Hui! War mein erstes Vernehmen, denn das, was mir der Supreme aufs Ohr scheppert, habe ich jetzt nicht so erwartet, schon gar nicht in der Qualität. Nach diesem kurzen Moment ging es daran die Wiedergabequalität zu sezieren. Stimmlich muss ich sagen, gefällt mir der Supreme On überaus gut in seiner Darbietung, richtig gut zur Geltung kommt dies wie so oft aber leider erst bei höheren Pegeln. Meinem Gusto nach erscheint der Kopfhörer ein Ticken zu basslastig eingestellt zu sein. Also ging es in die Teufel Headphone-App, um genannte Parameter anzupassen. Abermals Ernüchterung – Standortabfrage – WARUM? Es nervt inzwischen nur noch… Sollte es an Bluetooth gekoppelt sein möge es noch Sinn ergeben, aber warum in einer Anwendung die einen Equalizer bereitstellt?
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Die Anwendung stellt allerlei Funktionen bereit, die auch grafisch schick aufgemacht sind. Das passende Bild bzw. den Farbton kann man ebenfalls direkt auswählen. Grundlegenden Funktionen wie ein automatisches Abschalten des Geräts, sowie aber auch der Sprachassistent können hier geregelt werden. Interessant wird es dann, wenn wir in Richtung der verschiedenen Presets blicken. Diese sind nämlich anders aufbereitet als man es jetzt direkt vermuten würde. Die Equalizer-Bänder können nämlich nicht direkt per separiertem Regler verändert werden, sondern quasi mit dem Finger in die gewünschte Position gebracht werden. Die App ist dahingehend so schlau uns mitzuteilen, dass keine Musik abgespielt wird. So bekommt der Anwender direkt und unmittelbar die klanglichen Anpassungen aufs Ohr und weiß, was gerade für Bereiche (bspw. Höhen oder Mitten) variiert wurden. Irgendwie ziemlich cool gemacht muss ich sagen. So lässt sich auch ohne weiteres, der eingangs angesprochene Hang zum Bass etwas herausnehmen.

Zu Beginn war doch bzgl. der ShareMe-Funktion noch einiges an Skepzis vorhanden, offenbarte sich mir gegenüber diese Funktion als durchaus sinnvoll – war oder ist sie m.E.n doch etwas „falsch“ beschrieben. Um es kurz zu machen, damit ist es möglich, mit zwei zueinander kompatiblen Geräten (Bluetooth Kopfhörern), gleichzeitig Musik oder andere Inhalte klanglich wiederzugeben. Nochmal zum Steuerkreuz an der Ohrmuschel: Dieses funktioniert recht gut, kann Titel Vor- oder Zurück-Skippen, sowie aber auch die Lautstärke anpassen. Oftmals erscheint eine haptische Steuerung ggü. einer Touch-Sensorik von Vorteil. Ich finde, dass beide Wege definitiv ihre Vor- und Nachteile haben. Beim Supreme On passt es super.
Klanglich wusste der Teufel Supreme On ebenfalls zu überzeugen. In der Grundausrichtung doch recht basslastig, kann man dies mithilfe der passenden Teufel „Headphone App“ wunderbar individualisieren sowie auch noch weitere Funktionalitäten steuern. Die Stimmenwiedergabe, oftmals ein Nachteil bei vielen Kopfhörern, ist hier erstaunlich klar und weiß auch in ruhigeren Titel zu überzeugen, sodass man auch mal beim chilligen Entspannen ein paar lockere Titel laufen lassen kann. Wer es mit richtig Dampf bevorzugt wird auch nicht enttäuscht. Der Bass sitzt richtig punchig, nicht schwammig oder dröhnig, sondern packt richtig zu. Wie gesagt, der Supreme on hat mich wirklich positiv überrascht.
Der Akku soll bekanntlich bis zu 30 Stunden Betrieb schaffen, was er auch annähernd erreicht. Bei mir war nach knapp 29 Stunden Schluss. Eigentlich alles im grünen Bereich oder besser gesagt üblich, wie die Abgaswerte an anderer Stelle… Ein paar pfiffige Details wurden bislang unterschlagen. Das mitgelieferte Klinkenkabel ist nicht nur in der gleichen Farbe wie der Kopfhörer selbst gehalten, nein es lässt sich auch verriegeln wie man es bspw. von beyerdynamic Kopfhörern her kennt. Ein USB-Typ-C-Kabel liegt ebenfalls mit bei. Den Tragekomfort habe ich als okay empfunden, hätte mir im oberen Bereich des Kopfbügels aber etwas mehr Polster gewünscht.
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