Apple selbst gibt an: “Das spezielle akustische Design, kombiniert mit leistungsstarken H1 Chips und fortschrittlicher Software, ermöglicht es den AirPods Max, Computational Audio zu nutzen, für ein fantastisches Hörerlebnis ganz ohne Kabel.” Das können wir konstatieren: Die Airpods Pro unterstützen Bluetooth. Übertragen wird mit dem Codec AAC oder SBC. aptX, LDAC etc. unterstützt iOS/iPadOS nicht und daher auch nicht die AirPods Max. Beim Fokus auf das eigene Universum bleibt Apple sich treu. Daher würden wir die Airpods Max auch in erster Linie für iOS/iPadOS Nutzer empfehlen, da hier der Nutzen am größten ist. Die AirPods Max verwenden 40 mm Treiber und werden von einem Doppelring-Neodym-Magneten angetrieben. Das ist soweit nichts neues. Das Ohrpolster besteht aus einem Memory Schaum und dichten sehr gut ab. Alles in allem durchaus ein spezielles akustisches Design, wie man es von einem Kopfhörer erwarten kann.
Der Prozessor kommt gleich doppelt vor, also je Hörmuschel einmal. Damit zieht der Prozessor mit den Airpods Pro gleich, die auch jeweils einen H1 Chip haben. Laut Apple können die 10 Rechenkerne 9 Milliarden Rechenoperationen pro Sekunde ausführen. Durchaus eine gewaltige Menge, die für die unterschiedlichen Klangmodi und Funktionen auch benötigt werden. Die Leistung ist gut angelegt, denn die Verzögerung ist immer noch, wenn auch leicht, spürbar. Aber keine Sorge, es gibt keine Systemhänger oder ähnliches, lediglich im Transparenzmodus bemerkt man, dass die Funktion noch nicht ganz in Echtzeit funktioniert.
Die Apple AirPods Max können Bluetooth mit AAC und SBC. Ende. Den Qualcomm Standard aptX oder aptX HD oder Sonys LDAC sucht man im Apple Universum vergeblich. Schlussendlich logisch, denn selbst die neuesten Laptops von Apple mit M1 Chip haben keine aptX Lizenz mehr, da sie nicht mehr auf Hardware von Intel setzen, sondern auf eigens von Apple entwickelte. Ergo wird auf den Codec gesetzt, der seit Jahren Standard im hauseigenen Universum ist.
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