Als ich vor ein paar Jahren die aktiven LS50 das erste mal hören durfte, war ich schon baff und verblüfft, wie KEF so eine klangliche Leistung in solch ein kompaktes Gehäuse bekommen hat. Das war schon bei der ersten Generation beeindruckend. Das die zweite Generation jetzt klanglich verbessert wurde, habe ich erwartet. Aber das wird dem nicht im Ansatz gerecht. Die neue LS50 Wireless II packt bei der Detailwiedergabe, Genauigkeit und Präsenz nochmal eine ordentliche Schippe drauf und wirkt zusammen mit dem dynamischen Bassbereich schon fast wie ein Standlautsprecher. Man hört regelrecht die perfekte Abstimmung der Endstufe auf den Schallwandler und umgekehrt. Denn nicht nur als Präzisionswerkzeug agiert die aktive LS50, sondern sie kann auch laut und strahlt dabei eine ungeheure Souverinät aus und überrascht mit einem voluminösen Tiefgang, auch ganz ohne Subwoofer.

Schaltet man jetzt die kleinen weißen Würfel, auch KEF KC62 genannt hinzu, wird es für alle umliegenden Nachbarn ungemütlich. Aber "wayne" ich habe mächtig Spaß. Wo ich bei den LS50 noch verblüfft war was aus diesen Schallwandler herauskommen kann, war ich bei den kompakten Subwoofern schon eher erschrocken. Der Tiefgang ist enorm und unglaublich pegelfest aber bleibt immer sehr präzise in seiner Abbildung und dem Punch, sodass sich die Subwoofer auch optimal für die Musikwiedergabe eignen. Warum wir jetzt zwei für unseren Test gewählt haben, ist schnell erklärt. Nicht nur das zwei Subwoofer eben mehr Membranfläche und somit einen kräftigeren Tiefton mitbringen, sondern richtig aufgestellt, können sie Raummoden entgegenwirken und den Bassbereich viel genauer abbilden. Dafür stellt man die Subwoofer am Besten sich gegenüber auf (nicht wie auf dem Foto, das hat eher Symbolcharakter), bei einem dreht man die Phase und stellt bei Bedarf eine Verzögerung ein. Das geht dank der KEF Connect App auch teilweise über das smarte Gerät. Zusammen mit dem KW1-Wireless-Adapter braucht man dabei nur eine Steckdose (...) angesprochen werden die kleinen Kraftzwerge über die Funkverbindung. Funktioniert im Alltag tadelllos und ohne Aussetzer. Die KC62 stellen die perfekte Ergänzung für die LS50 dar, sofern einem der Bassbereich nicht ausreichen sollte.
Mittlerweile hat jeder Lautsprecher-Hersteller eine aktive Lösung im Gepäck, auch wenn viele unterschiedliche Wege dabei verfolgt werden. Die KEF LS50 Wireless II gehören aber definitiv zu den besten Lösungen in dieser Klasse. Nicht nur das die Farbvarianten mal was anderes sind und exzellent rüberkommen, auch dank der Formgebung wirken die Lautsprecher schick, modern und lassen sich einfach in heutige Wohnzimmer integrieren. Überzeugend ist auch die technische Ausstattung mit all ihren Raffinessen. Denn die zweite Generation spricht untereinander jetzt wirklich kabellos und setzt das auch mit einem guten Auflösungsvermögen sowie geringer Verzögerung gekonnt um. Hinzu gesellt sich eine smarte und intuitive Steuerung, welche den täglichen Umgang sehr einfach gestaltet.
Auch werden die aktuell wichtigsten Streaming-Dienste unterstützt zu denen mit AirPlay 2, Chromecast und der ROON-Ready-Zertifizierung noch weitere Features hinzukommen, sodas sich die Aktiv-Lautsprecher auch schnell in eine bestehende Multiroom-Umgebung eingegliedern können. Abgerundet wird dieses durchweg positive Erscheinungsbild von einer erstklassigen Klangwiedergabe, die neben einem hohen Maß an Detailverständnis auch eine Leichtfüßigkeit mitbringt, die Emotionen und Geschichten der Songs ehrlich transportieren kann. Dabei arbeitet der Schallwandler sehr präzise und rundet seine Performance mit einem dynamischen Bassgefüge positiv ab.
Mit einem Preis von 2.799,- Euro bekommt man ein komplettes Soundsystem, welches kaum Wünsche offen lässt, wenn man sich auf die digitale Welt der Medienwiedergabe konzentrieren möchte. Wir wollen und müssen die KEF LS50 Wireless II dafür prämieren - und zwar in Form unserer TOP-PRODUKT-AUSZEICHNUNG.
KEF LS50 Wireless II

So klein und unscheinbar der KEF KC62 Subwoofer auf den ersten Blick auch ist, so erschreckend kraftvoll und dynamisch ist der dann im Betrieb. Der kleine Würfel hat es faustdick hinter den Ohren, ackert auch bei hohen Pegeln sehr kontrolliert die Tieftonpassagen ab und ist durch seine präzisen Bässe auch hervorragend für den anspruchsvollen Musikliebhaber geeignet.
Dank des inteegrierten DSPs ist auch eine Raumanpassung möglich und im Zusammenspiel mit dem KW1-Wireless-Adapter ist auch die Aufstellung ein Kinderspiel, denn mehr als eine Steckdose ist nicht nötig. Dank der kompakten Abmessungen sollte der KC62 Subwoofer in jedem Haushalt seinen Platz finden und für staunende Gesichter sorgen. Sicherlich kann der KC62 die physikalischen Gesetzmäßigkeiten nicht überwinden oder gar zaubern, aber in dieser Größe habe ich noch nie solch eine Bassgewalt erlebt. Die technische Innovation zwei Chassis an nur einen großen Antrieb zu betreiben und die sich in der Bewegung dann auslöschen, hat aber auch ihren Preis.
So wirkt die UVP von 1.499 Euro für den kleinen Würfel KEF KC62 auf den ersten Blick vielleicht erstmal abschreckend. Aber die Kombination aus Leistung, Größe und maximaler Tiefgang ist aktuell schwer zu toppen und kann durchaus als Referenz angesehen werden, technisch wie auch klanglich. Glückwunsch zur Referenz-Auszeichnung. Der perfekte Spielpartner für die KEF LS50 Meta (aktiv wie auch passiv) aber auch für die KEF LSX eine hervoragende Ergänzung.
KEF KC62 Subwoofer

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