Wunder Geschehen (…) naja im Kontext des aktuellen Weltgeschehens muss man das wohl ein wenig in Relation setzten. Spricht man jetzt von Sky bzw. der Sky Q App die jetzt nun „endlich“ für LG TV-Geräte (OLED und LCD) freigegeben wurde, kann man diesen Superlativ aber schon wirklich verwenden. Nachfolgend mal ein kleiner Erfahrungsbericht darüber und warum ich diesen so interessant finde.
Eigentlich könnte man das hier alles als kurze Erwähnung bzw. als Kurz-News handhaben. Aber mit dem Hintergrund, dass Sky bzw. LG diesen Dienst schon irgendwann 2017 ins Wording mit aufgegriffen hat, ist es doch umso interessanter, was nun letztlich beim Kunden für eine App aufgeschlagen ist. Seit dem 23.04. könnt ihr euch im LG Content Store diese nun auf dem TV installieren. LG selbst spricht von einer Kompatibilität bis zu webOS 2.0, was im Umkehrschluss auf die Modelljahre bis 2015 zurückzuführen ist (LCD- und OLED-Versionen).
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Sky Q App in der Navigationsleiste des LG-TV-Geräts (hier ein OLED65C7)
Lässt sich die App auf den TV nicht installieren, solltet ihr ggf. prüfen, ob dieser selbst ein Update über das Web zur Verfügung gestellt bekommen kann. Grundlegende Voraussetzung für die Nutzung dieser hier vorgestellten Kombination ist die, dass man einen Sky Q Reciever haben muss. Mit dem „alten“ Sky+“ funktioniert dies nicht. Gleiches gilt auch für Sky-Ticket-Konstellationen. Kommen wir mal zur App selbst, installieren, Kundendaten (E-Mail oder Kundennummer) und den Pin eingeben, fertig! Dann kann der Konsum starten (…)
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App-Installation im LG Content-Store
Die Einrichtung ist wie gesagt ohne Fehl und Tadel von Statten gegangen und bedarf auch keiner Bachelor-Arbeit. Nachfolgend noch die Schritte dokumentiert. Was wirklich sehr angenehm ist, dass man den Button der Magic Remote auch voll nutzen kann. Bei Disney+ ist dies aktuell ja (noch?) nicht der Fall.
Wie man es auf den Bildern schon sehen kann, erfolgt hier eine 1:1-Integration der bekannten Sky Q-Oberfläche, die an ihrer Funktionsweise kaum bis keinen Einschränkungen unterliegt. Die Steuerung geht erfreulich flott und gut von der Hand. Die Magic-Remote-Kompatibilität stellt da zusätzlich noch ein Handling-Goodie mit zur Seite. Einzig bei den Einstellungen wurde ein wenig radiert, der von mir persönlich genutzte „Kontrastmodus“ fehlt leider. Damit lässt sich bekanntlich die blaue GUI auf schwarz umstellen. Des Weiteren sind auch bekannte Features wieder hinterlegt, die logischer Weise einen Web-Zugang voraussetzen. Hier nochmal ein kurzer Abriss dazu:
Ganz wichtig – die App greift auf das Live-Bild zu und man kann wie gewohnt die öffentlich-rechtlichen, als auch private TV-Sender anschauen. Die Darstellung erfolgt wie beim dedizierten Zuspieler. Achtung Kritik-Alarm: Was absolut nicht geht und als inzwischen richtig penetrant von mir empfunden wird ist die Tatsache, dass teilweise vor einer Serienfolge (bspw. Das Boot – aktuelle Staffel) drei, in Zahlen und Worten 3! Werbeclips laufen, entbehrt eigentlich jeglicher Toleranz (…) Bei einer Webschnittstelle macht es das Targeting im Übrigen noch einfacher. Apropos, die Datenkrake lässt sich (augenscheinlich) abstellen – siehe dazu die Bildergalerie hier drüber. Das Thema Jugendschutz ist selbstredend auch vorhanden und man kann selbst einen Sicherheits-Pin vergeben.
„Ja wo sind sie denn nur“ – dachte ich mir zunächst (…) die Rede ist von den UHD-Inhalten. Ganz einfache Antwort, sie sind nicht vorhanden. Sehr schade aktuell. Hier sollte Sky dringend Abhilfe schaffen, besteht doch nun die Möglichkeit dazu. Auch bei den Tonspuren fährt man aktuell nur auf Minimalprogramm. Zwar kann man relativ einfach zwischen deutscher und englischer Tonspur wählen, jedoch ist diese nur in Stereo hinterlegt. Spulen kann man im Falle eines LGs mittels des „Magic Mauszeigers“ und zieht dabei den Button in der Timeline einfach nach rechts oder links. Sehr angenehm muss ich sagen.
Ich persönlich sehe es nun so, dass so kleine „Missgeschicke“ wie der Sky Q Mini Receiver, oder gar eine teure Zweitkarte entfallen können, sofern man sich im eigenen Haushalt bewegt. Hier wird lediglich die App-Installiert und man kann auf die vollständigen Abo-Inhalte zugreifen. Wie wir ja wissen, funktioniert das nicht nur mit LG-Geräten, sondern auch auf Samsung TVs. Letztlich kann man so ein wenig mehr Struktur in seinen Vertrag bekommen und sich ggf. Bestandteile als auch Geld sparen. Das Thema Account-Sharing war ja schon zu den Anfängen von Sky Go präsent, hier wird man sicher auch einen Riegel vorschieben oder in den AGBs ausdrücklich darauf hinweisen (ehrlicher Weise habe ich die 3208 Seiten noch nicht fertiggelesen), vorstellbar sind hier aber definitiv Restriktionen.
Ich für meinen Teil muss ganz Subjektiv sagen, dass die Nutzung im eigenen Haushalt um einiges erleichtert werden könnte. Und nein, es ist definitiv kein Werbetext, dann hätte es hier auch gestanden! Vielmehr dürfte die Anzahl der Interessenten recht groß sein, die vor ähnlichen „Problemen“ standen und sich eine Lösung gewünscht haben. Ich hoffe, dass ein klein wenig Licht ins Dunkle gebracht wurde.
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