Um mal auf das Ausgangsmotto dieses Beitrages zurückzukommen was denn nun besser ist als ein Lautsprecher, natürlich zwei! Die beiden ROCKSTER Air lassen sich mittels XLR-Anschlusskabel als ein Stereo-Verbund (oder auch Mono) aufbauen. Dabei ist es aber nicht getan, man kann die Lautsprecher auch in Reihe schalten und so einen Companion-Aufbau gestalten. Aber auch der 1000 Euro teure ROCKSTER lässt sich als Mono-Komponente mit in diese Kette aufnehmen. Die Grafik hier sollte mehr Aufschluss gewähren. Die Einrichtung ist denkbar einfach, einer von beiden Lautsprechern wird als MASTER definiert sowie darüber dann auch dediziert mittels Schalter zugewiesen, welcher den linken bzw. rechten Kanal wiedergeben soll. Diesen Verbund kann man jetzt quasi beliebig erweitern und beispielsweise zwei Lautsprecher für den rechten und zwei für linken Kanal definieren. An dieser Stelle empfehle ich die Bedienungsanleitung, weil dort alles wirklich gut dargelegt und erklärt wird.
Bleiben wir einmal bei der Rückseite des Lautsprechers, neben den besagten Schiebereglern und XLR-Ports findet der Anwender hier auch den Mikrofon-Anschluss sowie den AUX-Port wieder. Eine kleine Anzeige präsentiert auf Knopfdruck den Ladestand des Akkus. Direkt darüber kann man auch den Power Mode einschaltet, der regelt, ob der Lautsprecher sich automatisch ausschalten soll. Direkt darunter befindet sich der USB-Type-A-Stecker der im Fall der Fälle ein Smart-Device mit neuer „Lebensenergie“ versorgen kann. Das geschieht mit 1A Ladestrom.
Eine Sache möchte ich noch etwas kritischer Anmerken, die Scharniere an denen der Deckel befestigt ist scheinen leider nicht als die Robustesten zu sein. Im Umkehrschluss gesprochen ist die Möglichkeit recht hoch, dass diese in einem doofen, unachtsamen Moment schnell herausbrechen können. Das hätte durchaus etwas hochwertiger ausgeführt sein können, will man doch den Charme eines designierten Partylautsprechers nach vorantreiben.
Wer seinen ROCKSTER Air in die Luft heben möchte, der kann das auf einem 35mm messenden PA-Stativ vollziehen. An der Unterseite hat der Hersteller dafür eine passenden Ausbuchtung vorgesehen. Wie man sieht, sind die Anwendungsbereiche doch wirklich vielfältig.
Beginnen wir unseren Klangtest zunächst mit einer Standalone-Betrachtung und nicht als Stereo-Verbund. Bereits beim Test der JBL Boombox 2 habe ich beide Geräte klanglich schon detailliert auseinandergenommen. Man muss aber nochmal ganz deutlich sagen, dass die Anwendungsbereiche bzw. Zielgruppen in gewisser Weise schon deutlich auseinandergehen. Gemessen am Anschaffungspreis und der prophezeiten Leistungsfähigkeit empfinde ich beide Produkte als absolut auf Augenhöhe.
Der JBL spielt hier im oberen akustischen Drittel hörbar besser aufgelöst vor als es der Teufel vermag. Dieser wiederrum hat aber wesentlich mehr Volumen in der Lunge, was schlicht und ergreifend an der Größe (und der verbauten Treiber) dessen liegt. Beim Bass würde ich jetzt soweit gehen und sagen, dass die Boombox die bessere Dosierung auf die Straße bekommt. Der Teufel-Vertreter kann aber mal auch so richtig vor sich hinrotzen, dafür verzerrt der Tiefgang dann aber schon ein wenig, wenn man den Pegelregler voll aufdreht. Vorteil beim Teufel-Derivat ist aber wiederrum derer, dass man die Stimmendarstellung als auch die Bassintensität nachjustieren und merkbar verbessern bzw. den örtlichen Gegebenheiten anpassen kann.
