Die Formgebung und verwendeten Materialien hat man so in der Kombination wohl noch bei keinem Lautsprecher in dieser Klasse gesehen. Ein wirklich sehr wertig anmutender sowie fühlender Mix aus Kunststoff, Bespann-Muster und Farbmix prägen ganz klar die Konturen des ROCKSTER GO. Die Funktionsweise ist denkbar einfach, die vier großen Steuerelemente auf der Oberseite des Gehäuses regulieren die Lautstärke sowie den Start oder Stopp der Wiedergabe. Gleiches gilt auch für den Schalter der Freisprecheinrichtung. Eingeschaltet wird der Lautsprecher auf der Rückseite über einen sensitiven Schalter, der leider kein haptisches Feedback ausgibt, sondern circa drei Sekunden gedrückt bleiben muss und schlussendlich mit einem Piepton die Einsatzbereitschaft signalisiert.
Anders als beim finalen Auslieferungsprodukt hat unser Testmuster die praktische Halteschlaufe nicht erhalten. Selbige ist bei den im Shop erhältlichen Produkten aber selbstverständlich dabei. Dies nur als kleine Randinformation. Alle (leidgeplagten) können sich an dieser Stelle wohl denken wofür dieses kleine Utensil gut ist – natürlich zum Herumtragen des Lautsprechers, sodass man seine Lieblingsmusik auch der allgemeinen Bevölkerung mitteilen kann (…)
Die feinwaabige Stoffbespannung an der Front präsentiert sich hochwertig und zugleich auch robust. Zum Vergleich, die Cambridge Audio (YOYO L) Ableger sind ähnlich gestaltet, haben aber dafür einen richtigen / „echten“ Stoff erhalten, der sich draußen nicht wirklich wohl fühlt. Das Teufel Derivat suggeriert hier deutlich mehr Unempfindlichkeit, sollte doch mal Wasser, Staub oder anderweitige Substanzen sich dort hin verirren. Allgegenwertig beim Anblick auf den Lautsprecher ist natürlich der rund 70mm fassenden Passiv-Treiber, der für den „Tiefgang“ verantwortlich ist. Auf der nächsten Seite schauen wir uns diesen technischen Part nochmal detaillierter an.
Auch auf Grund der gummierten Gehäuseoberfläche findet der ROCKSTER GO fast immer sehr guten Halt und rutscht beispielsweise auch nicht sofort weg. Als positiver Nebeneffekt stellt sich auch gleichzeitig mit ein, dass man etwaige Verschmutzungen ganz leicht mit einem Lappen abwischen kann. Das 3/8-Gewinde auf der Unterseite kann natürlich auch für den Aufbau auf einem Stativ verwendet werden, sollte man einmal den Bedarf danach verspüren. Wahrheitsgemäß stammt dieses „Feature“ aber eher aus der Entwicklung und wurde einfach als kleines Gimmick beibehalten – why not?
Selbst Stöße und Aufprälle dürften dem GO nichts bzw. wenig haben, da das Gesamte Gehäuse recht „dämpfend“ agiert und als solches auch wenig labil daherkommt. Natürlich lässt sich die Geräteverbindung nicht nur via Bluetooth (genaue Kennzeichnung bleibt Teufel uns schuldig) vollzogen werden, sondern auch mittels eines AUX-Klinken-Anschlusses, der sich sinniger Weise unter einer wasserdichten Abdeckung versteckt. Am gleichen Ort kann der Lautsprecher über den Micro-USB-Anschluss (1,5A Ladespannung) wieder elektrisch aufgetankt werden.
Die Akkulaufleistung beziffert der Hersteller übrigens auf 12 Stunden, je nach Lautstärkepegel natürlich. Die oben angesprochene Bluetooth-Schnittstelle ist im Übrigen aptX-fähig und entsprechend auch bereit, für hoch bzw. höhe auflösendes Quellmaterial. Auf der nächsten Seite werfen wir einmal einen seltenen Einblick unter die Haube eines solchen Konstrukts.
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