Bei der Bedienung geht OnePlus einen etwas anderen Weg, als die meisten mit ihren berührungsempfindlichen Oberflächen. So sind beide Ohrhörer am Stiel mit einer Druckfunktion ausgerüstet und nehmen so die Befehle entgegen. Hier sind Funktionen wie Start / Stop, Musiktitel skippen oder das Umschalten zwischen ANC und dem Transparenzmodus möglich. Hält man für 3 Sekunden den Ohrhörer gedrückt, welcher ist dabei egal die Belegung ist vom Werk auf beiden Seiten identisch und somit optimal für die Einzelnutzung, aktiviert man den Zen Mode Air, zu dem ich gleich noch kommen werden. In der App, zu der ich auch gleich noch kommen werde, ist leider die Anpassung der Funktionen sehr beschränkt, sodass nur zusätzlich der Sprachassistent auf eine Belegung gesetzt werden kann. Eine Lautstärkeregelung am Kopfhörer fehlt leider komplett.
Für alle Geräte außerhalb der OnePlus-Smartphone-Welt muss die MyMelody-App aus dem Google Store heruntergeladen werden. Darüber lassen sich die Kopfhörer dann konfigurieren bzw. ein Hörtest und eine Sitzprüfung durchführen. Der Hörtest funktioniert recht simpel, man bestätigt oder eben nicht, ob man in fünf verschiedenen Frequenzbereichen verschiedene Lautstärken noch hören kann. Vorher sollte man die Sitzprüfung durchführen, welche ein Audiosignal abgibt und mittels Mikrofonen wieder einfängt und so den optimalen Sitz ermittelt. In der Praxis war tatsächlich ein gut hörbarer Unterschied zwischen mit und ohne Hörtest zu hören, auch wenn ich persönlich beide Profile für gut befand. Die Klangwiedergabe war mit dem ermittelten Ergebnissen des Hörtest leicht dynamischer und etwas präziser in der Detailwiedergabe. Neben der angezeigten Akkukapazität der Ohrhörer, die Ladeschalte wird leider nicht dargestellt, können über die Software auch Firmware-Updates vorgenommen werden und der ANC-Modus bzw. Transparenzmodus gesteuert werden.














Ein interessantes Feature stellt der Zen Air Mode dar. Viele Menschen nutzen ihre Kopfhörer um bspw. mit einem Rauschen oder Meditation-Klängen einzuschlafen. Die OnePlus Buds Pro bringen hier über die App gleich fünf verschiedene Soundeffekte mit:
Von dieser Auswahl kann einer direkt auf den Ohrhörern gespeichert und durch drei Sekunden Drücken am Stiel des Kopfhörers aktiviert werden. Ein nützliche Funktion, wäre da nicht ein Problem: Die Audiofiles werden immer mit maximaler Lautstärke wiedergegeben, was nichts mit Entspannung zutun hat und da die Kopfhörer über keine eigene Lautstärkeregelung verfügen und die Audiodatei unabhängig vom Smartphone abgespielt wird, ist da auch keine Lösung aktuell in Sicht. Hier müsste OnePlus mit einem Firmware-Update mal nachjustieren.
Das zur Verfügung stehende Noise-Cancelling enttäuscht etwas., sollen doch Umgebungsgeräusche um bis zu 40dB reduziert werden können. Die Buds Pro schaffen es nicht effektiv alle Umgebungsgeräusche gut zu filtern, wie man es von anderen Herstellern kennt. Das Straßenrauschen dringt immer noch, zwar deutlich reduziert, aber immer noch hörbar und auch monotone Geräusche werden nicht zu 100% gefiltert. Dazu gesellt sich ein wahrnehmbares Rauschen, welches aber nur störend auffällt, wenn man die Kopfhörer ohne Musik betreibt. Bei entsprechend lauter Musikwiedergabe sind dann auch die letzten Umgebungsgeräusche kaum noch wahrnehmbar bzw. das Rauschen stört auch nicht mehr. Für Interessierte, die gerne ruhige Musik genießen, sind die OnePlus Buds Pro somit nichts. Windgeräusche mag das ANC auch nicht und kann diese auch nicht wirkungsvoll unterbinden, sodass immer mal wieder was in den Gehörgang dringt. Der Transparenzmodus überzeugt dagegen und leitet gut durch. Ob nun Gespräche oder die Soundkulisse der Umgebung, keines davon wird unnötig verstärkt. So ist mit oder ohne Kopfhörer kaum ein Unterschied festzustellen, bis auf ein minimales Rauschen, wenn man keine weiteren Audiosignale zuspielt.
Die Sprachqualität beim Telefonieren ist Ordnung, ich wurde beim Gegenüber deutlich verstanden, als hätte man das Telefon direkt am Ohr und auch selbst versteht man den Telefonpartner ausgezeichnet. Bewegt man sich aber in windigen Regionen ist auch hier die versprochene Filterung nicht komplett überzeugend, da Windgeräusche auch deutlich beim Gesprächspartner ankamen.
Bei der Klangwiedergabe liefern die OnePlus Buds Pro ein solides Statement ab, mit kraftvoller Basswiedergabe und guter Detailwiedergabe. Beim Bassbereich geht es mit den richtigen Titeln heftig zur Sache, sodass zum Beispiel Tracks von Chris Liebing sehr intensiv wahrgenommen werden, aber genug Raum für die Effekte und Details trotzdem eigeräumt werden. Aber auch mit Whitney Houston macht man nichts falsch. Die Buds Pro agieren ausgewogen, arbeiten stimmliche Details gut heraus und überzeugen mit einer harmonischen Abbildung. Mit persönlich ist die maximale Lautstärke aber etwas zu gering. Bei manchen Spaß-Titeln, die man so richtig abfeiern möchte, fehlte es einfach noch an 1-2 Stufen mehr Power. Klangliche Einstellungen kann man keine vornehmen, denn eine Equalizer-Funktion ist leider nicht vorhanden. Für mich ist die Werksabstimmung zwar in Ordnung, aber ich bin nicht die Welt und jeder hat seine persönlichen Vorzüge bzw. Hörvorstellungen, auf die OnePlus eben nicht eingeht. Schade, in dem Preisbereich eigentlich eine Grundausstattung. Somit habe ich alle Bereiche abgehandelt und komme zu meinen abschließenden Worten.
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