Auch wenn der Bowers & Wilkins im akustischen Bereich ein heller Stern am kompakten Lautsprecherhimmel ist, gibt es im Angesichts des strahlenden Glanzes auch einen recht großen Schattenwurf. Aber dazu komme ich gleich. Auf der „Haben“ Seite stehen eine hervorragende Verarbeitungsqualität, die mit einer edlen Stoffbespannung und wertigen Materialien überzeugen kann. Auch klanglich, wie schon einleitend angedeutet, ist der Flex aus der Formation-Serie weit vorne, wenn es um klangstarke und gleichzeitig kompakte Multiroom-Lautsprecher geht. Dazu gesellt sich eine einfache Installation mittels schicker App und flexibler Funktionsweise im Formation-Universum (Stereo-Kopplung und / oder Surround-Lautsprecher).
Beim Thema Multiroom überzeugt mich die Formation-Plattform nicht. Sicherlich sind aktuelle Schnittstellen wie Airplay 2, Bluetooth mit aptX-HD, Spotify-Connect oder die ROON-Ready Zertifizierung auf dem aktuellen Stand, das große „Aber“ ist für mich die fehlende Selbständigkeit des Lautsprechers. Ohne einen externen Zuspieler, egal welcher Art, kann der Formation Flex keine Audiodateien wiedergeben, da er keinen eigenen Zugriff auf Streaming-Dienste oder Netzwerkfunktionen mitbringt. Ein Umstand der nicht zum Preisgefüge von knapp 450,- Euro passen möchte. Schade, hier verschenkt B&W einiges an Potenzial, des sonst sehr guten Lautsprechers. Hoffen wir das irgendwann dem Ganzen eventuell ein Update Abhilfe schafft, solang kann ich aber keine uneingeschränkte Kaufempfehlung für den Bower & Wilkins Formation Flex aussprechen. Jeder der aber mit den Kritikpunkten leben kann, bekommt hier ein audiophiles Stück Technik im schicken Gewand und praktischer App-Steuerung. Den direkten Vergleich mit anderen Multiroom-Lautsprechern erspare ich mir an dieser Stelle, da der Flex vom Funktionsumfang aktuell das Schlusslicht darstellt, akustisch aber mit zu den Besten gehört. An dieser Stelle soll auch nochmal unsere Multiroom-Übersicht erwähnung finden (...)
Bowers & Wilkins Formation Flex
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