Samsung The Frame dürfte viele Technikinteressierte ein Begriff sein. Nun kommt der TCL Nxtframe - eine TV-Serie mit gleicher Ausrichtung. Möglichst wohnraumtauglich zu sein, als Gemälde durchzugehen und nicht primär als Fernseher erkannt zu werden. Die Geräte kommen von 55 bis 85 Zoll. Zudem arbeitet mit Bang & Olufsen zusammen und hat ein Sound-System mit im Petto. Wir haben erste Impressionen und Eindrücke.
Mit der einleitend genannte Nxtframe Pro Serie hat das chinesische Unternehmen ein neues TV-Gerät, respektive gleich vier neuen Geräte vorgestellt, die speziell für die Wandmontage entwickelt wurden und sich als attraktive Alternative zu Samsungs "The Frame"-Modellen aufstellen wollen. Aber auch als Standalone-Geräte sind die TVs angedacht, entweder ganz klassisch auf einem Standfuß oder einem schicken, freistehendem Derivat.
Mit einer beeindruckend schlanken Bauweise von nur 2,8 Zentimetern Tiefe fügt sich der Nxtframe Pro nahtlos in moderne Wohnräume ein. Dank seiner Fähigkeit, Kunstwerke darzustellen, verwandelt der Fernseher das Wohnzimmer in eine Galerie, wenn er nicht aktiv genutzt wird, so auch hier der Ansatz des Herstellers. Dieses Feature, gepaart mit der Möglichkeit, Bilder auch mittels Künstlicher Intelligenz zu erzeugen, macht den Nxtframe Pro zu einem echten Blickfang.
Es handelt sich dabei aber nicht nur subtil um neue TV-Geräte, vielmehr um eine Produktfamilie, die mit einer Soundbar und Wireless-Subwoofer gepaart wird. Hier hat man sich die Sound-Spezialisten von Bang & Olufsen mit ins Boot geholt und eine schicke, sowie aber sehr kompakte Soundbar kreiert. Leistungsdaten derer liegen uns aktuell noch nicht vor, zur IFA 2024 in Berlin wird es aber voraussichtlich die finalen Daten dazu geben. Der Subwoofer ist mit Schleiflack versehen und arbeitet per Funk, sodass eine Aufstellung komfortabel von Statten gehen kann.
Bereits vor einiger Zeit konnten wir erste Eindrücke von den Geräten sammeln. Zwar noch im frühen Betastadium, war, rein auf die Haptik bezogen, allerhöchste Verarbeitungsgüte zu vermelden, die optisch mit ganz großer Sicherheit ihre Befürworter finden dürfte.
Optional passend dazu: Soundbar mit Wireless Subwoofer im schicken Weißton
Trotz seiner kompakten Maße bietet der Nxtframe Pro auch für Gamer interessante Funktionen. Die Bildwiederholfrequenz von bis zu 144 Hz im VRR-Modus sorgt für flüssige Darstellungen, und die Unterstützung von FreeSync Premium minimiert Tearing-Effekte. Zudem ist ALLM (Auto Low Latency Mode) integriert, was das Spielerlebnis weiter optimiert. Mit vier HDMI-Anschlüssen, von denen einer eARC-fähig ist, und zwei USB-Ports bietet der Nxtframe Pro umfassende Konnektivität. Auch spricht TCL davon, hier wieder eine Entspiegelungsfolie mit integriert zu haben, sodass der „Galerie-Look“ deutlich mehr zum Vorschein kommt.
Sehr flacher Aufbau an der Wand möglich
Der QLED-Monitor überzeugt mit einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln und unterstützt moderne Bildtechnologien wie Dolby Vision IQ, HDR10+ und HLG. Während er nicht die Helligkeit eines Mini-LED- oder OLED-Fernsehers erreicht, bietet er dennoch eine solide Bildqualität. Das integrierte Audiosystem liefert eine Gesamtleistung von 20 Watt.
Der TCL Nxtframe Pro ist in den Bildschirmgrößen 55, 65, 75 und 85 Zoll erhältlich, wobei die Preise bei 2.000 Dollar für das kleinste Modell und bis zu 5.000 Dollar für das größte Modell beginnen. Informationen zur Verfügbarkeit und Preisgestaltung auf dem deutschen Markt sind jedoch noch nicht bekannt.
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