Oehlbach hat mit dem dem DAC ein Multitalent im Portfolio, welcher durch seine kompakten Maße auf jedem Schreibtisch oder HiFi-Rack seinen Platz finden dürfte. Ob als Soundkarte für den PC oder als lautstärkegeregelten Stereo-Vorverstärker, viele Szenarien sind mit dem Oehlbach DAC möglich.
Die Aluminium-Front bietet zwei gut beschriftete Drehregler, einen für die Lautstärkeregelung und einen für die Wahl des benötigten Eingangs. Zusätzlich sind zwei 24 Karat vergoldete 6,3mm Klinkestecker-Anschlüsse, für zwei unterschiedliche Kopfhörer vorhanden. Diese lassen sich nicht getrennt voneinander regeln, bieten aber eine gute Vergleichsmöglichkeit für unterschiedliche Kopfhörermodelle. Auf der linken Seite findet man noch den Power-Button, der seine Bereitschaft durch eine dezent blau leuchtende LED signalisiert.
Wie schon die Front, ist die Rückseite sehr funktional aufgeräumt gestaltet. Neben einem analogen Eingang in Chinch-Ausführung, bietet der DAC gleich drei digitale Eingänge. Neben dem USB 2.0 Anschluss, finden wir noch ein optischen Toslink- und ein Coaxial-Eingang hier wieder. Nicht unbedingt in dieser Preisklasse oft wiederzufinden, ist der analoge Cinch-Ausgang, für zum Beispiel den Anschluss einer Endstufe. Der 12V-Netzanschluss vervollständigt unsere Aufzählung.
Das Gehäuse ist von Oehlbach in matt-schwarz gehalten und bietet neben der Aluminium Front, Stahlblech für die Gehäuse-Chassis. Alle Kanten sind sauber gerundet und wurden exzellent lackiert bzw. besitzen ein hochwertiges Oberflächen-Finish.
Durch das Lösen von sechs Inbus-Schrauben, können wir die Platine freilegen und uns von einem aufgeräumten Innenraum überzeugen. Oehlbach versteht es, hochwertige Bauteile kompakt auf einer Platine unterbringen und die Verkabelung sauber auszuführen.
Auf der technischen Seite verbaut man bewährte Komponenten, die auch hochauflösendes Audio-Material verarbeiten können. Der Audio-Controller mit der Bezeichnung "VT1731" kommt aus dem Hause VIA und kann via USB bis zu 32 Bit und 384kHz aufnehmen. Die Signale über SPDIF werden mit maximal bis zu 24 Bit und 192 kHz aufgenommen, können aber vom verarbeitenden Cirrus Logic CS8422 Sample-Rate Converter auf bis zu 32 Bit / 384 kHz konvertiert werden. Als D/A-Wandler wurde ein Burr Brown Chip in der Modell-Nummer PCM5102 verbaut. Abschließend ist der Verstärker, aus der Schmiede Texas Instruments, zu erwähnen. Mit dem TPA6120A2 setzt Oehlbach auf einen kraftvollen Verstärker, der auch 600 Ohm Kopfhörer mit ausreichend Pegel versorgen soll und dabei kompakt unterzubringen ist. Ob die gewählten Komponenten eine musikalische Symbiose bilden, überprüfen wir jetzt im Klangcheck.
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