Lautsprecher (portabel)

Test: Cambridge Audio Yoyo S

 

Detailansicht des Cambridge Audio Yoyo S

Auch wenn die Ausgangslage des Yoyo S ähnlich zu der des Yoyo L ist, wurde dem kleineren mobilen Ableger ein frischeres Erscheinugsbild gewährt. Entscheidend ist hier nicht die Formgebung des schmalen Lautsprechers, sondern die Farbwahl. Während es den Yoyo L nur in dunkel- und hellgrau gibt, ist der Yoyo S zusätzlich in einem hellen Grün und dem hier präsentierten dunkleren Blau erhältlich.

Cambridge Audio Yoyo S 2k

Der feine Stoffzwirn steht auch dem Cambridge Audio Yoyo S sehr gut. Durch den Griff zum Bezug von Marton Mills geht man nicht nur eine brittische Kooperation ein, sondern verlässt sich auch auf ein Traditionsunternehmen. Cambride Audio weiß aber auch, was es heißt das Gewebe zu verarbeiten. Wie beim großen Bruder sind keine Mängel vorzufinden. Ecken und Rundungen werfen keine Falten auf und auch die Naht wurde sauber umgesetzt. Natürlich muss man sich die Frage stellen, warum man einen mobilen Lautsprecher mit einer dreckempfindlichen Oberfläche versieht. Beim JBL Link 20 bspw. gibt es eine ähnliche Optik, bietet aber sogar einen IPX7 Schutz.

Cambridge Audio Yoyo S 5k Cambridge Audio Yoyo S 6k

Während sich die drei Chassis in der Front nur ganz leicht durch die Öffnung und minimale Dellen im Bezug abzeichnen, ist der passive Treiber auf der Rückseite extrem präsent. Dieser soll im Zusammenspiel mit dem nach vorne strahlendem Subwoofer für Druck sorgen und die teiferen Frequenzen unterstüzen. Wie beim Yoyo L schweigt sich der Hersteller auch hier über die verbauten Treiber aus. Weder Größe, Frequenz noch Leistung wird aufgeführt. Eine Abbildung des Herstellers lässt sich zumindest sagen, dass es Subwoofer sowie zwei Vollbereichstreiber verbaut sind. Was der Lautsprecher auch gemeinsam mit dem stationären Modell hat, ist die Softtouch-Oberfläche auf der Oberseite. Ein Gruß geht auch hier an den Staub, welcher sich gerne breit macht und nicht bzw. nur schwer verschwinden mag. Die sichtbaren Bedienelemente werden auf der folgenden Seite genauer betrachtet.

Cambridge Audio Yoyo S 4k

Die schlanke Silhouette des Lautsprechers hat aber auch einen Nachteil, welcher vor allem auch im mobilen Einsatz nicht ohne Gewichtung ist. Auf den beiden gummierten Auflageflächen ist der Stand sehr wackelig. Disqualifiziert nicht bereits der Stoff für einen Außeneinsatz, so ist es spätestens der Stand, welcher die Outdoor-Qualitäet restlos zunichte macht. Eigentlich schade, denn auf der Unterseite findet man einen USB Typ-A Anschluss vor, welcher ein Powerbank Funktion beherbergt. Der Taster daneben erweckt eine Akkustands Anzeige, welche auf der Oberseite mit den verbauten LEDs realisiert wird. Es sind also durchaus Mobile-Features vorhanden, aber generell sollte es dennoch beim Indoor Betrieb bleiben. 

Cambridge Audio Yoyo S 8k Cambridge Audio Yoyo S 8k

Ein 3,5mm Klinken-Anschluss ist auf der Unterseite ebenfalls vorzufinden, ebenso wie der Ladestecker. Wie auch der Yoyo L oder erst kürzlich beim Teufel ROCKSTER GO gesehen, ist auch hier ein Stativ-Gewinde eingearbeitet. Aber dennoch bleibt die Frage offen, was sich der Hersteller wirklich davon verspircht.


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