Mit dem Teufel Surpreme On bringt das Berliner Unternehmen einen weiteren Bluetooth On Ear Kopfhörer auf den Markt, der sich mit aktuellsten Ansprüchen an diese Produktgattung schmücken möchte. Er wird in sechs verschiedenen Farben und zum Preis von rund 150 Euro erhältlich sein. Wir waren gespannt wie sich das Produkt letztlich in der Praxis schlagen wird.
Die neueste Kreation aus dem Hause Teufel steht sinnbildhaft für das Lifestyle-Denken und möchte das auch entsprechend vermitteln. Zum Teil über die verschiedenen Farben, sowie aber auch schon beim generellen filigranen Auftreten selbst. Bei der technischen Ausstattung sieht es so aus, dass Bluetooth 5.0 mit aptX sowie auch AAC mit an Bord sind, NFC steht ebenfalls mit zur Verfügung.
Auch möchte der Kopfhörer mit seinen zwei verbauten Mikrofonen für hohe Sprachqualität beim Telefonieren sorgen. Die sogenannte ShareMe-Funktion soll es zudem ermöglichen, dass man zwei Smartphones gleichzeitig mit dem Kopfhörer verbinden kann. Die Praxisvorstellung muss sich dann aber jeder selbst überlegen…Im weiteren Verlauf des Artikels wird aber noch geklärt, was es damit auf sich hat. Prinzipiell sollen der integrierten Freisprecheinrichtung aber die zwei verbauten Mikrofone zugutekommen, die auf Quallcomm cVc Technologie basieren. Ebenfalls ist eine Sprachsteuerung via Google oder Siri möglich.
Wir haben für den Test das Muster im Farbton „Sand White“ erhalten. Es ist keinesfalls als „Rosa“ oder dergleichen zu bezeichnen, geht schon leicht in den Beige-Ton und sieht objektiv betrachtet, sehr gut aus. Aber jeder hat ja so seine Farbpräferenzen. Um mal direkt zu Verarbeitung bzw. der Haptik zu kommen – diese erscheint auf den ersten Blick doch recht gut zu sein. Der Kopfbügel ist faltbar und besteht aus Federstahl sowie hat auch weiche Ohrpolster spendiert bekommen, was insbesondere Brillenträger erfreuen soll / wird, denn der Auflagedruck soll merkbar geringer sein. Gerade aber die Kopfbügel machen einen soliden Eindruck, was man oftmals ja nicht immer von Produkten dieser Gattung behaupten kann. Zusammengeklappt dürfte der Supreme On doch in recht vielen Taschen unterzubringen sein, ohne das es sperrig wird. Der Lieferumfang ist so gestrickt, das ein kleiner Ledetragebeutel, ein 3,5 Klinkenkabel im Kofphörerfarbe, sowie ein schwarzes USB-C-Ladekabel mit beiliegen.
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Der Teufel Supreme On am designierten Einsatzgebiet angekommen
Nochmal zum Kopfbügel, dieser erscheint mir doch sehr robust zu sein und kann auch geknickt, gefaltet oder mal gedrückt werden. Nicht das man den Kopfhörer zwangsweise als Antistressball verwenden soll, aber passieren genannten Szenarien, dürfte der Bügel wohl nicht so schnell brechen oder dergleichen. Die Polsterfunktion ist relativ marginal gegeben, an der außen liegenden Seite aber optisch durch Stoff aufgewertet. Die Ohrmuscheln selbst gefallen in Bezug auf die Verarbeitungsqualität, auch der PU-Schaum im On-ear zeigt sich sehr flexibel. Kleine Steuerelemente sorgen zudem dafür, dass man immer die Kontrolle über die genannten Funktionen hat. Den Kopfhörer kann man auch per 3,5 mm Klinkenkabel an Zuspieler anschließen. Geladen wird das Gerät via USB-Typ-C-Schnittstelle.
Bei der Akku-Leistung gibt der Hersteller bis zu 30 Stunden an, je nach Lautstärke natürlich wieder. Bei mittlerer Lautstärke und aptX sollen rund 20 Stunden möglich sein (Herstellerangabe). Eine intelligente Erkennung pausiert u.a. die Wiedergabe, sobald man den Kopfhörer absetzt bzw. startet diese wieder beim umgedrehten Verfahren. Unter der Haube sind Linear-HD-Treiber (40mm) mit entsprechenden Neodym-Magneten verbaut, die wiederum einen Frequenzbereich von 20 – 20000 Hz abdecken wollen. Die Nennimpedanz beträgt beim Surpreme On 26 Ohm. Kommen wir nun zum Praxistest.
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