Für den Klangcheck haben wir uns einen sehr bunten Mix an Musiktiteln herangezogen, die im Überblick geschlussfolgert eher aus dem jüngeren Jahrtausend entspringen. Ergänzend natürlich aber auch mit ein paar Evergreens. An dieser Stelle wollen wir die Gelegenheit nutzen und ein wenig Stellung zu beziehen, die absolut nicht abwertend nach außen getragen werden soll: Geschmäcker sind einfach verschieden, das ist schon seit bestehend der Menschheit so. Dementsprechend fällt die Musikwahl auch etwas schneller, poppiger und moderner aus. Wem nutzt eine erstklassige Musikanlage, wenn man davor einschläft (...)
Als primäre Zuspielung stand, wie sollte es auch anders sein, unser Smartphone zur Hand. Beim mobilen Endgerät handelte es sich um ein Samsung Note 4 mit Android 6.0.1. Der Streaming-Dienst TIDAL lieferte die musikalische Zuspielung für die Klangtests. Wie wir schon eine Seite zuvor geschrieben haben, wird der Akkustand über die kleine LED signalisiert. Je nach Kapazitätsstand leuchtet die Lampe anders, wie die kleine nachstehende Grafik verdeutlicht. Um dies anzeigen zu lassen, muss man den Power-Button lediglich eine Sekunde lang drücken, natürlich im eingeschalteten Zustand.

Wer möchte kann sich aus dem jeweiligen App-Store die KEF MUO App herunterladen und darüber seinen Lautsprecher steuern. Eine Integration etwaige Musik-Dienste ist nicht möglich. Die Anwendung greift ausschließlich auf die „bekannten“ Netzwerkfreigaben oder den auf dem Smartphone gespeicherten Tracks zurück und ordnet diese in den jeweiligen Bereichen der App ein. Wer will kann mit einem zweiten MUO hier ein Stereopaar kreieren und beide Lautsprecher koppeln. Über ein paar Workaround-Klicks lässt sich auch der Akkustand anzeigen.
Als Einstieg musste Kurt Cobain seine Gitarrenriffs mit Smells like Teen Spirit durch den MUO ballern, welche sehr präzise und für diese Lautsprecher-Kategorie ungewöhnlich, aber erstaunt präzise und klar zur Geltung kamen. Oftmals münden gerade Rock-Titel in bloßem Instrumentenbrei, der dem jeweiligen Lautsprecher schnell das Prädikat „Brüllwürfel“ attestiert. Nicht so im Falle des MUO. Der Tieftonbereich drängt sich nicht übermäßig in den Vordergrund, weiß genau richtig einzusetzen, kann aber trotzdem eine starke Präsenz zeigen.
Im nächsten Titel sollten genau die Fähigkeiten des Bass-Fundaments auf die Probe gestellt werden. A Million Days von Paul Kalkbrenners aktuellem Album 7, schien sich dafür sehr gut anzubieten. Der Track zeichnet sich durch einen guten Mix aus stimmlichen aber tieffrequenzigen Passagen aus. Der Hörer kann sich zusammen mit dem Song in das Musikerlebnis hereinsteigern. Der Bass wird sehr gut in den Raum ausgestrahlt und wirkt dabei größer als es die Physik zu ermöglichen scheint. Stellt man den MUO aufrecht hin, erscheint die Wiedergabe bzw. die Bühne noch etwas losgelöster. Die eingebaute Elektronik erkennt die Positionierung automisch und regelt dies über einen Sensor. In Summe der Perfekte Sommertrack der vom MUO super in Szene gesetzt wird.
Melancholisch wollen wir unseren Hörtest ausklingen lassen. Mit Tanzmarie aus dem erst kürzlich veröffentlichten Album NOAH begibt sich Chakuza noch tiefer in das instrumentale Repertoire, was im Ergebnis einen hervorragenden Mix aus RAP, Melancholie und Bass-Passagen ergibt. Die Stimmenpassagen werden erstklassig sauber, präzise und scharf aufbereitet. Das Piano gibt dem Ganzen das besondere Etwas. Was auch während des gesamten Tests positiv aufgefallen ist, ist die hohe Pegelfestigkeit des Lautsprechers. Man darf es also auch mal gern mit der Lautstärke etwas übertreiben, die Treiber strafen es nicht mit Rauschen, Zerren oder sonstigen Störgeräuschen ab, sondern einer hohen Pegelstufe. Für etwaige Outdoor-Party-Sessions sicher eine Alternative. Kommen wir abschließend zu unserem Fazit.
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