Bevor es an die Details des D Mate Direct geht, soll kurz die Größe verglichen werden. Wie man unschwer erkennen kann, bewegt er sich deutlich unterhalb des D Fine+ (links). Vergleichbar ist die Größe mit dem JBL Link 20 (rechts), also bspw. auch mit dem Ultimate Ears Megaboom. Preislich bewegt er sich regulär ebenfalls auf dem Niveau des Megaboom, durch den aktuellen Rabatt wird er dadurch sehr attraktiv.
Dem vorherigen Bild kann man auch sehr gut entnehmen, dass der Hersteller seiner Design-Linie treu bleibt. Statt Röhre, ist der D Mate als Quader mit abgerundeten Ecken aufgebaut. Im Gegensatz zum D Fine ist die mittlere Bahn jedoch nicht mit einem Metall-Gitter verkleidet, sondern mit einem Kunststoff-Gewebe versehen. Dies ist zwar ähnlich zum JBL Link 20, jedoch etwas grober in seiner Ausführung. Stöße sollte es somit insgesamt besser vertragen und nicht gleich mit einer Verformung des Metall-Gitters quittieren. Auch der IPX6 Schutz ist eine Steigerung gegenüber dem IP55 Schutz des D Fine, zumindest was den Kontakt mit Wasser betrifft. Über die Staubverträglichkeit macht der Hersteller aber keine Angaben.
Etwas weniger robust sind die beiden Kunststoffrahmen oben und unten, welche den Übergang zu den Deckel-Seiten darstellen. Diese Soft-Touch-Oberfläche bietet zwar auf Tischen bzw. flachen Oberflächen einen guten Halt, zieht Dreck aber magisch an und lässt diesen dann auch kaum wieder los. Neben den fünf Tasten, sind auch drei Status-LEDs vorhanden, sowie eine eingelassene Öse um den Lautsprecher aufhängen zu können. Eine Kordel oder Handschlaufe, wie beim Tribit MaxSound Plus, ist allerdings nicht enthalten. Ein kleiner Karabiner wäre sicherlich eine nette Beigabe gewesen.
Rückseitig ist die Naht des Geflechts mit einem durchgehenden Steg verdeckt. Den beiden passiv Radiatoren wird somit ein Hindernis in den Weg gestellt. Ebenfalls an der Rückseite untergebracht, sind die Anschlüsse. Hinter der Klappe verbergen sich ein USB Typ-C, ein 3,5mm Klinke- sowie ein USB Typ-A Anschluss. Erstere dient dem Ladeprozess und kann auch am PC auch als Musik-Eingang genutzt werden.
Auch bei der 3,5mm Klinen-Buchse handelt es sich um einen Eingang. Der USB Typ-A ist hingegen ein Ausgang bzw. können hier USB Geräte mit maximal 1A geladen werden (Powerbank). Wie die verschiedenen Funktionen bedient und genutzt werden können, wird auf der folgenden Seite beleuchtet.
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