Die Akkulaufzeit geht mit rund 30 Stunden absolut in Ordnung. Damit eignen sich die Hörer auch für den Urlaub inklusive längeren Bus bzw. Zugfahrten. Die Ladezeit hingegen hätte allerdings auch kürzer ausfallen können. Rund dreieinhalb Stunden benötigen die Kopfhörer für eine komplette Ladung. Das können Mitbewerber in dieser Preisklasse leider besser. Das ANC funktionierte im Test ziemlich effektiv und filtert Umgebungsgeräusche gut heraus, das ist insofern wichtig, da die Ohrpolster etwas knapp auf dem Ohr sitzen und es nicht völlig umschließen. Über den Schalter an der linken Ohrmuschel, lässt sich das ANC ein- und ausschalten sowie ein Transparenzmodus aktivieren, der Umgebungsgeräusche aktiv verstärkt. Dieser Transparenzmodus, den Yamaha „Ambient Sound“ nennt, ermöglicht es auch mit angezogenen Kopfhörern, Gespräche oder Durchsagen, zum Beispiel im Zug, problemlos zu verstehen.
Für Anpassungen an persönliche Vorlieben bietet Yamaha die App Yamaha Headphone Control (für Android und iOS). Klanganpassungen via Equalizer sind möglich, auch der Akkustand der Kopfhörer kann eingesehen werden. Es sind drei Modi auf Wunsch zuschaltbar: Bei „Ambient Sound“ hört man wie schon beschrieben Geräusche in der Umgebung verstärkt, ideal etwa im Straßenverkehr. Hinter „Listening Care“ versteckt sich eine Lautstärke abhängig agierende Klangregelung. Bekanntermaßen nimmt unser Gehör bei unterschiedlichen Pegeln Frequenzen auch unterschiedlich intensiv wahr. Vereinfacht gesagt stehen tiefe und hohe Frequenzen bei geringeren Pegeln in einem anderen Verhältnis zu den Mitten als bei höheren Pegeln.
Eine vereinfachte Lösung für dieses Problem kennt man als Loudness-Taste am Hifi-Verstärker. Die YH-E700B passen bei eingeschalteter Funktion den Klang dezent und nach meinem Empfinden, insbesondere im Bassbereich, entsprechend der Wiedergabelautstärke an. Die Musik klingt dann selbst bei niedriger Lautstärke schon voluminöser, was auf Dauer die Ohren schonen und schützten soll, da man eben weniger Lautstärke benötigt, um einen satten Klang zu erhalten. Im „Gaming-Mode“ sinkt hingegen die Latenz. Folge: Die Verzögerung zwischen Bild und Ton entfällt gewissermaßen. Klasse fürs mobile Gaming oder für Serien und Filme. Daneben gibt es noch eine konfigurierbare Zeitdauer, nach der sich das Testgerät bei Inaktivität automatisch ausschaltet. Ebenso lässt sich das ANC in der App ein- und ausschalten. Eine individuellere ANC-Einstellungsmöglichkeit in mehreren Stufen ist allerdings nicht möglich. Mit dem zuschaltbaren „Listening Optimizer“ des YH-E700B verspricht Yamaha eine Funktion, welche die Passform sowie die Tragebedingungen der Kopfhörer in Echtzeit analysiert und die Klangqualität entsprechend optimiert. Inwieweit sich diese Funktion tatsächlich positiv auf den Klang auswirkt, lässt sich objektiv schwer beurteilen. Im Test war zumindest kein merklicher Unterschied zu hören, wenn das genannte Feature aktiv war.
Für gute Klangqualität sollen bei den Yamaha Hörern die verbauten 40 Millimeter Membranen sorgen. Tatsächlich liefern sie auch ein gleichermaßen fülliges und hochauflösendes Klangerlebnis. Sie klingen schön ausgewogen, stets angenehm und nicht anstrengend. Dabei sind die Bässe gut dosiert, und tief herab reichend. Hohe Töne drängen sich nicht auf, wirken aber stets klar und präsent. Stimmen klingen klar verständlich und natürlich, Percussion und S-Laute bleiben auch in gehobener Lautstärke unverzerrt. Die YH-E700B sind auch ohne aktivierte Listening Care Funktion für längeren Musikgenuss geeignet, ohne klanglich anzustrengen. Dennoch hilft diese Funktion dabei merklich, auch schon bei relativ geringen Lautstärken ein druckvolles und voluminöses Klangbild zu erschaffen.
Wenden wir uns nun den vorgefertigten DSP-Modi zu, um diese in meinen Eindrucken zu beschreiben:
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Abschließend löst Yamaha auch die Erwartungen an eine überzeugende Sprachverständlichkeit bei Anrufen ein. Die Sprachqualität ist sauber und weist kaum Nebengeräusche auf. Ebenfalls integriert ist ein Gaming-Modus, der für eine geringe Latenz sorgt. Das bietet nicht nur Pluspunkte beim Zocken, sondern auch bei der Wiedergabe von Videos und Serien, da so eine synchrone Wiedergabe von Bild und Ton möglich ist.
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