War der Everest Elite 700 noch in Schwarz und Weiß erhältlich, so konzentriert sich JBL beim Nachfolger-Modell auf die Farben Silber und Gunmetal. Beide Farben sprechen einen aktuellen Trend an und setzen sich vom "Einheitsbrei" deutlich ab. Doch nicht nur an den Farben hat JBL gearbeitet, auch das Design und die Form haben sich verändert. In erster Linie ist der JBL Everest Elite 750NC etwas schlanker und zudem leichter geworden. Waren es beim Elite 700 305g, so sind es nun beim Elite 750NC noch 280 Gramm. Groß ist der Gewichtsunterschied nicht, wenn man den Kopfhörer auf dem Kopf trägt sollte sich das geringere Gewicht aber durch einen angenehmeren Sitz wiederspiegeln. JBL hat besonders beim Kopfbügel und den Hörkapseln für eine leichtes Gewichtsersparnis gesorgt. War der Kopfbügel beim Elite 700 nur auf der Unterseite gepolstert, so ist beim Elite 750NC eine komplett rundumgehende Polsterung aus Kunstleder vorhanden. Die Polsterung auf den Hörkapseln sind dagegen leicht geschrumpft, büßen aber keinen Komfort ein.
Eine wichtige Neuerung sind die neuen Klapp- und Drehelemente direkt über den Hörkapseln. Gab es beim Elite 700 nur eine Einklappfunktion, so kann man bei der neuen Generation die Hörer sowohl einklappen als auch um bis zu 90 Grad eindrehen. Dadurch wird der Kopfhörer beim Transport noch kompakter und vor allem flacher. Dafür legt der Hersteller auch eine neue Transportbox dem Lieferumfang bei. Neben einer flacheren Bauweise ist diese nun auch fester gestaltet und hat für Zubehör eine separate Box mit separiert. In dieser, wie man schon beim Lieferumfang sehen kann, befinden sich ein USB-Kabel zum Laden des Akkus, ein 3,5mm-Klinkenkabel sowie ein Flugzeug-Adapter.
Gearbeitet wurde auch an der Anordnung und Positionierung der Buttons am Kopfhörer. Die Knöpfe befinden sich weiterhin auf der Hinterseite des Kopfhörers, allerdings hat man nun alle Buttons auf die rechte Hörkapsel verschoben. Insgesamt hat JBL fünf Buttons und einen Schiebe-Knopf platziert. Jede Taste hat dabei gleich mehrere Funktionen um "on the fly" Einstellungen vorzunehmen, die man sonst in der App steuern müsste. Neben dem On/Off-Schieber gibt es beispielsweise eine Lautstärke-Regelung, eine Play/Pause-Funktion, ein Button für Bluetooth sowie ein Knopf für Ambient Awareness und das ANC. Beschrieben wird dabei alles sehr verständlich und genau im beiliegenden Benutzerhandbuch.
Für das USB-Kabel steht am rechten Hörer ein Micro-USB-Anschluss zum Laden zur Verfügung. Der Anschluss des Klinkenkabels ist an der linken Hörkapsel an der Unterseite zu finden. Neben Anschlüssen und Knöpfen befinden sich auch wieder LEDs mit am Bügel, die den Status wiedergeben sollen. Dabei gibt es verschiedene Kombinationen die beispielsweise anzeigen ob ein Gerät verbunden ist, ob der Akku leer ist oder ob der Kopfhörer einfach nur eingeschaltet ist. Neben zwei Status-LEDs hinter dem "S"-Button gibt es auch eine integrierte LED im On/Off-Slide-Button.
Zur Steigerung des Komforts sitzt neben den Dreh- und Klapp-Elementen, auch eine zweiseitige 13-stufige Anpassung der Ohrmuscheln mit im Bügel. Der Kopfhörer kann so auf die Größe des Kopfs angepasst werden. An den Seiten befinden sich zwei Streifen aus Metall (Aluminium), die die Schriftzüge "Everest" und "Elite" tragen - ein schickes und sehr wertiges Designmerkmal. Für das ANC hat JBL zwei Mikrofone an den Hörkapseln integriert, diese sollen dann störende Außengeräusche aufnehmen und herausfiltern. Wie gut das funktioniert, erfahrt ihr auf der folgenden Seite im Praxistest.
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