Test: Dreame S100 Mini-LED TV - 65"

Dreame S100 newsEin weiterer Hersteller am TV-Markt, oder besser gesagt ein weiterer Brand, ist im Grunde kein Einzelfall. Mit dem Dreame S100 dringt das besagte Tech-Unternehmen aus China in einen Bereich vor, der in letzter Zeit stark geschröpft wurde. Bekannt für Produkte aus dem Smart-Home-Segment, startet der S100 4K-Mini-LED und will sich mit einer guten Ausstattung sowie einem attraktiven Preispunkt hervortun.

 

 

Selbstredend gibt es aktuell am Markt sehr viele TV-Hersteller, die in der breiten Masse wenig mediale Kenntnis genießen. Einige wurden vor nur ein paar Jahren belächelt und stehen inzwischen in den Top 3 der Verkaufszahlen (…) Ob Dreame auch diesen Weg gehen wird, dass muss sich zeigen. Industriell betrachtet hat der Konzern allemal das Potential dazu. Preistechnisch ordnet sich der TV aktuell mit rund 999 Euro ein.

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Das Panel (FALD) des 4K-Gerätes oder besser gesagt der Modellreihe basiert auf der bekannten Mini-LED-Technologie, die auch hier einen QLED-Layer spendiert bekommen hat. Was leistungstechnisch zu erwarten ist, dass klären wir im Laufe des Artikels.

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Hinsichtlich der Gaming-Kompatibilität wird alles Wichtige geboten. Neben der 144 Hz Darstellung gibt man die Latenz mit 8 ms an, sowie auch MEMC (Zwischenbildberechnung). HDMI 2.1 für die vollständig unterstützte Anschlusskompatibilität für Konsolen und PCs steht ebenfalls zur Verfügung. ALLM lässt sich bereits auch auf der Feature-Liste finden, sowie ein Gaming-Overlay bei angeschlossenem Endgerät

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Neben den genannten Features steht auch das Thema Audio ganz groß im Fokus. Ab Werk kommt der TV bzw. alle Ausführungen mit einer sehr potenten Anlage daher, welche Dreame sogar selbst als Soundbar mit Subwoofer bezeichnet. Wie auf den Abbildungen zu sehen, befindet sich rückwärtig in der Panelmitte ein Mittel- Tieftöner, sowie weitere Chassiseinheiten im unteren Bereich. Seitlich ausgelassen hat man, von vorn im Übrigen nicht zu sehen, zwei Tieftöner verbaut. Insgesamt soll diese 4.1.2-Kanal-Lösung eine Systemleistung von 70 Watt vorzuweisen haben.

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Als Basis verwendet man hier die aktuellste Google-TV-Version, die somit alle erdenklichen Streaming-Möglichkeiten bietet. Unterstützt werden zudem Dolby Vision, HDR10+, HDR10 und HLG. Als zentrale Recheneinheit möchte man hier einen eigenen Chip auf die Bahn gebracht haben. Dieser trägt den eindrucksvollen Namen Dreamind Pro AI Processor, der letztlich wie jeder andere dieser Gattung auch, für die Berechnung des Kontrasts, der Schärfe, Klarheit, der Auflösung und der Szenendarstellung zuständig ist. Spannend an dieser Stelle: 

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Video von der IFA 2025 als kurzes Vorstellungs Hands on:

Die nachfolgende Tabelle hält noch einmal alle wichtigen Detail-Aspekte bereit:

 

TV im Überblick
Name  Dreame S100 - 65 Zoll
Preis  999,- (Straßenpreis)
Garantie  2 Jahre
Hersteller-Homepage  https://de.dreametech.com
Gewicht ohne Standfuß  15,4 Kg (mit Standfuß)
Maße  144 x 83 x 8,3 cm (mit Standfuß)
VESA  300 x 200
 
Display  Mini-LED, Direct Lit
Display-Typ  QD-OLED
Panel-Größe  65 Zoll
Bildfrequenz  144 Hz (4K)
HDR-Formate  Dolby Vision, HDR, HDR10, HLG
Sound  70 Watt Sound-System - 4.1.2-Kanal
 
