Kopfhörer

Test: nura nuraphone

 

Detailansicht

Der nuraphone ist optisch ziemlich schnörkellos bzw. als schlicht mit moderner Note zu beschreiben. Erreicht wird dies durch die Tonabstufungen von Anthrazit bis Grau der verschiedenen Bauteile und das simple Design. Getragen wird das Konstrukt durch ein Federmetall-Kopfband, welches Innen mit einer Gummi-Lage in Kontakt mit der Schädeloberseite sucht. Außen findet man zudem eine Verblendung vor sowie eine Art Durchführung, welche das Verbindungskabel zwischen den Ohrmuscheln arretiert.

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Die Ohrmuscheln sind innerhalb des Metall-Bands in der Höhe varrierbar, wobei der innere Verbund recht flexibel ausfällt. Insgesamt kommt der nuraphone durch diese Bauweise aber fast komplett ohne sichtbare Schrauben aus, was ebenfalls den schlichten Look induziert. Wer auf der Suche nach Bedienelementen ist, findet diese an beiden Seiten auf den Markenlogos. Es handelt sich um Touch-Elemente, welche mit verschiedenen Befehlen programmiert werden können.

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Richtig interessant wird der Kopfhörer aber erst im Bereich der Ohrmuscheln. Diese sind ausnahmsweise mal nicht mit einem Gedächtnis-Polster verkleidet und mit Leder bezogen. Das Material der Wahl ist wie bei der Aufhängung erneut Gummi bzw. Silikon. Dieses erstreckt sich von der Kopfkontaktfläche bis ins Innere der Ohrmsucheln bis hin zum nächsten interessanten Punkt - den In-Ear-Stöpseln. Mittig ragen aus den Over-Ear Gehäuse sozusagen kleine Säulen, welche am Ende über Silikon Kappen wie vom In-Ear Kopfhörer bekannt verfügen.

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Querschnitt/Aufbau der nuraphone (Bildquelle: nuraphone)

Denn eins der Konzepte bzw. Besonderheiten des nuraphone ist, dass sozusagen ein 2-Wege System zum Einsatz kommt. Während Mitten und Höhen über den In-Ear direkt in den Gehörgang wiedergegeben werden, sorgt ein größerer Treiber im Over-Ear Konstrukt für die Bässe. Alle Frequenzbänder werden dann kanalisiert und direkt in den Gehörgang geleitet. Des Weiteren wird eine Analyse des Gehörgangs vorgenommen, indem der austretende Schall aus dem Ohr in der Ohrmuschel durch Richtmikrofone aufgenommen wird. Aus diesen Daten wird dann ein individuelles Klangprofil erstellt. Durch das Einmessen und die Verstellung des Basses spricht nura von einer besonders hohen Immersion, welche einen Klang wie in der ersten Reihe entsprechen soll. Wie die Abstimmung auf den Gehörgang erfolgt, erklärt der Hersteller in einem sehr anschaulichen Video.


so funktioniert der Hörtest des Nuraphone

Wie das Konfigurieren des Kopfhörers abläuft und wie sich die App schlägt, erfährt man auf der folgenden Seite.


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