Kopfhörer

Test: Yamaha HPH-MT8 Kopfhörer

 

Detailansicht

Nachdem wir den Yamaha Kopfhörer von seiner wirklich schicken Umverpackung befreit haben, präsentiert sich vor uns ein wertiger Over-Ear Kopfhörer mit zwei unterschiedlichen Kabelstrippen. Yamaha geht bei der Farbgestaltung kein Risiko ein und vertraut auf einen Kontrast aus matt schwarz und silberfarbigen Akzenten. Der Kopfhörer ist äußerlich größtenteils aus ABS gefertigt, den man an den Ohrmuscheln und den Bügeln wiederfindet. Die Oberfläche besitzt ein wertiges Finish, ist angenehm von der Haptik aber etwas anfällig für Fingerabdrücke und Kratzer.

Yamaha HPH MT8 03k Yamaha HPH MT8 04k

Wie bei vielen Kopfhörern, die es mit der Langlebigkeit ernst meinen, wird die Kopfbandverstellung von einem Metallband unterstützt. Diese Verstellung bietet beim Yamaha einen großen Spielraum, macht den Kopfhörer für große wie auch kleine Köpfe nutzbar und rastet in der gewählten Einstellung sicher ein. Damit der Käufer auch lange was von seinen Kopfhörern hat, wählt Yamaha nicht nur bei der Größenverstellung Metall als stabile Ergänzung. Auch die Ohrmuscheln selbst werden von Aluminium-Druckguss-Gabeln gehalten. Diese ermöglichen eine flexible Ohrauflage, sind stabil in ihrer Ausführung und das verwendete Material verleiht dem Kopfhörer eine gewisse Wertigkeit. Leider finden die Aluminiumbügel ihren halt in einer Kunststofffassung und verlagern somit nur die „Problemzone“. Aber das ganze Konstrukt wirkt sehr stabil, nichts knarzt oder schleift aneinander und konnte eine soliden Eindruck hinterlassen.

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Bei den Auflageflächen greift Yamaha auf ein hochwertiges Leder zurück, wir vermuten es ist Kunstleder, konnten aber keine genauen Angaben dazu finden. Jedenfalls liegt das verwendete Material sehr angenehm auf der Haut, die leichte Polsterung bringt eine gute Dämpfung mit sich und macht sich auch bei längeren Sitzungen wenig bemerkbar. Auch beim Auflagedruck hat Yamaha die richtige Mischung aus sicherem Halt und Auflagedruck gefunden. Selbst bei hektischen Bewegungen sitzt der Kopfhörer sicher an Ort und Stelle und wird auch bei längeren Sessions nicht als unangenehm empfunden.

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Für den richtigen audiophilen Klang, setzt Yamaha auf einen 45mm großen Schallwandler, der mit einer Schwingspule aus Aluminium und Kupfer (CCAW) ausgestattet ist. Dieser Treiber soll einen Frequenzgang von 15-28.000Hz ermöglichen und arbeitet mit einer Impedanz von 37 Ohm. Das macht den Kopfhörer nicht nur zu einem HiRes-Kandidaten, sondern auch zu einem mobilen Begleiter, da sich der Anspruch an den Zuspieler in Grenzen hält. Aber dazu mehr in unserem Klangcheck.

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Um den Kopfhörer mit seinem Endgerät zu verbinden, legt Yamaha gleich zwei wirklich hochwertige Anschlusskabel mit in das Paket. Neben dem gewundenen 1,20m langen Spiralkabel, liegt noch ein drei Meter langes Klinkekabel im Karton. Auch an einen 6,3mm Adapter wurde gedacht. Beide Kabel werden fest mit dem Kopfhörer verbunden, dazu muss der 2,5mm Stecker des jeweiligen Kabels in die linke Ohrmuschel gesteckt werden und sitzt dank des Drehverschlusses auch sicher dort.

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All diese Eigenschaften unterstreichen das Einsatzgebiet des Kopfhörers. Eine stabile, stoßfeste Konstruktion kombiniert Yamaha mit flexiblen und dauerhaft tragbaren Materialien. Die beiden mitgelieferten Kabel runden die ganze Sache ab. Der Kopfhörer eignet sich somit optimal für einen DJ oder Abhörspezialisten (Monitoring), als auch für den audiophilen Enthusiasten zuhause. Ob der Kopfhörer das auch klanglich so unterschreiben möchte, klären wir jetzt im Soundcheck.


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