Betriebssystem  Google TV
Anschlüsse  4x HDMI 2.1 (4K @ 60 Hz)
 2x USB, opt. Tonausgang, LAN Wi-Fi 6 / 802.11ax, 1x CI+ Slot
Tuner  1x DVB-C/​-T/​-T2/​-S/​-S2
Sonstiges  Standfuß ab Werk mitgeliefert
 Google Assistant integriert
 HbbTV, Sprachsteuerung

 


 

weitere Detailansichten

Das Gehäuse respektive das Design des TVs ist elegant und schlank gestaltet worden. Wer möglichst wenig Technik um sein Panel, dafür eine gewisse Eleganz erhalten möchte, der ist hier goldrichtig. Ein wirkliches Kabelmanagement findet man leider nicht vor. Etwaige Kabelstränge lassen sich aber mittels mehrerer (beigelegter Clips) am Gehäuse entlang verlegen und punktuell durch den Standfuß nach außen führen.

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Glossy Panel - spiegelnd

Der Standfuß wird am TV-Rahmen befestigt und ist mir einigen Gold-Akzenten ausgestattet. Der Stand des TVs ist stabil und wackelt keinesfalls. Der Materialmix und die Farbwahl sind gut gewählt und verleihen dem Gerät ein gewisses, edles Antlitz.

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Der genannte Farbmix setzt sich auch am Panel bzw. Rahmen weiter fort. So wirkt das Gerät nicht nur wie eine subtile, schwarze Röhre. Auf der Rückseite oder besser gesagt seitlich ausgeführt, finden sich noch die Bassreflex-Öffnungen des 4.1.2-Lautsprecher-Systems.

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Der Fernseher bietet vielfältige drahtlose Verbindungen und ausreichend physische Schnittstellen, um Bild- und Tonsignale flexibel zu übertragen. Zur Ausstattung gehört zunächst ein Triple-Tuner für den klassischen TV-Empfang über Antenne, Kabel oder Satellit, allerdings in der einfachen Ausführung ohne Twin-Funktion.

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Stromkabel - per Verlängerung anpassbar

Drei HDMI-2.1-Eingänge stehen zur Verfügung, bist zu 144 Hz in der Darstellung können. Einer der HDMI-2.1-Ports unterstützt eARC, wodurch hochwertige Audioformate wie Dolby Atmos oder DTS:X zuverlässig an eine kompatible Soundbar oder AV-Anlage zurückgeleitet werden können. ALLM als Gaming-Feature steht ebenfalls zur Verfügung, VRR allerdings nicht. Ergänzend stehen ein digitaler optischer Audioausgang (S/PDIF), ein CI+-Schacht, ein Ethernet-Anschluss mit 100 Mbit/s und zwei USB-2.0-Ports bereit. Ein klassischer, analoger Klinkeneingang für Kopfhörer oder andere Audio-Geräte ist ebenfalls vorhanden. Für die kabellose Kommunikation sind Bluetooth sowie WiFi 5 verbaut. Das Stromkabel ist frei abnehmbar und kann somit selbst konfektioniert installiert werden.

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Die Fußkonstruktion wird direkt am Rahmen verbaut, kann aber auch weggelassen werden und das Display mittels VESA 400 x 300 mm Standard über eine Halterung an der Wand befestigt werden. Das rückwärtige Gehäuse ist stabil und suggeriert eine problemlose Montage, sofern man dies auch umsetzen möchte.

 

  

Klang des Dreame S100

Auch wenn man, wie auch viele andere Hersteller, hier mit Dolby Atmos wirbt, sollte nicht der Eindruck entstehen, hier einen kompletten Soundbar-Ersatz zu erhalten. Auch wenn die Chassis-Bestückung als 4.1.2-Kanal-Setup beworben und auf der Rückseite ein großer Subwoofer verbaut ist, will die klangliche Leistung nicht ganz den Angaben auf dem Papier gerecht werden. ABER: wir sprechen hier von Kritik auf hohem Niveau, im Vergleich zu vielen anderen TV-Modellen dieser Art, liefert der S100 deutlich besser ab und für die allermeisten Nutzer dürfte das Klangbild sehr überzeugend sein.

