Die JBL One App ist inzwischen eine sehr gute Erweiterung des Funktionsumfeldes des Lautsprechers und nicht mehr nur optionales Beiwerk. Im Zusammenhang mit dem Authentics 500 können hier einige Funktionen ausgewählt und justiert werden. Die Einrichtung ist simpel und klappte sofort. Beim ersten Startprozess wird Befehls-getreu der entsprechende Lautsprecher gesucht und gefunden, sowie direkt mit dem heimischen Netzwerk verbunden. Im Anschluss erfolgt sogar direkt ein Check nach der aktuellsten Firmware-Version.

Umfangreiche JBL One App
Neben weiteren grundlegenden Settings bekommt man hier die Schnittstelle zu zahlreichen Streaming-Diensten geboten, die sich dann mit in die App integrieren und die Musik daraus steuern lassen. Auch lassen sich Stereo-Verbunde aus zwei gleichen Lautsprechern, sowie auch generell Multiroom-Setups kreieren lassen. Alles in allem wirkt Anwendung sinnig und rund aufgebaut. Kommen wir auf der nächsten Seite dann zum abschließenden Fazit. Aber auch klangliche Anpassungen am 3-Band-Equalizer können hier vorgenommen werden. Die Smart-Assistenten lassen sich natürlich auch in diesem Fall gut bebildert einrichten und steuern. Wer diese nicht benötigt, kann auf der Rückseite am Lautsprecher das Mikrofon per Schalter deaktivieren.
Kleine stationäre Anlagen hatten wir schon oft im Test, zuletzt den Teufel MOTIV Home mit ähnlichen Voraussetzungen im Bereich der Größe sowie auch dem Feature-Set. Ganz gut im Vergleich passt auch eine Technics SC-C70 MK2 Kompaktanlage, die sogar noch ein CD-Laufwerk bietet. Die Leistung dessen und auch anderer Vergleichskandidaten war bisweilen immer recht überzeugend. Aber konzentrieren wir uns einmal auf die akustischen Eigenschaften des Authentics 500.
Passiver Subwoofer - nach unten gerichtet
Wie schon im Verlauf des Artikels attestiert, ist der Lautsprecher vergleichsweise leicht und suggeriert nicht sofort das, was uns beim musikalischen Ersteindruck entgegengeworfen wurde. Die klangliche Größe, die kraftvollen Untermalungen aller Frequenzbereiche und die unglaublich groß klingende Bühne war keinesfalls vorhersehbar gewesen. Genau genommen kann man, sofern man im Hause JBL bleibt, den Lautsprecher mit einer Boombox 3 Wi-Fi vergleichen. Unser Testling bietet aber nochmal mehr Leistung – und das hört man in allen Belangen.
Rückseite mit Bassreflexausgängen und Anschlusspanel
Wer jetzt vermutet, dass hier ein subtiler Rotzkopf vor einem steht, der irrt. Zum einen kann man als Anwender die Frequenzen in der JBL App noch im 3-Band-Equalizer nachjustieren, sowie am Gerät selbst per Drehregler eine Schnellanpassung vornehmen. So lässt sich das Akustische auch immer schön den räumlichen Gegebenheiten oder den eigenen Präferenzen nach anpassen.
Auffällig ist für den Authentics 500, das vergleichsweise große Bühnenbild, welches uns der Lautsprecher zeichnet. Gewohnheitsgemäß muss sich das Schallbild der Membranen nicht immer so grandios von einem kompakten Korpus ausbreiten, wie es vollzogen wird. Das ist wirklich erstaunlich und erfreulich zugleich. Ähnliche Eigenschaften lassen sich auch im Bereich des Tiefgangs beschreiben. Denn dank des 165 mm Subwoofers an der Unterseite kann zu jeder Zeit ein mächtig großer Spaßfaktor aufkommen, da alles wohlwollend mit tiefen Frequenzen untermalt wird. Nicht vordergründig, sondern genau so, wie man es selbst möchte. Wer will, kann aber auch extrem übertreiben, für einige sicher eine spannende Option (...)
Der Authentics 500 ist ein klanglich sehr ausgewogen agierender und sehr gut abgestimmter Lautsprecher respektive HiFi-Kompaktanlage, die mitunter kleine Stereo-Kompaktboxenanlagen obsolet werden lässt. Kommen wir auf der nächsten Seite final zum Fazit.
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