Das erste Eindruck der TV-Geräte ist durchaus angenehm, sicherlich nichts spektakuläres jedoch aber auch ganz sicher nicht hässlich. Ein solides Produkt welches auf Grund der Standfüße gute optische Akzente setzt. Apropos Füße, diese sollten definitiv zu zweit montiert werden, dass lässt sich wesentlich besser umsetzen. Beim Gewicht hält sich der Thomson zurück, egal ob nun 43 Zoll (8,7 Kg) oder 55 Zoll (15,6 Kg), beide Geräte sind als leicht zu bezeichnen und können auch bequem allein aufgestellt werden. Beim TechniSat UHD+ 55 SL mit seinen 26 Kg sieht es zum Beispiel wieder anders aus, nur mal um einen Vergleich zu nennen.
Im direkten Vergleich: die 43 Zoll Ausführung im Vordergrund, hinten 55 Zoll
Die kleinere Ausführung eignet sich besonders für kompaktere Aufbauten, entweder als Zweitgerät oder für jemanden, der schlichtweg nicht mehr Sichtgröße benötigt. Wir haben es einmal visuell mit der neuen Pioneer FAYOLA Musikanlage FS-W50 veranschaulicht.
Der Thomson 43UC6406 mit der der Pioneer FAYOLA SW
Das Panel selbst ist leicht spiegelnd, aber bei weitem nicht so intensiv wie beim o.g. TechniSat. In Summe ist alles im grünen Bereich. Als Material wurde überwiegend Kunststoff verwendet. Dieses stellt den grauen Rahmen dar und wurde auch auf der Rückseite verbaut. Die Gestaltung ist wie bereits angesprochen, unspektakulär gestaltet und konzentriert sich auf das Wesentliche, der Bildausgabe! Die Lautsprecher befinden sich an der Unterseite des Rahmens und agieren im Downfire-Prinzip.
Optisch weis sich der TV aber dennoch gut in Szene zu setzen. An der Verarbeitung selbst gibt es im Grunde nichts auszusetzen, jedoch merkt man an manchen Stellen schon den qualitativen Unterschied zu hochpreisigen Derivaten an. So sind Schrauben deutlich zu erkennen oder die Spaltmaße zwischen Panel und Rahmen nicht wirklich zu 100 Prozent passgenau. An dieser Stelle sei nochmal die Relation zwischen Kaufpreis und Ausstattung erwähnt. In der Mitte beim Herstellernamen sitzt der IR-Sensor. Ist der TV ausgeschaltet, leuchtet darunter die Status-LED weiß. An sich sehr schick, jedoch sollte diese eher im eingeschalteten Zustand „aktiv“ sein. Eine Abschaltung im Menü ist ebenfalls möglich.
Angenehm ist auch, dass das Gehäuse mit gerade mal 22cm (55 Zoll) und 19cm (43 Zoll) wenig Tiefe einnimmt und so eine vernünftige Montage an Wandhalterungen etc. ermöglicht. Aber nicht nur der praktikable Nutzen steht im Vordergrund, sondern auch der optische. Das Anschlusspanel teilt sich auch hier wieder in zwei Bereiche auf. Seitlich ausgerichtet befindet sich der CI+Slot, wo die entsprechende Adapter-Karte nicht vormontiert ist, darunter zwei HDMI-Ports, einer davon ist als ARC-kompatibel gekennzeichnet, sowie die beiden USB-Anschlüsse (1x USB-3.0, 1x USB-2.0) und der Anschluss für den SAT-Tuner.
Deutlich zu sehen, die Spaltmaße zwischen Panel und Gehäuse - sowie rückwertige Anschlüsse
Der zweite Anschlussbereich ist dann rückwertig gerichtet und hält nochmal zwei weitere HMDI-Ports bereit. Dazu gesellen sich der RJ45-Stecker, die Komponenten-Anschlüsse, der terrestrische F-Stecker für das Antennenkabel, sowie der Koaxiale-SPDIF-Anschluss. Die Gewinde für eine Wandhalterung sind unkompliziert erreichbar. Der zweipolige Stromstecker ist abnehmbar und befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite der Anschlüsse.
Die beiden Standfüße bestehen übrigens aus massivem Aluminium und suggerieren nicht nur festen Halt, sondern sorgen auch dafür. Beide Standfüße sind das optische Quäntchen mehr, was den Fernseher aufwertet. Alles in Allem finden wir hier eine solide Verarbeitungsqualität vor, die macht was sie soll ohne dabei extravagant zu werden oder gleichzeitig negativ auffällt. Für viele wohl genau die richtige Mischung, die einen optisch unspektakulären TV suchen. Auf der nächsten Seite gehen wir nochmal auf die Fernbedienung ein.
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