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Rein subjektiv empfunden ist dies aber leicht dumpf und bietet nicht den frequenztechnischen Tiefgang, den man jetzt erwarten würde. Das hat allerdings auch damit zu tun, dass keine Lautsprecher-Chassis zum Zuschauer / Hörer nach vorn hin gerichtet sind, sondern nach unten abstrahlen.

Vom „Klangvolumen“ her betrachtet klingt der S100 aber deutlich besser, als viele andere Geräte, die teilweise nur mit 24 Watt Audio-Lösungen daherkommen. Der Dreame hat laut Datenblatt ein Leistungssetup von 70 Watt vorzuweisen. 

 

Fernbedienung

Der Käufer bekommt eine solide Fernbedienung mitgeliefert. Sie ist zwar nicht beleuchtet, bietet aber eine gute Ergonomie und alle notwendigen Tasten, die man sich wünscht – natürlich auch einen Nummernblock, der nicht erst nervig über ein Sub-Menü auf dem TV selbst aufgerufen werden muss. Des Weiteren haben die größten Streaming-Dienste einen Hotkey erhalten.

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GoogleTV Betriebssystem

Zentraler Bestandteil des TVs: Google TV sowie der Google Sprachassistent. Der generelle Funktionsumfang dieses Betriebssystems sollte allgemein bekannt sein. Die Steuerung ist flott und lässt sich angenehm steuern. Auf Grund des angebundenen Play Stores von Google, hat man hier de facto keine Limitierung bei den Apps und eine schier endlose Auswahl an Möglichkeiten, die sich installieren lassen.

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Wie so oft, findet hier eine gewisse Verzahnung der Google-Basis sowie der eigenen Menü-Overlays statt. Auch das funktioniert gut und die eigene Steuerung geht innerhalb einer kurzen Eingewöhnungszeit sehr gut von der Hand.

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Sehr gut ist auch die Wiedergabe von Streaming-Inhalten. Inhalte werden sehr schnell geladen und flüssig dargestellt. Etwas schade dafür, dass man für eine Darstellung der eigenen NAS-Struktur eine weitere Anwendung wie beispielsweise den VLC-Player benötigt. Ein Bordmittel ist leider nicht vorhanden. Für direkt angeschlossene Medien, wie zum Beispiel einen USB-Stick, gibt es ein eigenes Ordner-Overlay, welches auch sofort startet.

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Die Menü-Overlays kennen wir bereits von anderen Herstellern: In diesem Fall hat man größtenteils alles unverändert gelassen und keine weitere Menü-Struktur „drüber gebügelt“, sondern dezent ergänzt, wie wir in den nächsten Schritten sehen werden.

 

 

 

Bildeinstellungen

Die Settings für die Bildsteuerung sind relativ umfangreich, aber auch nicht überladen und dadurch leicht verständlich aufgebaut, für den Laien und für den anspruchsvolleren Nutzer. Die Funktionen sind gut erklärt, an ein, zwei Stellen aber etwas wirr übersetzt. Dennoch bietet der Dreame S100 alle wichtigen Funktionen zum Einstellen. Etwas schade: Auf ein Gaming-Overlay wird allerdings gänzlich verzichtet.

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Der Reiter der Zwischenbildberechnung „MEMC“ ist ebenfalls vorhanden und ermöglicht etliche Parameter. Der Filmmaker Mode ist etwas skurril übersetzt, kann aber auch mit ausgewählt werden.  Selbiger Bildmodus ist im Übrigen nicht im TV implementiert worden. Letztlich muss man selbst ein wenig austesten, welches Setting am besten gefällt. Dennoch gibt es einige Menüpunkte, bei denen für den Laien nicht sofort ersichtlich wird, was diese bewirken. Das sollte verbessert werden.

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Auf der nächsten Seite geht es dann weiter mit dem allgemeinen Praxisbetrieb sowie den Betrachtungen aus dem Gaming-Segment. 

