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Test: LG OLED65E8

 

Detailansicht

Die Illusion des Schwebens – mit nicht weniger als diesem Slogan wirbt LG auf der Homepage zum E8. In der Tat wirkt das gewählte und umgesetzte Design sehr „luftig“ wenn man das an dieser Stelle mal subjektiv einschätzen darf. Denn der Standfuß als solcher wird lediglich in die rückwärtig aufgesetzte Glasscheibe (ca. 4mm dick) geschoben und hält so das Gesamtgewicht von knapp 30 Kilogramm. Sehr beachtlich und aber auch zugleich ein wenig beängstigend (…) Fakt ist aber, dieses Konstrukt steht sicher, auch wenn der TV einen gewissen „Nachschwingeffekt“ mitbringt und dieser sich keinesfalls absprechen lässt. Alle anderen Beschreibungen wären schlichtweg gelogen. LG tauft dieser Art des Standfußes übrigens „Picture-on-Glas“ Design. Wer möchte, kann diese Halterung natürlich entfernen und den TV an der Wand montieren.

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Die Verarbeitungsqualität wirkt im Vergleich zu den Vorjahresmodellen nochmal einen Ticken hochwertiger, was nicht zuletzt auch mit an der geänderten Farbwahl liegt. Generell erhält man hier ein sehr exklusives Stück Technik, was dem Käufer auch in Form der dargelegten Haptik vermittelt wird. Das Panel ist, wie wir ja inzwischen wissen, bei allen OLED-TVs aktuell gleich, da LG ja aktuell der einzige Hersteller solcher ist. Die Oberfläche ist als „glare“ also spiegelnd zu beschreiben. Der Kontrastfilter ist empfunden nochmals intensiver ausgeprägt als es schon bei der 2017er-Serie der Fall war. Auch zu erkennen daran, dass der violette Farbstich nur noch marginal ausgeprägt ist. Eine kleine rote Statuslampe innerhalb der Soundbar signalisiert im Übrigen den Betriebszustand (ein- oder ausgeschaltet). Im eingeschalteten Zustand ist diese gänzlich aus.

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Die Soundbar – wenn man nicht genau hinguckt bzw. herangeht sieht man gar nicht sofort, dass eine beim E8 verbaut ist. Umso erstaunlicher erscheint es, mit welchem Leistungsvermögen man diese Klang-Anlage ausgepriesen hat. Die Dolby Atmos Zertifizierung muss in diesem Zusammenhang genauer erläutert werden, aber die 60 Watt Systemleistung wovon 20W auf den „Subwoofer“ zurückfallen, erscheinen durchaus realistisch. Optisch integriert ist das als 4.2 titulierte System jedenfalls hervorragend, da die Lautsprecherleiste sich überhaupt nicht aufdrängt. Das Zusammenspiel mit der Glas-Konstruktion erhöht diesen Haptik-Faktor nochmals. Kommen wir nochmal zu Dolby Atmos, der TV ist in der Lage Ton-Signale aufzunehmen und zu decodieren. Beispielsweise von Amazon oder Netflix – und gibt diese dann wieder aus oder an externe Geräte (AV-Receiver) weiter. Die Soundbar selbst hat laut LG „nach oben und frontal abstrahlende Chassis“ verbaut bekommen. Mit genaueren Angaben hält man sich leider bedeckt. Eine genaue Klangeinschätzung haben wir im eingangs hinterlegten Video, sowie später im Praxistest festgehalten.

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Das Anschlusspanel teilt sich auch hier wieder in zwei Bereiche auf. Seitlich ausgerichtet befindet sich der CI+Slot, wo die entsprechende Adapter-Karte nicht vormontiert ist, darunter drei HDMI-Ports, wobei einer davon als ARC-kompatibel gekennzeichnet ist. Hinzu kommt ein seitlich ausgerichteter USB-Anschluss. Der zweite Anschlussbereich ist dann rückwärtig gerichtet und hält nochmal zwei weitere HMDI-Ports bereit. Dazu gesellen sich der RJ45-Stecker, die Komponenten-Anschlüsse, der terrestrische F-Stecker für das Antennenkabel, der Koaxiale-SPDIF-Anschluss sowie ein AUX-Stecker. Leider sind auch die beiden rückwärtig gerichteten USB-Ports im 2.0 Standard zertifiziert bzw. im Datendurchsatz limitiert. Hier hätte es durchaus auch eine 5 Gbit Ausführung (USB 3.0) sein dürften.

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Die Anschlüsse sind sinnig sortiert und definitiv praxistauglich. Einzig beim rückwärtig gerichteten SAT-Tuner-Anschluss sollte man im Vorfeld etwas mitplanen und sich entsprechend gewinkelte Anschlüsse bereithalten – sofern man wenig Platz hinter dem TV hat. Was auch bei der 2018 Modellreihe schade ist, dass man das Stromkabel nicht abnehmen und beispielsweise durch ein längeres ersetzen kann. So ist man gerade bei einer Wandmontage wieder gezwungen, auf ein klobiges Verlängerungskabel zu setzen.

 

Standfuß sowie Montage

Der Sockel bzw. Standfuß ist einer der großen Änderungen bei der E-Serie. Im Kern wird der gesamte TV dort in einen Schlitz geschoben und verschraubt. Eine zusätzliche Sockelleiste verteilt den Druck dann gleichmäßig. Der Fuß selbst ist sehr massiv und schwer – auf der Vorderseite wo auch der Schriftzug sitzt, findet man poliertes Aluminium vor. Bei der rückseitigen Abdeckung handelt es sich um eine Kunststoffhaube.

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Zur Montage selbst haben wir im einleitend verlinkten Video bei Minute 1:20 nochmal eine passende Sequenz mit eingebaut, in der man sieht wie selbiges letztlich realisiert wird. Fakt ist – der TV steht sicher, wippt nach, aber hinterlässt keinen labilen Zustand. Am Ende aber dennoch eine Geschmacksfrage.

 

 

Wandbefestigung mit VESA-Halterung

Selbstredend kann man auch diesen TV an der Wand montieren. Ein wenig Überwindung gehört definitiv dazu dieses scheinbar so zerbrechliche Stück Technik anzufassen und zu montieren. Diejenigen welche diese Zeilen gerade lesen und genau das beabsichtigen, werden sicher wissen was wir meinen. ;-) Aber kommen wir mal zu den Fakten. Die VESA-Vorrichtungen sind in den Maßen 300 x 200mm angelegt. Dank der planen Auflagefläche muss nicht großartig etwas beachtet werden – Abstandshalter zwischen Haltebügel und TV und weiter geht es mit der Montage (…)

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Wichtig an dieser Stelle ist auch hier wieder zu erwähnen, dass sich bei etwaigen vorhandenen Halterung das Höhenverhältnis verschiebt, da sich die VESA-Halterung bzw. die Technik des OLED im unteren Drittel befindet. Ergo muss man dies im Vorfeld einer Wandmontage mit einkalkulieren. Im Endeffekt keine große Sache das ganze Vorhaben und aber definitiv nur zu zweit zu bewerkstelligen!


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