Die Installation des Citation OASIS ist dank der Google-Schnittstelle denkbar einfach. So meldet sich in meinem Fall die Google Home App automatisch, sobald der OASIS am Stromnetz hängt, das ein neues Gerät zur Installation zur Verfügung steht. Da Google Chromecast und mein WLAN in diesem Leben irgendwie keine wirklichen Freunde mehr werden, brauchte ich ein paar Anläufe bis der OASIS in meiner Google-Oberfläche als Gerät auftauchte. Liegt aber tatsächlich am WLAN, denn der Citation AMP, welchen ich über ein Kabel in mein Netzwerk einführte, zickte nicht rum. Wie dem auch sei, nach der Einrichtung und Zuweisung des Raumes war der OASIS einsatzbereit und stellte auch die üblichen Funktionen von Chromecast bereit. Da sich diese bei allen Geräten ähneln, verweise ich hier auf unseren Multiroom-Artikel: Multiroom-Systeme
Ein Vorteil von Google Chromecast ist ganz klar derer, dass man unterschiedlichste Geräte in einem Multiroom-System kombinieren kann und nicht auf einen Hersteller fixiert ist, wie es bei geschlossenen Systemen der Fall ist. Der Nachteil von Chromecast liegt in meinen Augen an der sehr einfach ausgestatteten Software, die keine Klangregelung oder speziellen Einstellungen für die Geräte bereitstellt und so weitere Apps nötig macht. Hier spielen geschlossene Systeme klar ihre Stärken aus, da sie auf die Geräte genau zugeschnitten sind. Im Fall von der Citation-Serie, greifen hier alle Modelle auf Chromecast zurück und sind somit kinderleicht miteinander zu kombinieren.
Da im OASIS auch ein Sprachassistent sitzt, kann der kompakte Lautsprecher auch zur sprachlichen Steuerung der Multiroom-Umgebung genutzt werden, lässt sich aber auch selbst über Zuruf in seiner Funktion größtenteils dirigieren. So kann man ihn nach dem Wetter fragen, aktuelle Nachrichten abrufen oder einfach den Radiosender vorgeben, den er abzuspielen hat. Mit „Okay Google“, erfüllt der kompakte Lautsprecher einem fast jeden Wunsch. Auf welche Medien der OASIS dabei zurückgreifen soll oder eben auf welche nicht, kann in der Google App klar definiert werden.
Klanglich hat der „Kleine“ positiv überrascht mit einem klaren und sehr differenzierten Klangbild. Details werden gut herausgearbeitet, die Audiosignale lösen sich gut vom Lautsprecher, bilden ein stimmiges Bühnenbild und bringt auch etwas Dynamik im Bassbereich mit. Auch bei maximaler Lautstärke ändert sich daran nichts, der Citation OASIS bleibt souverän in seiner Klangkultur, übertreibt nicht oder fängt störend an zu übersteuern. So sind für den kompakten Multifunktionswecker auch kleine Küchenpartys kein Problem.
Wecker ist auch das letzte Stichwort, denn dieser ist auch per Sprachassistenten programmierbar und kann auch mit einem beherzten „Okay Google Stop“ wieder zur Aufgabe gezwungen werden. Wer jetzt mehr als nur den üblichen Weckerton des OASIS hören möchte, sagt einfach „Okay Google weck mich um… mit dem Sender / der Playlist …“ und schon kann man auch mit Musik aufwachen. Diese Art der Bedienung läuft sehr intuitiv ab und man ist überrascht, wie viel der Sprachassistent mittlerweile versteht. Voraussetzung ist halt die Verbindung mit der Datenkrake Google. Ob oder welcher Anbieter da mehr oder weniger „spioniert“, möchte ich an dieser Stelle nicht bewerten. Die Nutzung von smarten Geräten ist mittlerweile ohne Datenfreigabe nicht mehr möglich, dass sollte mittlerweile jedem klar sein, man entscheidet halt nur noch, wem man seine Daten zur Verfügung stellt. Viel mehr gibt es zum Harman Kardon Citation OASIS auch nicht zu sagen und ich komme zu meiner abschließenden Beurteilung.
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