Die schwarze Farbgebung passt sich wunderbar dezent ins Wohnambiente ein, sofern dieses auch über ein paar vorbereitete Akzente verfügt. Der verwendete Schleiflack der auch bei allen anderen RAUMFELD-Lautsprechern zum Einsatz kommt, wertet auch den One M immens auf. Auch wenn das Chassis selbst aus massivem Kunststoff und nicht wie angenommen, aus MDF oder ähnlichem besteht, können wir dem Gehäuse ein gewisse „Robustheit“ verbunden mit sehr guter Haptik attestieren. Die Front zieren ebenfalls wieder gebürstete Aluminiumelemente.
Dazu zählen unter anderem das Lautstärkerad und auch die vier Profiltasten, auf denen man sich seine Lieblings-Streaming-Sender abspeichern kann. Der Betriebszustand des Lautsprechers wird mittels zwei weißer LEDs signalisiert, die sich auf Wunsch ganz einfach über die RAUMFELD-App deaktivieren lassen. Wie auch schon beim Stereo L lässt sich der Sitz des Lautstärkereglers kritisieren, der eine etwas bessere Halterung vertragen hätte. Der Knopf an sich ist sehr hochwertig. Wie zu erkennen ist, verfügt der One M nicht über eine einfache rechteckige Formgebung, sondern ist leicht Trichterförmig aufgebaut. Heißt im Klartext, vorne breiter, nach hinten zusammenlaufend.
Auf der Rückseite zeigt sich neben der relativ großen Bassreflexöffnung auch das Anschlussfeld. Ein positiver und nicht ganz ungewollter Nebeneffekt der Öffnung, man kann diese Mulde auch als Tragegriff für die Lautsprecher verwenden. Bei den besagten Anschlüssen stehen ein RJ-45 LAN-Stecker, zwei Cinch-Anschlüsse für analoge Geräte (z. B. Plattenspieler oder alte Stereoanlage) und ein USB-Stecker bereit. Mittels letzterem können ebenfalls ganz bequem die abzuspielenden Medien eingespeist werden. Auch nett zu sehen, dass ein Kippschalter für „Zero-Off“ verbaut wurde. Das Stromkabel lässt sich zudem auch abnehmen und im Bedarfsfall austauschen.
Auf der Unterseite befindet sich, deutlich sichtbar, der bereits einleitend angesprochene 130mm große Tieftöner, der in Kombination mit der o.g. Bassreflexöffnung arbeitet. Hinter dem Frontgitter sitzen im Übrigen zwei Hochtöner (25mm Durchmesser) und ein Tiefmitteltöner mit 65mm Durchmesser.
Für sicheren bzw. angenehmen Stand sorgen auf der Unterseite zwei große Stoffpads. Gerade bei empfindlichen Oberflächen wie Glas ist dies sehr sinnvoll. Auch lässt sich der Lautsprecher dadurch leichter in der Position verändern. Das relativ hohe Eigengewicht macht ein schnelles Verwackeln aber eher unwahrscheinlich. Auf der nächsten Seite geht es nun weiter mit dem wesentlichen Test, des Klang-Checks.
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