Da sich der Kopfhörer per Bluetooth zum Endgerät verbindet, gibt es auch die Möglichkeit den Elite 700 in einer App einzubinden. Dies geschieht bei JBL mit der App "My Headphone", verwendet wird sie bei uns an einem Android-Gerät. Die App bietet auf der Startseite eine Übersicht vom Akkustand des Kopfhörers, dem Equalizer-Setting sowie dem Noise-Cancelling-Zustand und ANC-Ambient-Awareness-Level.
Während man schon hier Einstellungen am ANC vornehmen kann, muss man für den Equalizer noch ein Menü tiefer gehen. Dort bietet die App dann neben vorgefertigten Presets wie Jazz, Vocal oder Bass auch die Möglichkeit sich einen eigenen EQ "bauen" zu können. Während man bei vielen Equalizern nur Bass, Mitten und Höhen im Allgemeinen einstellen kann, geht die App hier bei jeder Kategorie nochmal in verschiedene Frequenzbereiche rein.
Mit der Funktion "TruNote" kann man den Kopfhörer kalibrieren lassen, die Treiber sollen sich dann auf den Hörer und dessen Ohrmuscheln anpassen. Der Klang wird dabei also passgenau auf den Anwender angepasst. In den Einstellungen findet man des Weiteren das "Auto Off Feature", eine automatische Abschaltfunktion nach längerer Nichtbenutzung, sowie das akustische Signal beim Ein/Abschalten des Elite 700. Als ganz besonderes Feature gibt es noch den programmierbaren "Smart Button", mit ihm kann man beispielsweise das ANC oder die Ambient Awareness ohne die App direkt am Kopfhörer anpassen.
Als "Kirsche auf der Torte" ist noch ein Software-Update möglich - doch Moment, ein Software-Update? Für einen Kopfhörer?
JBL kann über die App und die Bluetooth-Verbindung an der Firmware des Kopfhörers "spielen" und somit Anpassungen in Form von Updates einspielen. Ähnlich wie bei einem Bluetooth-Lautsprecher, wird das Update heruntergeladen, auf den Elite 700 aufgespielt und installiert. Aktuell gab es für den Kopfhörer das Update von der Version 0.5.6 auf die Version 0.7.0. Wir haben dafür bei unserem Praxistest auch die neuste Firmware verwendet, um den aktuellen Stand wiederspiegeln zu können. Verbessert wurde hierbei vor allem das Noise Cancelling. Hatte man bisher auf einen reinen Feedback-Algorithmus gesetzt, kommt nun "Feedback/Feedforward" zum Einsatz.
Zusätzlich gibt es für Entwickler ein "Software Developer Kit" (SDK), dadurch können eigene Features programmiert werden. Möglich sind dabei zum Beispiel Spielereien am 9-Achsen Bewegungssensor, eigene Programmierungen an den Tasten, Anpassungen der Geräuschunterdrückung oder auch die Implementierung von "IoT (Internet of Things)"-Fähigkeiten. Der Elite 700 ist mit einem "System on a Chip" (SoC) ausgestattet und ist das erste Produkt der neuen Smart Headphones-Plattform von JBL.
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