm daherkommt, wirkt eher schlicht, aber durchweg robust und vor allem durchdacht. Die gesamte Oberseite des rundum mit Mesh-Gewebe umhüllten Gehäuse besteht aus einem flexiblen, gummierten Kunststoff, in den auch sämtliche Knöpfe eingelassen sind. Dies macht die Box nicht nur rutschsicher auf allen Untergründen, es schützt vordergründig die Elektronik gegen eindringendes Wasser und Staub. Daher ist der Woodland Speaker auch nach Schutzklasse IP67 sogar bei zeitweiligem Untertauchen gegen das Eindringen von Wasser geschützt. Ein hochwertig wirkender Tragegurt ist ebenfalls verbaut, lässt sich aber nicht abnehmen. Der Akku soll mit seiner Kapazität von 5.000 mAh laut Hersteller-Angaben etwa 14 Stunden halten. Im Test hielt er bei Bluetooth-Übertragung rund 12 Stunden durch, das ist natürlich auch immer abhängig von der gewählten Lautstärke, sollte aber für jeden Einsatz ausreichen.
Auf der Rückseite befindet sich neben der Teleskopantenne für den Radioempfang nur noch die USB-C-Buchse, über welche die Box geladen wird. Ein ausreichend langes, aber eher günstig verarbeitetes USB-Typ-C auf Typ-A Kabel liegt dem Woodland mit bei. Im Test ließ sich die Box auch mit älteren USB-Ladegeräten noch aufladen. Ebenso lässt sich die Akkulaufzeit praktischerweise durch das Anschließen einer Powerbank verlängern. Das Aufladen eines Smartphones über den USB-C-Anschluss ist leider nicht möglich, auch lässt sich der Anschluss nicht als Datenquelle nutzen. Ein Aux-In bzw. Ausgang um die Box mit älteren Zuspielern oder mit einer älteren Musikanlage zu verbinden ist leider ebenfalls nicht vorhanden.
Die Bedienelemente beschränken sich auf einige wenige Tasten auf der Oberseite der Box. Statt wie bei anderen Herstellern, wenige Tasten mit Mehrfachfunktionen zu belegen, gibt es bei der Woodland Box eigene Buttons für Start/Stop und Titelsprung bei der Bluetooth-Wiedergabe. Im Radio-Betrieb mit DAB+ oder UKW dienen diese drei Tasten dann dem Sender-Wechsel (kurz drücken) oder Suchlauf (länger drücken). Mit drei, leicht verständlich durch Herzen gekennzeichneten Favoriten-Tasten lassen sich Lieblingssender durch längeres Drücken speichern und anschließend durch einen kurzen Druck bequem abrufen. Jeder Button kann je einen UKW-Sender und eine DAB+ Station speichern. Das kleine Radiosymbol schaltet zwischen DAB+ und UKW um und das Bluetooth-Symbol verbindet das Woodland zuverlässig mit dem Bluetooth-Zuspieler. Sämtliche Buttons bieten einen klar definierten Druckpunkt und sind gut erkennbar mit großen weißen Aufdrucken gekennzeichnet.
Ein kleines, einzeiliges monochromes 128 x 32 Punktmatrix-Display unterstützt bei der Bedingung. Es zeigt beim Radiohören den Sendernamen an, sowie auch die Empfangsstärke und Akku-Kapazität. Etwas nervig ist die Tatsache, dass das Display sich nach jedem Bedienschritt schnell wieder abschaltet, wohl um Strom zu sparen. Ob dieser Stromspareffekt bei solch einem kleinen Bildschirm zwingend notwendig ist, möchte ich mal bezweifeln, hier wäre mir eine längere Displayanzeige lieber gewesen. Die Helligkeit stellt sich als einwandfrei dar und lässt es auch bei direkter Sonneneinstrahlung noch gut ablesen.
Alles in allem wirken das Bedienkonzept und das Display des Woodland sicher nicht besonders spannend oder gar innovativ. Gerade die Bedienung besticht allerdings mit maximal einfacher Zweckmäßigkeit. Eine App zur Steuerung ist nicht vorhanden.
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