Selbstredend gibt es für den Anschluss der Lautsprecher schier endlose Möglichkeiten hinsichtlich der Elektronik. Mit dem Roksan Blak bzw. dem Roksan Blak CD-Player haben wir uns zugleich zwei Komponenten ins Haus geholt, welche besonders gut mit den Monitor Audio Lautsprecher harmonieren. Wer den preislichen Aspekt einmal außen vor lässt, der bekommt hier die absolute Speerspitze von Roksan geboten, was sich auch in vielerlei Hinsicht dann in der Praxis äußert. Mit den 2x 230 Watt Sinusleistung (4 Ohm) stellt der Vollsymmetrische Aufbau mehr als genügend Leistung bereit. Die Anschlussvielfalt ist mit 3x RCA, 1x XLR, Phono-MM und einem USB-DAC (mit 24/192 Bit/kHz und DSD64/128 integriert) ebenfalls gewährleistet. Wer will kann auch via Bluetooth mit aptX zuspielen, was wir letztlich der Einfachheit halber auch zusätzlich genutzt haben. Der CD-Spieler und der Vollverstärker sind in dem hier zu sehenden „Schwarz“ respektive Silber erhältlich (Schwarz/Charcoal und Silber/Anthrazit).
Der CD-Spieler der Blak-Serie beherbergt zwei Analog-Ausgänge (RCA und XLR) sowie drei Digitalausgänge (optisch, koaxial und Studio-Standard AES/EBU). Des Weiteren handelt es sich dabei um ein echtes „HiFi-CD-Laufwerk“ (kein Computer-Laufwerk mit MP3-/WMA-/usw.-Wiedergabe), somit will man auch den selbst gesteckt Qualitätsansprüchen gerecht werden. Vollständig gegen Vibrationen und Schwingungen ist das Laufwerk ebenfalls geschützt. Somit sind die Weichen schon mal für eine höchst audiophile Wiedergabekette gestellt. Des Weiteren stand ein ELAC Mircord 70, ein ELAC Discovery und eben die Zuspielung via Bluetooth (Samsung Note 10+) mit auf dem Tableau. An dieser Stelle möchte ich nochmal erwähnen, dass die Abbildung mehr der Illustration dient als dem exakten Nachbau der Testumgebung. Im Zwischenabstand von zwei bis drei Metern entfalten die Lautsprecher nochmals ein deutlich größeres Maß an Klangbühne. Des Weiteren fühlen sich die Lautsprecher bei einer Einwinklung von 10° zum Hörplatz hin pudelwohl, das sollte man unbedingt beachten. Rückwärtig wurde den Schallwandlern rund 30-40 Zentimeter Platz „zum Atmen“ gelassen. Wem der Tiefgang zu viel wird, für denjenigen legt der Hersteller die passenden Schaumstoffstopfen mit bei, um eben die Bassreflexausgänge zu verschließen.
Aber kommen wir nun endlich zum Wesentlichen (…) Sagen wir es einmal so und fassen zusammen, die Gold 200 sind absolute Feingeister und das Genre übergreifend! Speziell in etwas langsameren Titeln spielen sie ihre Stärken voll aus. Die Bühnenstaffelung lässt sich dabei als extrem differenziert und im Raum erkennbar positioniert beschreiben. Gleiches gilt auch für die jeweils zum Einsatz kommenden Instrumente, die zu jeder Zeit sehr fein in der Darstellung wahrgenommen wurden. Der Bass bzw. Tieftonbereich wird sehr gut abgestimmt und punchig in das Geschehen transportiert ohne dabei aufdringlich oder überdreht zu erscheinen. Hier wären wir wieder bei der subjektiven Wahrnehmung und dem Verschluss der Bassreflexöffnungen (…) Wer schon einmal AMTs in seinen Lautsprechern hatte oder diese „Testen“ konnte, der wird wissen, dass man Bändchenhöchtöner mögen bzw. sich auch ein wenig daran gewöhnen muss. Das Abstrahlverhalten derer ist sehr gut, authentisch und angenehm in der Wahrnehmung, bei einzelnen Titeln ist aber das typische, leichte „Zischen“ ganz leicht zu vernehmen. Ich für meinen Teil bin aber ein Freund von fein aufgelösten Details und kann mich damit voll und ganz identifizieren.
Die Stimme löst sich angenehm von den Membranen und wabert angenehm im Raum herum, die auch bei deutlich höheren Pegeln verzerrungsfrei zu Werke geht. Was mir auch hängen geblieben ist, dass die Gold 200 zu jeder Zeit das Gefühl vermitteln, nicht auf Rille zu laufen, sondern das das noch immer etwas Luft nach oben ist, quasi wie ein guter Motor, der noch Leistungsreserven hat. Ganz wichtig hier bei ist es auch nochmal zu erwähnen, dass man die Lautsprecher ein Ticken auf die Hörposition einwinkelt, hier fühlen sie sich besonders wohl bzw. ist das Klangverhalten nochmal einen Müh besser. Oder anders gesagt, bei gerader Aufstellung will sich das Stereodreieck nicht in der Form aufbauen, wie es eben bei eingewinkelter Position der Fall ist. Hier sollte man dann ein wenig selbst probieren, aber das ist ja vermutlich hinlänglich bekannt.
Fassen wir also zusammen: Instrumenten lastige Titel schmecken den Lautsprechern besonders gut, kein überzeichnen im Tiefton, punchig wie bereits angesprochen, klar gestaffelt und sehr fein in der Präsentation. Der Klang ist absolut gefällig und schmeckt mir persönlich richtig gut, da ich ohnehin ein Freund von Bändchenhochtöner bin. Je feiner aufgelöst, umso besser. Wer diesen Ansatz ebenfalls nacheifert, der dürfte sich mit den Monitor Audio ebenfalls sehr wohl fühlen. Die beiden Roksan Zuspieler, in diesem Zusammenhang etwas im Hintergrund gehalten, stellen hier ebenfalls eine feine und potente Zuspielkette dar, die eben jenen Mix aus gefühltem Oldschool vermittelt, sowie aber auch die optische Moderne, in Form der Gold 200 einläutet. In Summe eine erstklassige Vorstellung der Lautsprecher. Kommen wir abschließend zum Fazit.
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