Onkyo is back! Das muss man ganz klar sagen. Das ist nicht nur für die Marke und für die Fans eine tolle Nachricht, sondern auch für die Branche an sich. Denn in Zeiten von Stagnation im Sinne der Neuvorstellungen, ist jedes neue Produkt sehr willkommen und bereichert auf seine Weise den Markt. Speziell im Falle von Onkyo ist der Name auch nicht neu, auch wenn die Geschichte dahinter doch sehr bewegt ist.
Aber darauf soll gar nicht der Fokus liegen: Die neuen Modelle aus der Icon-Serie, insgesamt vier, schaffen es, mit einem sehr guten Leistungsfundament und einem extrem „runden“ Gesamtpaket beim Kunden zu überzeugen. Die optische Anmutung, die Verarbeitung und zahlreiche kleine Details bereiten sehr viel Spaß. Man merkt den Produkten an, dass hier einiges an Gedanken hineingeflossen ist, ohne aber die alte DNA zu vergessen.
Wo ordnen diese sich nun ein? Der P-80 Streaming-Vorverstärker ist überdurchschnittlich gut ausgestattet und bietet dem Nutzer einiges. Alle aktuellen Streaming-Schnittstellen wurden mit integriert, hier fehlt es an gar nichts. Aber auch bei den Anschlüssen bekommt man ein sehr breites Portfolio. Die M-80 Endstufe bringt natürlich die optischen Highlights in den Hörraum: große VU-Meter – in analoger Form. Jetzt kommt der spannende Punkt. Eine Kombination zu diesem Preispunkt gibt es aktuell am Markt kaum bis gar nicht. Der P-80 kostet 1500 Euro, der M-80 dann 1600 Euro. In Summe und marktübergreifend betrachtet, fast schon ein Preis-Leistungsangebot.
Etwas Kritik müssen wir dennoch äußern, auch wenn diese keinesfalls so schwer wiegt, wie es evtl. scheint. Eine Klangsteuerung bietet der Verstärker nicht, auch nicht in analoger Form. Aber auch die Notwendigkeit eines Trigger-Kabels zum gemeinsamen Steuern der Geräte muss 2025 nicht mehr unbedingt sein. Alles in allem ist der Einstand dem neu aufgestellten Onkyo Team wirklich gelungen – Glückwunsch!
Onkyo Icon Series P-80 und M-80
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