 


 

Praxis / Allgemeine Darstellung

Trotz fehlender Angabe von Dimming-Zonen und einem vermeintlich wenig (sehr guten) Panel, liefert der Dreame ein überzeugendes Bild ab.  

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Die Darstellung von Film- und Serieninhalten ist überzeugend. Die Geschwindigkeit und das Reaktionsverhalten beim Steuern durch die Apps und Menüpunkte sind sehr flott, ohne Delay bei der Eingabe. 4K-UHD-Inhalte sehen, rein subjektiv empfunden, ebenfalls sehr solide aus, wie wir auch bei den Messwerten gleich sehen werden. 

 

Gaming-Betrieb

In Punkto Gaming werden die grundlegenden Settings erfüllt. ALLM und VRR stehen zur Verfügung. Des Weiteren erkennt der TV automatisch eine angeschlossene Spielekonsole und setzt die Settings direkt „live“ um. Die Bildwiederholrate ist mit bis zu 144 Hz möglich, also alles im grünen Bereich. Die subjektiv empfundene Darstellung ist sehr gut und es gibt keinen Grund zur Kritik. Zum Zocken kann das Gerät also ebenfalls herangezogen werden.

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perfekt fürs Gaming - XBOX-Settings passen alle

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Neben der guten Farbdarstellung ploppt auch sofort ein „Gaming-Dashboard“ auf, das die wichtigsten Features darstellt. Wählbar ist hier unter anderem auch der Dolby Vision Modus, (Hell, Dunkel etc.). Es muss nicht immer extrem umfangreich sein, „weniger ist mehr“ trifft hier sehr gut zu. 

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Angeschlossene Konsole wird sofort erkannt

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Response Time / Input Lag

Richtig gut schneidet der Sharp beim Thema Input Lag, der wirklich sehr gut ist. Dieser wurde von uns mit 2,1 ms gemessen und ist damit sehr schnell unterwegs. Der gemittelte Wert liegt am Ende bei 8,4 ms. Der grundlegend, extrem geringe Input Lag, macht sich im Gaming dann auch, trotz der geringen Bildwiederholrate von nur 60 Hz bemerkbar. Die Bild- und Bewegungsdarstellung ist mitunter als sehr gut – empfunden!

Input Lag 01 Input Lag 02 Input Lag 03

Auf der nächsten Seite geht es weiter mit dem Praxisbereich sowie den zahlreichen Messwerten.

  


 

Bildqualität - Messungen

Die Farbdarstellung wurde im Film-Modus gemessen. Einen Filmmaker-Mode, wie die allermeisten Top-Geräte inzwischen, bringt der Sharp leider nicht mit. Dafür wird aber Dolby Vision mit unterstützt und war auch in den Messsequenzen dann aktiv. Gemessen an der Grundausrichtung vergleichsweise günstig + viel Ausstattung, präsentiert sich das gesamte HDR-Bilderlebnis als überzeugend.

HDR Colourchecker

ColorChecker Analyse HDR (oben)

Im HDR-Bereich fällt die gemessene Farbdarstellung grundsolide aus. So ermittelten wir einen Avg DE2000 von 2,28 in der HDR-Darstellung. OLED-Top-Geräte aus 2025 und 2026 liegen bei rund 1,00 bis 1,10 – aber das nur als Richtwert. Der BT.2020-Farbraum lässt sich mit bis zu 74,8% darstellen. Der DCI-P3-Farbraum weist letztlich ebenfalls einen sehr guten Wert von 97,27 % auf.

HDR BT2020

BT.2020 Farbraum wird zu durchschnittlich 80,6 % abgedeckt

HDR P3 Farbraum

DCI-P3 Farbraum wird zu durchschnittlich 97,48 % abgedeckt – referenzartige Darstellungswerte!

Aber auch im Bereich der Grau- bzw. Schwarzdarstellung liefert der Dreame bei HDR-Content gute Ergebnisse. Die Messkurven bewegen sich relativ nahe an der Soll-Kurve. Wie zu sehen, ist das Farbbild etwas zu blau abgestimmt. Wer hier Feintuning betreibt, bekommt das Bild noch „sauberer“ eingestellt. Ebenfalls fällt auf, dass das Kontrastverhältnis oberhalb von 60% Helligkeit etwas „untersteuert“. Die vermeintliche „Farbuntreue“ kann man im Detail mit wenigen Parametern aber leicht anpassen. Schöner wäre aber eine Out-of-the-Box Lösung gewesen.