Teufel Rockster Air und die JBL Boombox 2 im Vergleich
Katy Perrys - Brick by Brick unplugged Song hatten wir jetzt schon mehrfach herangezogen (…) Ich muss gestehen, dass auch der Teufel diesen Track sehr gut darbietet. Die Stimme ist so nah an einem dran, wie man es sonst eher von ausgewachsenen Lautsprechern erwartet. Die fein abgestimmten Gitarrenriffe werden ebenfalls toll herausgearbeitet. Bist du unrockbar? Das wollte ich letztlich mit Metallicas - Now Thats we`re dead unter Beweis stellen. Oftmals hat man gerade bei schnelleren Rock-Titeln das Problem, dass gerade die Drumset-Einlage als Tieftonmatsch dargeboten werden. Was Lars Ulrich musikalische Einlage in den ersten zwei Minuten dieses Songs angeht zeige ich mich auch hier beeindruckt, was wäre letztlich ein Teufel Lautsprecher, der nicht „rockbar“ ist? Die Bässe werden wirklich punchig und dröhnend in den Raum transportiert, aber auch die Stimmeneinlage vom Frontmann James Heatfield zeigen sich abermals angenehm losgelöst von den Schallwandlern. Natürlich habe ich mich noch durch weitere Rock-Tracks meiner Favoritenliste gehört, aber alle zu sezieren macht wohl wenig Sinn.
Im gekoppelten Modus, der bei der Ersteinrichtung ein klein wenig Geduld und Lesearbeit erfordert, aber dann ganz einfach von der Hand geht, zeigt sich dann letztlich wofür der Lautsprecher gemacht ist, nämlich für eine unkomplizierte Beschallung die weit über kleine Bluetooth-Brüllwürfel hinausgeht! Man kann beide als Mono-Aufbau zusammenschalten, aber auch die Stereo-Kanäle dediziert zuweisen, was letztlich schier unbegrenzte Möglichkeiten in der Aufstellung kreiert. Beachtet werden muss aber weiterhin, dass eine Verbindung immer per Kabel erfolgt. Die klangliche Darbietung wird durch die Kombination zweier nicht zwangsweise besser, aber all die positiven Faktoren die ich bereits weiter vorn genannt hatte, können sich noch deutlicher hervorheben. Klingt ein bisschen widersprüchlich, ist es aber nicht. Denn der Aufbau von zwei solcher Lautsprecher mit all den vorgestellten Features eröffnen zugleich auch nochmal mehr Anwendungsgebiete.
Pegelkraft, Basspräsenz und die Einfachheit der Anwendung sprechen absolut für die Teufel ROCKSTER Air. Sicherlich kann man damit nicht unbedient einen DJ im kleineren Umfeld ersetzen, aber noch nie war es einfacher eine Party (bis zu einer gewissen Größe) zu beschallen. Ein Tablet aufgestellt, mit dem Master-Lautsprecher verbunden und ab geht die wilde Fahrt. Im Angebotspreis von knapp unter 1000 EUR, der des Öfteren auf dem Preisschild steht, bekommt man hier eine Party-Anlage mit sehr viel Flexibilität geboten, die gleich für mehrere Anwendungsbereiche herhalten kann. Hatte ich eigentlich schon Karaoke erwähnt (…)?
Das Thema Akkulaufzeit hatten wir bislang noch gar nicht auf dem Plan. Der Hersteller gibt hier einen wert von bis zu 30 Stunden an, was schon mal eine Ansage in diesem Segment darstellt. ABER: es dürfte wohl deutlich klar sein, dass dieser Wert nicht bei voller Lautstärke ermittelt wurde, sondern bei rund 30% Lautstärke. Peitscht man dem Teufel Lautsprecher ordentlich ein und lässt die vollen 112 db vom Stapel, ist hier "schon" nach 6 Stunde Funkstille. Bei moderater Lautstärke reicht Lautsprecher schon mal das komplette Wochenende hindurch. Kommen wir abschließend zum Fazit.
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