Lautsprecher (portabel)

Test: Dockin D Fine

 

Design & Detailbetrachtung

Dockin stellt auf der Produktseite in Aussicht, dass der D Fine sich sowohl im Wohnzimmer, als auch in der Wildnis zurechtfinden soll. Wir haben uns daher in die Wildnis Werkstatt eines befreundeten Auto-Clubs begeben. Durch den Staub- und Spritzwasserschutz nach IP55 durfte sich der Dockin D Fine zwischen den Autos regelrecht im Dreck unter Beweis stellen.

Dockin D Fine 2

Dabei muss man sagen, dass das Gehäuse keinen Outdoor-Eindruck hinterlässt. Das dominierende schwarze Finish mit den Silbernen und Grauen Akzenten an den Seiten lässt ihn sogar recht edel dastehen. Auch die verchromten Knöpfe tragen hier ihren Teil dazu bei. Ganz nachvollziehbar ist aber der Materialmix nicht ganz.

Dockin D Fine 3 Dockin D Fine 4

Die Seiten sind nämlich leicht gummiert. Einen Vorteil dieser Beschichtung konnten wir nicht ausmachen. Eventuell hat man sich dafür entschieden, damit die Klappe zum Verdecken der Anschlüsse sich besser optisch integrieren lässt. Hinter ihr befinden sich der AUX-Eingang, die Ladebuchse (15V), ein USB-Ausgang (5V, 1A) sowie ein Micro-USB Service Anschluss. Der USB Typ-A Anschluss dient dem Laden von Mobilgeräten.

Dockin D Fine 6 Dockin D Fine 7

Die stabilen schwarzen Gitter machen haptisch einen guten Eindruck und dürften die verbauten Treiber auch vor leichten Stößen gut schützen. Sie lassen auch den Blick auf die Tongebenden Bauteile zu. Auf der Vorderseite sind das außen zwei kleine Hochtöne sowie etwas mittiger zwei Mitteltieftöner. Rückseitig sind zwei längliche Passivradiatoren verbaut. Zusammen soll ein Frequenzgang von 60 Hz bis 20 kHz erreicht werden. Die maximale Ausgangsleistung beziffert der Hersteller mit 50W.

Dockin D Fine 5

Die Bedienung erfolgt auf der Oberseite. Hier befinden sich vier Tasten, welche zum Teil doppelt belegt sind. Neben den Tasten befindet sich eine NFC-Antenne für ein leichtes Bluetooth-Koppeln des Zuspielers mit dem D Fine. Apropos Bluetooth,  unterstützt wird lediglich SBC. Auf die höhere Qualität des aptX-Codecs muss man also verzichten. Ob die Lizenzgebühren hier der entscheidende Faktor sind, wissen wir nicht. Für uns symbolisiert es jedoch, dass in Bezug auf die Klangqualität doch Kompromisse eingegangen wurden. Zudem sind LEDs eingearbeitet, welche verschiedene Status anzeigen.


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