Jeder der sich dieses Artikel komplett durchgelesen hat, wird festgestellt haben, dass wir für das Technics SC-C70 OTTAVA Musiksystem viel Lob übrig hatten und kaum Kritikpunkte äußern konnten. Technics schafft es mit dem OTTAVA-System ein gewisses "Haben" Gefühl zu erzeugen, auch bei uns Redakteuren. Das liegt einmal an der sehr wertigen Verarbeitung des Gehäuses, die optisch überaus gelungene Integration der Steuerungstasten in das massive Aluminium des Deckels und an den kleinen Features, wie das beleuchtete CD-Laufwerk oder ein sehr gut lesbares Display. Auch wenn die Seitenteile und die Front aus Kunststoff gefertigt wurden, schmiegen sie sich wunderbar in die optische Erscheinung ein und wirken nicht als Fremdkörper. Leider wurde diese klare Designsprache an der Unterseite nicht konsequent weitergeführt und der Subwoofer wirkt irgendwie nachträglich angebracht. Für den einen oder anderen sicherlich völlig uninteressant, fällt das im Alltag nicht wirklich auf. Passen wollte es für uns trotzdem nicht. Betrachtet man alles zusammen und beurteilt es völlig objektiv, hat Technics ein hervorragendes und zeitloses Erscheinungsbild erschaffen.
Auf der technischen Seite bringen die Japaner fast alles an Konnektivität unter, was der heutige Anspruch so mitbringt. Für die drahtlose Verbindung stehen Bluetooth, Airplay oder WLAN zur Verfügung. Wer eher auf kabelgebundene Zuspielgeräte setzten möchte, für den hat die Anlage zwei analoge und optische Eingänge sowie einen Ethernet-Anschluss im Gepäck. Dazu kommt eine Unterstützung für die Streaming-Dienste TIDAL und Spotify, aber auch aktuelle Radiotechnik mit DAB+ ist mit von der Partie. Da fällt uns ein, den „altmodischen“ CD-Player haben wir noch gar nicht erwähnt. ;) An Zuspielmöglichkeiten fehlt es jedenfalls nicht und alles wichtige ist verbaut. Dazu addieren wir jetzt noch die sehr gute App-Steuerung, welche optisch als auch vom Aufbau als gelungen bewertet werden kann. Nach so einer guten Performance ist die Erwartungshaltung an die akustische Wiedergabe dementsprechend angewachsen.
LANGWEILIG könnte man jetzt sagen. Wie soll es auch anders sein, Technics schafft es auch auf der klanglichen Ebene unsere Erwartungen zu erfüllen bzw. noch zu übertreffen. Was dieses kleine kompakte Teil klanglich zu leisten vermag ist überaus beeindruckend. Trotz geringen Platzanspruchs ist das Klangbild als sehr präsent und raumfüllend zu beschreiben. Einzelne Instrumente oder Stimmen werden detailliert aufgelöst wiedergegeben und gut in das musikalische Geschehen eingebunden. Das räumliche Bühnenbild ist in der Darstellung deutlich wahrnehmbar und für solch ein System recht voluminös. Der Subwoofer untermauert die Ernsthaftigkeit des Klangbildes, kann mit einem gut platzierten Punch die Ringrichter und in punkto Wirkung auch überzeugen. Ein Mike Tyson wird die C70 nie im Bassbereich sein, aber ein Henry Maske mit absoluter Genauigkeit und Präzision dafür schon. Ein sehr stimmiges Klangbild erwartet den Käufer hier, welches auch mit hohen Pegeln aufwarten kann, unser Hörraum von knapp 32m² jedenfalls fühlte sich mit der Technics SC-C70 gut unterhalten.
Im Preisgefüge ordnet sich das Technics SC-C70 OTTAVA Kompaktsystem mit knapp 900,- Euro im oberen Preissegment der Komplettanlagen ein. Aufgrund der optischen Erscheinung, vielen Zuspielmöglichkeiten, technischen Ausstattung und überaus homogene Klangwiedergabe, erscheint der geforderte Kaufpreis durchaus fair. Erhältlich ist die Technics SC-C70 im Fachhandel oder bei diversen Online-Shops.
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Technics SC-C70 OTTAVA Kompaktsystem de luxe |
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| Lautsprecher Testberichte | Hersteller-Homepage | |
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| Pro | Contra | ![]() |
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| + Verarbeitung / Materialwahl + Unterbringung der Steuerungselemente + optische Wirkung + technische Ausstattung / Funktionen + Zuspielmöglichkeiten + Technics Music APP + ausgewogenes Klangbild + Subwoofer klangliche Integration |
- Subwoofer optische Integration - fehlende Steuerung des Radioteils mittels App |
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