Vielen Anwendern wird oft schon der Gedanke durch den Kopf gegangen sein, wo man am sinnvollsten seine ganzen digitalen Daten ablegen möchte. An dieser Stelle eigenen sich insbesondere NAS-Systeme (Network Attached Storage). Diese können als Musik-Server, Datengrab oder als Quelle für 4K-Inhalte dienen. Am Bespiel der WD My Cloud Pro PR4100 wollen wir aufzeigen, wie eine NAS im Heimkino-Netz mit den jeweiligen Komponenten fungieren kann.
Im nachfolgenden Video haben wir uns im Austausch mit Western Digital (WD) anhand einiger Produktbeispiele, bzw. der WD My Cloud Pro PR4100 ein paar Anwendungsszenarien angesehen. Dazu zählt unter anderem die Musik-Wiedergabe über einen AV-Receiver, der ebenfalls mit dem Netzwerk verbunden ist. Logischer Weise aber auch die das Abspielen von 4K-Inhalten auf einem geeigneten TV-Gerät. Auch wird aufgezeigt, welche „klassischen“ Komponenten dafür zum Einsatz kommen können.
Die WD My Cloud Pro PR4100 ist eine 4-Bay NAS-Lösung, die in den Konfigurationen von 4, 8, 16, 24 und 32TB sowie als Leergehäuse angeboten wird. Jeweils doppelte Netzteil- und Netzwerk-Anschlüsse sollen für Redundanz und dementsprechend hohe Ausfallsicherheit sorgen. Die Geräte kommen vorkonfiguriert im RAID-0-Verbund daher. Ein großer Vorteil: der RAID-Spiegel muss nicht vom Endanwender aufbaut werden, sondern wurde bereits vom Hersteller eingerichtet. Ergo ein großes Zeitersparnis.
Für schnelles Datenaufspielen stehen insgesamt drei USB-3.0-Ports zur Verfügung, so das sich auch weitere externe Laufwerke auf die NAS sichern lassen, oder eben umgedreht. Im Gehäuse selbst sitzen logischer Weise, vier WD Red Festplatten mit den jeweiligen Kapazitäten. Die Preisspanne erstreckt sich von 500 EUR (Leergehäuse) bis hin zu 1700,- EUR (32TB – Preise laut Preisvergleich).
Für die Vorführung haben wir auf folgende Komponenten zurückgegriffen. Unter anderem einen TechniSat Technimedia UHD+ 55 SL, der mit seiner Netzwerkschnittstelle (WLAN und LAN) auf die Shares zugreifen kann, auch per DLNA. Gleiches gilt auch für die AV-Receiver Onkyo TX-NR555, der neben der 7.1-Kanal-Unterstützung auch DLNA unterstütz, in diesem Umfeld sinnvoll für die Musikwiedergabe. Als audiophile Komplettierung standen dann noch zwei Teufel Definion 3 Standlautsprecher parat.
Alle Komponenten, inkl. der o.g. NAS, wurden an einen Switch an geklemmt, der wiederrum einen direkten Kabelstrang zur FRITZ!Box 7580 gelegt bekommen hat.
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