Kopfhörer

Test: JBL Reflect Aware

JBL Reflect Aware NewsIn diesem Artikel haben In-Ear Kopfhörer unter die Lupe genommen, die insbesondere für Sportler entwickelt wurden. Nicht nur sollen diese Schweißabweisend sein, wie der Hersteller angibt, sondern bieten unter anderem auch Features wie Geräuschunterdrückung, Noise-Control und ergonomische Ohrpasstücke. Die Rede ist von den schon etwas länger erhältlichen JBL Reflect Aware Kopfhörern. Diese wollen mit dem typischen JBL-Signature-Sound sowie auch durch hohen Tragekomfort bei sportlichen Aktivitäten überzeugen. Wie sich die Kopfhörer von JBL im Praxistest geschlagen haben, klärt der folgende Testbericht.

Das zu begutachtende Testmodell ist für Apple-Endgeräte geeignet und kommt dementsprechend mit einem Lightning-Anschluss daher. Eine Ausführung mit Klinkenanschluss hat JBL als direkte "Android-Alternative" oder MP3-Player nicht im Angebot. Dies mal gleich vorne weg.

 JBL Reflect Aware 02

 

Lieferumfang

Die Sport-Kopfhörer kommen in einer sehr robusten Verpackung daher, die zugleich im für JBL typisch auffälligen Design (orange) gestaltet ist. Im Lieferumfang sind zusätzlich zu den Kopfhörern selber, noch zwei weitere Ohrpassstücke dabei. Diese werden in den Größen "L" und "S" betitelt. Ab Werk ist die Größe "Medium" bereits vorinstalliert.

JBL Reflect Aware 04 JBL Reflect Aware 10 JBL Reflect Aware 09

Hinzu kommen noch die Anleitung, ein Etui in dem man die Kopfhörer für Unterwegs gut und sicher verstauen kann, sowwie eine Garantiekarte für die InEars. Nachfolgend noch die Key-Facts aufgelistet:

 

JBL Reflect Aware im Überblick
 Modell  Reflect Aware
 Homepage  www.jbl.com
 Preis  199,00 EUR (Herstellerpreis)
 Eigenschaften
 Anschluss  1x Lightning USB
 Treiber
 14.8mm Dynamic drivers
 Frequenzbereich  10 Hz-22 kHz
 Sonstiges
 Garantie  2 Jahre

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Diskutiert diesen Artikel im Forum (2 Antworten).
Gesendet: 25 Jan 2017 23:04 von Dominik #991
Dominiks Avatar
Hallo RostockRockt!

Vorab: wird nicht übel genommen, ich freue mich immer über Feedback! Weiter im Kontext:

Ich habe mir die JBL Relfect Aware nochmal vorgenommen um zu Prüfen ob ein deutlicher Unterschied zwischen MP3/AAC und Lossless zu hören ist. Ich habe mir zu diesem Zweck ein paar gezielte Lieder ausgesucht bei denen es markanten Stellen gibt an welchen so ein unterschied deutlich merkbar ist:
Angefangen bei 24k Magic von Bruno Mars, ich höre dieses Lied selber sehr gerne, deswegen war es für mich besonders einfach den unterschied zu hören. Ich selber verwende TIDAL HiFi um die Musik im Lossless Format zu genießen. Es gibt sicherlich viele die mir widersprechen werden und sagen das kein Unterschied hörbar ist, dennoch, Ich selber bin seit 13 Jahren Musiker und somit habe ich sowieso ganz andere Anforderungen wenn es um Musik geht. Fakt ist dennoch: umso mehr Musik im Lossless-Format gehört wird, desto mehr fällt es auf wenn es nicht in der Qualität abgespielt wird.

Im großen und ganzen sind die unterscheide nicht so groß, aber im Detail macht es einen Song entweder "Ok" oder "Wie geil ist dann denn!". Es hängt auch einfach damit zusammen das ich etwas Audiophil bin und sofern es möglich ist immer im Lossless-Format Musik höre :)

Wieder zurück zum Thema:
Die JBL haben mit der Lossless-Musik einfach mehr "Farbe". Die Musik ist voller und detaillierter und der Bass der über die kleinen Kopfhörer durchkommt, bringt einen Musikfanatiker einfach nur zum Lächeln, wie oben geschrieben: Wie geil ist das denn!
Bruno Mars - 24k Magic: Hier spielen die Kopfhörer ein Heimspiel, der Bass pumpt richtig und die Stilrichtung Funk fordert viele Details, der Vergleich lässt bei diesem Lied keine Frage offen ob der unterschied bemerkbar bzw. hörbar ist.

Falls du dich für Rock und Indie begeistern kannst: Mallory Knox - Lighthouse.
Bei diesem Lied ist vor allem im Intro der unterschied bemerkbar: wieder sind es nur kleine Details, mehr tiefen, es umfasst den Hörer einfach mehr, mitten drin statt nur dabei um es mal ganz platt auszudrücken.

Falls du eher im Bereich RnB/Hip Hop oder Dance/Dubstep unterwegs bist (also alles was basslastiger ist), bist du mit diesem Kopfhörer mehr als bestens ausgestattet. Ich bin ein starker Verfechter von Kabeln, ein Signal wird über Kabel meiner Meinung nach IMMER besser übertragen werden als es jegliche kabellose Variante kann.

Um es kurz zu fassen: wenn du auf hohe Wiedergabequalität wert legst, bist du mit diesen Kopfhörern goldrichtig. Mit der JBL-App können dann noch die EQs nach Wunsch geregelt werden - auch ein schöner Bonus. Mit den Kopfhörern kann man in diesem Fall nicht falsch liegen.

Ob TIDAL HiFi was für dich ist: das kannst du nur selber für dich testen, einen Monat mal 10€ mehr ausgeben und dann hast du die Gewissheit ob es sich für dich lohnt , das ist immer nach eigenen ermessen. Ich werde nicht mehr drauf verzichten :)

Beste Grüße aus der Redaktion
Dominik
Gesendet: 24 Jan 2017 23:46 von RostockRockt #986
RostockRockts Avatar
Hallo!

Klasse, dass hier in Lossless getestet wurde; guter Artikel. Mich interessiert, ob man mit diesen Ohrhörern einen Unterschied zwischen normaler MP3 bzw. AAC-Qualität (Spotify, Apple Music) und Lossless (Tidal) hört. Wurde das getestet bzw. kann das bitte jemand testen?

Ich überlege zwischen Lightning-Ohrhörern (wegen der höheren möglichen Datenraten in Verbindung mit Tidal Hifi) und guten Bluetooth-Ohrhörern. Hier habe ich die Jaybird X3 oder Freedom im Auge und auch die noch kommenden Beats X, die von den reinen Daten her interessant sind.

Theoretisch sollte man bei Bluetooth keinen Unterschied hören, da das iPhone soweit ich weiß nur 256 kbps AAC übertragen kann. Tidal Hifi wäre demnach 10 EUR im Monat verschwendet.

Mit den Standard Lightning EarPods höre ich einen recht deutlichen Unterschied, der allerdings nicht so groß ist, dass ich das teurere Abo wählen würde.

Zusammen gefasstt: überholen die JBL Reflect Aware die (unter MP3-Bedingungen) o.g. etwa gleich guten Bluetooth-Modelle, wenn man auf Tidal Hifi wechselt, weil der Unterschied zugunsten der JBL ggf. größer ist?

Vielen Dank vorweg für die Antworten!

P.S. Nicht übel nehmen, die Interpunktion im Artikel ist hart!

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