Lautsprecher

Test: Teufel One S

 

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Im Gegensatz zum One M, der seinen Verwandten-Status zum Vorgänger optisch kaum leugnet, ist der One S zu seinem Raumfeld-Pendanten deutlich unterschiedlicher in seinem Erschienungsbild. Bei der Formgebung geht man jetzt eher quadratische Wege und somit ist das robuste Kunststoffgehäuse um knapp vier Zentimeter in die Höhe gewachsen. Die sonst auch auf der Front befindlichen Bedienelemente, sitzen jetzt alle auf dem Gehäuse und sind präzise in einer leicht gebürsteten Aluminiumblende eingelassen. Das Tastenfeld reagiert jetzt durch Berührung. Das sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch von der Qualität bzw. Haptik exzellent umgesetzt.

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Trotz der im Vergleich zum One M nach oben hin versetzten Funktionstasten, ist die Aluminiumleiste im unteren Teil der Front geblieben und beherbergt neben dem Teufel-Logo nur die die Status-LED. Die Technik bzw. die Schallwandler versteckt man hinter einer straff gespannten Textilabdeckung, die gerade bei der hellen Farbvariante für einen schönen Kontrast sorgt. Neben der gezeigten weiß / schwarzen Farbvariante, ist der One S auch in komplett schwarz gekleidet im Teufel Onlineshop zu bekommen. Hinter der textilen Bespannung ist der Unterschied zu dem Raumfeld One S Vorgängermodell nicht mehr so groß. Auch hier setzt man auf ein 2-Wege-System, mit einem Mitteltöner und einen davor mittig platzierten Hochtöner. Für den Tieftonbereich sind zwei jeweils zwei seitlich sitzende Bassradiatoren  verantwortlich, die ähnlich wie ein Bassreflex-Port agieren. Der im geschlossenen Gehäuse durch den Tiefmitteltöner erzeugte Druck, gibt die Energie an eine schwingende Masse ab, in diesem Fall an die beiden Bassradiatoren. Selbige machen den Schall also nach außen nutzbar. Also ein üblicher Aufbau bei sehr kleinen Lautsprechern, wo ein aufwändiges Bassreflex-System nicht möglich ist.  

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Die Impulskraft liefern zwei Class-D Endstufen mit 5 Watt im Hochton- und 35 Watt für den Mitteltieftonbereich. Die Rückseite des Teufel One S ist sehr übersichtlich, hier findet der Nutzer einen analogen Eingang (3,5mm Klinke), einen Ethernet-Port und einen USB-Eingang. Letzteres kann mit Speichersticks und externen Festplatten umgehen und liefert auch genügend Strom für z. B. 2,5 Zoll Festplatten ohne eigene Stromversorgung. Abschließend sei noch erwähnt, das sich rückseitig auch die Setup-Taste befindet. Diese ist für die Erstinstallation und das Pairing mit der Bluetooth-Schnittstelle von Nöten.

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Wer diese ganzen Anschlüsse nicht benötigt und lieber kabellos mit den One S in Kontakt treten möchte, der nutzt die WLAN-Schnittstelle bzw. das schon erwähnte Bluetooth-Modul für das Streamen von entsprechendem Audiomaterial. Mit dem Schriftzug „Powered by Raumfeld“ unterstreicht Teufel nochmal die Herkunft der Multiroom-Plattform. Der One S weiß optisch wie auch qualitativ zu gefallen. Bei der Verarbeitungsqualität lassen sich die Berliner nicht lumpen und setzen robusten Kunststoff und hochwertiges Aluminium ein, welches zusammen eine angenehme Haptik und hübsches Erscheinungsbild erzeugt.

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Raumfeld One S alt
Modell der zweiten Generation noch unter "Raumfeld-Flagge"

Dazu kommt eine textile Frontbespannung, die nicht nur farblich den Lautsprecher aufwertet. Ob jetzt der „alte“ Raumfeld One S optisch besser oder schlechter wegkommt, muss jeder selbst für sich entscheiden. Beide Modelle haben sicherlich ihre Befürworter, mich persönlich spricht der Teufel One S mehr an. Aber gerade bei Multiroom-Geräten ist der Umgang und praktische Nutzen bzw. die akustischen Fähigkeiten entscheidend und dem widmen wir uns auf der nächsten Seite.


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