Mit dem kleinsten im Bunde möchten wir anfangen und spielen dem Citation One verschiedene Musikgenre unserer FLAC Sammlung mittels Hi-Fi Cast zu. Das kompakte Kerlchen nimmt es aber gelassen und musiziert munter vor sich hin und präferiert klanglich keine Musikrichtung. Ob nun rockiges von den White Stripes, etwas elektronisches vom Berliner Paul Kalkbrenner und eher etwas emotionales von Diana Krall, mit allen Musikrichtungen kann der One gut umgehen, bietet ein gutes Auflösungsvermögen für die Größe und lässt auch einen leichten Tiefgang erahnen. Leider ist dieser ab und zu etwas dominant und lässt das Gehäuse, je nach Lautstärke, mitschwingen. Da die Google Home App keinerlei Möglichkeiten der Klanganpassung bietet und die Lautsprecher keine eigene App mitbringen, muss man das Klangbild so akzeptieren oder eben per Bluetooth zuspielen und den Equalizer des Zuspielers bemühen. Die maximalen Pegel des One reichen locker um ein Schlafzimmer, Küche oder Bad mit stimmungsvoller Musik zu füllen, für größere Räume sollte man ab dem 300er Modell einsteigen.
Beim größeren Bruder verhält sich das ähnlich. Dank des etwas größeren Volumens des Gehäuses, ist der Citation 100 deutlich kräftiger unterwegs und bietet ein etwas vollere und kräftiges Klangbild. Der Hoch- und Mitteltonbereich ist wie beim One gut aufgelöst, bietet eine gute Verständlichkeit bei der Instrumentenwiedergabe und liefert einen bauartbedingt stimmigen Tiefton. Aber auch hier vibriert bei höherer Lautstärke das Gehäuse stark mit und regt den Untergrund mit an, weil die kleinen Gummifüße das nicht komplett kompensieren können. Das kann, je nach Untergrund, hörbar stören. Bei festen Untergründen, wie einer massiven Arbeitsplatte oder Kacheln ist dieses Problem aber obsolet. Der Citation 100 agiert sehr musikalisch und kann, wie der One, auch kleinere Räume mit einer ansprechenden Soundkulisse versorgen.
Mit dem 300er Modell wird das Klangbild deutlich erwachsener, was erstens an der Stereoausgabe mit zwei Hochtönern und zwei Tieftöner liegt, aber auch das größere Gehäusevolumen steuert seinen Teil dazu bei. So ist es mit dem 300er auch möglich größere Räume wie bspw. ein Wohnzimmer ansprechend zu beschallen, denn der Lautsprecher ist in der Lage eine sehr kraftvolle und stimmige Soundkulisse zu erzeugen. Das Auflösungsvermögen ist gut ausgeprägt, Stimmen und einzelne Instrumente werden von den Schallwandlern gut herausarbeitet und vereinen sich zu einer guten Stereobühne. Auch ein Tieftonbereich ist vorhanden, dieser ist dynamisch als auch saftig unterwegs und geht bei entsprechender Musik auch gut nach vorne. Wie auch bei den anderen Modellen, neigt das Gehäuse dazu, die Tieftonresonanzen aufzunehmen und in Vibrationen umzusetzen. Auf dünnen Holzplatten kann das schon mal zum Brummen der Möbel führen bzw. eben bei höherer Lautstärke.
Der Citation 500 ist das größte Modell der heutigen Testreihe und auch technisch nochmal deutlich aufwendiger konstruiert bzw. mit größeren Chassis ausgestattet. So wachsen die Hochtöner von 20mm beim 300er Modell, auf 25mm beim 500er Modell an. Auch die Tieftöner mit zweimal 131mm bieten auch deutlich mehr Membranfläche, als die zwei 89mm Tieftöner beim Citation 300. Gleiches zeigt sich bei Verstärkerleistung bzw. beim Gesamtgewicht, dass fast doppelt so hoch ausfällt und letztlich auch klar bei der Soundkulisse wiederspiegelt. Der größte in dieser Runde bietet auch das beste Klangbild, wen überrascht es (…) Aber die Unterschiede sind schon deutlicher als erwartet - denn erst das 500er Modell ist in unseren Augen ein wirklich vollwertiger Ersatz einer einfachen Stereoanlage. Hoch- und Mitteltonbereich sind klar strukturiert und verleihen feinen Streichinstrumenten einzelne Facetten, die Stimmen der einzelnen Künstler, ob Mann oder Frau, werden transparent und mit Sorgfalt dem Hörer präsentiert. So ist es möglich über den Lautsprecher auch Unterschiede im Quellmaterial festzustellen, wechselt man während der Wiedergabe zwischen niedrig aufgelösten MP3s und hochaufgelösten FLACs.
Der 500er kann feine Details herausgelöst wiedergeben, aber dank der größeren Tieftöner auch mit einem durchaus zupackenden Tiefgang überzeugen. So werden die Tieftonpassagen bei z. B. Ne Viden von Scann-Tec beachtlich in den Hörraum gefeuert, aber Effekte bleiben weiterhin klar verständlich und lösen sich gut vom kompakten Lautsprecher bzw. die Wiedergabe besitzt leichte Tendenzen zum Thema Räumlichkeit. Auch hier schwingt das Gehäuse bei höheren Lautstärken spürbar mit, aber aufgrund des massiveren Gewichts, nicht so stark wie bei den anderen Modellen. Somit hätten wir alle uns vorliegenden Modell durch und kommen zum abschließenden Fazit.
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