HiFi-Kompaktanlagen

Test: Denon CEOL N10 Mini-System

 

Detailansicht

In einem schicken weißen Design steht die Denon CEOL N10 HiFi Kompaktanlage bei uns in der Redaktion. Wer jetzt kein Freund von dieser Farbgebung ist, der kann noch auf eine graue oder komplett schwarze Variante beim Händler ins Regal greifen. Aber auch die Lautsprecher „müssen“ nicht mitgekauft werden, für knapp 50,- Euro weniger gibt es die kompakte Anlage eben auch ohne Schallwandler. Bei der Materialwahl geht man konsequent den Weg des Kunststoffs, welcher wertig und mit passenden Spaltmaßen eingesetzt wird. Das lässt die Anlage aber nicht irgendwie preiswert dastehen, sondern Denon bekleidet die Stahlchassis gekonnt in einem weißen Gewand, welches sehr gut zur heutigen Lifestyle Designsprache passt. So umgibt eine glänzende Kunststoffhülle die Front und die seitlichen Wangen des Gehäuses und im Top sitzt eine Acrylplatte, die wie eine eingesetzte Glasplatte wirkt. Für farbliche Akzente, wenn man die dezenten Streifen so bezeichnen kann, sorgen seitlich vertikal verlaufende Streifen mit einer metallischen Erscheinung.

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Im Top der Anlage sitzt die schon erwähnte klare Acrylplatte, die im Deckel eingelassen wurde und ein berührungsempfindliches Bedienfeld bereitstellt. Durch die eingesetzte Platte bekommt der Deckel etwas Tiefe und lässt das Mini-System sehr hochwertig wirken. Neben dem HEOS-Logo sind hier elementare Funktionen wie Eingangsquelle, Lautstärke oder die Menüsteuerung zu finden. Damit aber auch haptisch etwas geboten wird, wurden die CD-Auswurftaste und der Power-Knopf in Aluminium und mit einem „echten“ Druckpunkt in der Front eingelassen. Der integrierte CD-Player kann neben handelsüblichen CDs auch mit Datenträger im WMA- oder MP3-Format umgehen. Dazu kommen ein Kopfhörerausgang und ein USB-Eingang der im Übrigen auch mit HiRes-Formaten wie FLAC oder DSD umgehen kann.

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Damit auch alle Informationen, Einstellungen etc. grafisch dargestellt werden können, sitzt unter der stabilen CD-Schublade ein sehr gut lesbares dreizeiliges OLED-Display. Dieses ist in verschiedenen Abstufungen dimmbar, ist aus der Entfernung noch gut erkennbar und bietet eine stimmige Auflösung. Das hat auch seinen Grund, denn es liegt ja auch eine Fernbedienung dem System bei und man möchte die Einstellungen ja nicht unbedingt am Gerät selbst vornehmen müssen und mit diesem wirklich sehr wertigen „Steuerungsknüppel“ ist auch jede Funktion schnell zugänglich. 

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Für die Kommunikation mit der Anlage stehen verschiedene Wege offen. Wer es kabellos mag, kann die Verbindung über WLAN, Bluetooth oder Airplay 2 herstellen. Für eine kabelgebundene Zuspielung stehen auf der Rückseite zwei digitale Eingänge, ein analoger Eingang und eine Netzwerkschnittstelle zur Verfügung. Wer eine Unterstützung im Tiefbassbereich anstrebt bzw. einen Subwoofer einsetzen möchte, der nutzt einfach den Subwoofer Out. Auch die Lautsprecherklemmen sind auf der leicht eingefassten Rückseite untergebracht. Diese bieten eine sehr einfache Funktion, durch einfach Drücken gibt die Klemme ihren Anschluss frei und eine Feder sorgt beim Loslassen dass das verbundene Kabel fixiert wird. Für Freunde der gepflegten Radiounterhaltung liegt dem Lieferumfang eine Antenne bei und kann auf der Rückseite mit der N10 Anlage verbunden werden. Die Idee, die Rückseite leicht nach innen zu versetzen, damit die Anlage sehr wandnah aufgestellt werden kann, hätte fast perfekt funktioniert. Doch Stromkabel und eventuell genutzte Cinchkabel stehen leider noch etwas über, so das ein Abstand zur Rückseite nötig bleibt.

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Zu einer Kompaktanlage gehören natürlich auch Lautsprecher und die liefert Denon in unserem Fall gleich mit. Die beiden farblich abgestimmten Lautsprecher setzen auf ein 2-Wege-System mit einem 120mm Tiefmitteltöner und einem 30mm Hochtöner, sitzen hinter einer festmontierten Frontbespannung und werden mittels Push-Schraubklemmen mit dem Lautsprecherkabel verbunden. Das liegt dem Lieferumfang bei, wobei man hier eher von „Klingeldraht“ sprechen sollte, aber für diese Kombination langt es und es steht ja jedem frei anderes zu benutzen. Wer jetzt lieber seine schon vorhandenen Lautsprecher mit dem System verbinden möchte, kann die Anlage mit ihrer Class-D 60 Watt Endstufe auch ohne Lautsprecher erwerben. 

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Mit sehr kompakten Abmaßen, dessen Grundfläche ein DIN-A4-Blatt unterschreitet, benötigt die kleine „Allzweckwaffe“ nicht viel Platz bei der Aufstellung. Bietet dafür aber eine hohe Konnektivität in kabelloser oder kabelgebundener Ausführung. Dazu kommt eine sehr gute Verarbeitung, die trotz dem umfänglichen Einsatz von Kunststoff mit einer gewissen Wertigkeit überzeugen kann, woran auch das elegant umgesetzte Bedienfeld in der transparenten Acrylplatte seine Mitschuld trägt. Wie sich die Anlage in der Praxis geschlagen hat und wie sie klanglich unterwegs ist, klären wir auf der nächsten Seite.


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