HDR Greyscale Tracking

Greyscale-Verlauf HDR-Bereich

Die SDR-Darstellung sieht ebenfalls grundsolide aus. Einige wenige Ausreißer ließen sich bei der Gamma-Präzision ausmachen. Der AVG dE2000 beträgt hier immer noch solide 1,9. Subjektiv empfunden sieht das Bild dennoch gut aus.

 

  

 

Peak Luminance / max. Helligkeit

Bei der maximalen Helligkeit muss man differenziert betrachten und verstehen, wie der TV agiert. Anders als viele andere Hersteller, forciert man hier, wie im Übrigen bei vielen Mini-LED / LCD-Geräten, eine Fullframe-Helligkeit als Spitzenwert. Diese greift aber nur, wenn man im Menü den Punkt „Local Dimming“ auf Low, Mid oder High belässt. Wird dieser Reiter deaktivier, bekommt man ein „homologiertes“ Bild, also eine konstante Peak-Helligkeit. Gemittelt wird das Display übrigens mit 400 Nits vom Hersteller ausgewiesen. Unsere Messung mit rund 430 bis 450 nits lag etwas darüber. Hier lassen sich drei Abstufungen justieren, die dann eine feinere HDR-Darstellung zur Folge haben sollen.

Wer Local Dimming dann wie genannt aktiviert, erhält dann ein etwas anderes Ausleuchtungsverhalten, was letztlich in einem gemessenen Peak von 711 nits mündet – im 25% Messfeld versteht sich. Alle Messungen wurden mit dem Filmmaker-Mode durchgeführt.

Peak Luminance Local Dim low

HDR local Dimming - low

Peak Luminance HDR Standard loc dim mid

HDR local Dimming - mid

Peak Luminance Local Dim High

HDR local Dimming - Hoch

Damit haben wir alle wichtigen Mess- und Teilbereiche abgehandelt und kommen auf der nächsten Seite zum finalen Testfazit.

 


 

Fazit

Der Dreame S100 ist sicherlich kein High-End-TV – das will er auch gar nicht sein. Gemessen an der Ausstattung, der Erfahrungs- und Messwerten nach macht das Gerät aber einen sehr guten Job und kann sich durchaus als Empfehlung im Preis-Leistungsbereich präsentieren. Interessant ist auch ein Detail: Der Hersteller gibt klar die Helligkeitswerte an, was das Panel zu leisten im Stande ist. Im teils doch sehr verschleierten TV-Markt nicht immer selbstverständlich.

Die Bilddarstellung bei der HDR-Wiedergabe, die Gaming-Features und das sehr solide Sound-System sind zählbare Aspekte, die das Gerät definitiv aufwerten. In Kombination mit dem aktuellsten Google-TV-OS ist man ohnehin bestens ausgestattet, wenn es um die Streaming-Wiedergabe geht. Etwas Kritik könnte man bei einigen Übersetzungen und Menüpunkten anbringen, die teilweise nicht wirklich erklären, was die Reiter jetzt wirklich anpassen.

Aktuell rangiert der TV bei circa 990 Euro – ggf. fällt dieser in nächster Zeit im Preis, dann kann man noch bedenkenloser zugreifen und erhält ein sehr solides Streaming-Gerät. 

 

Dreame S100 - Mini-LED TV

Günstiger TV mit solider Leistung und vollem Streaming-Umfang, 20.07.2026  
Pro
  • sehr schickes Design - elegant & schlank
  • hohe Farbtreue und guter Kontrast
  • guter Ton / Lautsprecher
  • umfangreiches Streaming-OS
Contra
  • Kein Kabelmanagement an der Rückseite
  • teilweise Übersetzungsfehler im Menü
Dreame S100 29

 

 

Dreame S100 Award k  

 

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